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aktuelle Doppelausgabe 40-41/2026
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Die Themen
des Osservatore Romano
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Aus dem Vatikan
Ausgewählte Bildaufnahmen und ungekürzte Textabdrucke geben Ihnen einen unverfälschten und lebendigen Einblick in das Zentrum der Weltkirche.

Kirche in der Welt
Begleiten Sie den Heiligen Vater auf seinen Apostolischen Reisen oder zu Großereignissen wie Kirchen- oder Weltjugendtagen.

Dokumentation
Alle Enzykliken, Apostolischen Schreiben, Predigten und Ansprachen des Heiligen Vaters – bis ins Detail genau und ungekürzt in deutscher Sprache.

Kultur
Rom ist nicht nur Mittelpunkt der Weltkirche, sondern auch ein einzigartiges kunstgeschichtliches Zentrum.
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Informationen
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| Apostolische Reise nach Frankreich 2026 |
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| Besuch bei der Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft und Kultur im UNESCO-Hauptquartier in Paris |
| Gemeinsam eine gerechte Welt gestalten |
| Ansprache von Papst Leo XIV. am 25. September |
Herr Generaldirektor, Herr Präsident der Generalversammlung, Herr Präsident des Exekutivrats, Exzellenzen, meine Damen und Herren!
Ich freue mich, mich heute in dieser Versammlung der Nationen zu befinden, in der Sprachen und Kulturen sich begegnen, um gemeinsam an einem Projekt zu arbeiten, das die gesamte Menschheitsfamilie betrifft: »zur Wahrung des Friedens und der Sicherheit beizutragen, um in der ganzen Welt die Achtung vor Recht und Gerechtigkeit, vor den Menschenrechten und Grundfreiheiten zu stärken« (Verfassung der UNESCO, Art. 1, Abs. 1). Gemeinsam eine gerechte Welt zu gestalten, ist in der Tat das eigentliche Fundament der internationalen Zusammenarbeit. Unsere Erfahrungen, Fähigkeiten und Kompetenzen zielen darauf ab, einen Raum zu schaffen, der für alle gastfreundlich und für jeden fruchtbar ist, damit alle Völker in Frieden wachsen können..
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| Vesper mit den Bischöfen, Priestern, Diakonen, Ordensleuten und Seminaristen in der Kathedrale Notre-Dame de Paris |
| Den Blick zum Himmel erheben |
| Predigt von Papst Leo XIV. am 25. September |
Liebe Brüder und Schwestern,
das Abendgebet versammelt uns an diesem Ort, der Paris seit Jahrhunderten mehr als jeder andere dazu einlädt, den Blick zum Himmel zu erheben. Sieben Jahre sind vergangen, seit die ganze Welt mit angehaltenem Atem miterlebte, wie die Kathedrale in Flammen stand. Auch damals hatten wir den Blick erhoben, bestürzt und im Bewusstsein der menschlichen Ohnmacht angesichts dieses unfassbaren Ereignisses. Diesen Schmerz empfanden nicht nur die Katholiken, nicht nur gläubige Menschen. In dieser dramatischen Stunde wurde uns bewusst, dass Notre-Dame mehr ist als nur ein Denkmal. Die gemeinsame Beteiligung am Wiederaufbau wie nun auch dieses prachtvolle Ergebnis zeigen, dass an diesem Ort das Herz eines Volkes schlägt, dass wir uns im Herzen einer Gesellschaft befinden, dass Vergangenheit und Zukunft einander umarmen, dass Himmel und Erde sich begegnen.
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| Vigil mit den Jugendlichen im Stade de France in Paris am 25. September – Dialog mit dem Heiligen Vater |
| Für uns ist Christus das Leben |
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Die erste Frage an den Papst stellte Chloé: Heiliger Vater, wir danken Ihnen für Ihre Anwesenheit unter uns heute Abend und für diese Gelegenheit zum Austausch, die Sie uns bieten. Mein Name ist Chloé, ich bin 25 Jahre alt und schließe gerade mein Pharmaziestudium ab. Ich engagiere mich in einer Gruppe junger Katholiken aus den Arbeitervierteln der Île-de-France: »La Cité Céleste«. Wir organisieren unter anderem gelegentliche Veranstaltungen wie Anbetungs- und Lobpreisabende, zu denen sich viele junge Menschen aus dem Viertel versammeln, die ihren Glauben leben und mit anderen teilen möchten. Außerdem engagiere ich mich in meiner Pfarrei, insbesondere für Jugendliche im Gymnasium. Bei diesen verschiedenen Engagements liegt es mir am Herzen, meine Energie und meine Fähigkeiten in den Dienst anderer zu stellen, indem ich eine Verbindung zwischen dem Glauben, der Jugend und den alltäglichen Lebenswirklichkeiten in unseren Stadtvierteln schaffe.
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| Besuch des Sozial- und Integrationszentrums »Maison Bakhita« in Paris |
| Niemand ist so arm, dass er nichts zu geben hätte |
Liebe Brüder und Schwestern,
guten Tag!
Ich freue mich, diesen zweiten Tag in Paris gemeinsam mit euch zu beginnen, in einem Haus, das der ganzen Stadt bezeugt, dass es möglich ist, einander zu begegnen und in Würde und Frieden zusammenzuleben. Ich danke der Erzdiözese Paris, den Scalabrini- Schwestern sowie allen Mitarbeitern und ehrenamtlichen Helfern, die diesen Ort mit Leben füllen und im Dienst derer stehen, die hier Aufnahme, ein offenes Ohr, Bildungsangebote und Freundschaft finden. Mein besonderer Dank gilt denen, die uns Zeugnis gegeben haben.
Der Name eures Sozial- und Integrationszentrums verweist auf die heilige Bakhita und veranlasst uns, die grundlegende Rolle der Frauen beim Aufbau einer Zivilisation der Liebe anzuerkennen, die eine Alternative darstellt zu jener Kultur, die Gemeinschaften zersetzt und die Städte an Einsamkeit erkranken lässt.
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| Ansprache des Papstes bei der Lichterprozession in Lourdes am 27. September |
| Eine Zukunft unendlicher Glückseligkeit in Gott |
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Wir sind heute Abend hier versammelt, um der Bitte nachzukommen, die die Muttergottes durch die heilige Bernadette an die Priester gerichtet hat: »Man soll in Prozessionen hierher kommen.« Wie bewegend ist es, zu sehen, wie das Gottesvolk über Generationen hinweg mit Liebe und Vertrauen auf die liebevolle Einladung der Jungfrau Maria antwortet. Wie tröstlich ist es, Christen innig und gläubig Lieder singen zu hören und zu sehen, wie sie mit einer Kerze in der Hand auf ihre himmlische Mutter zugehen, die Mutter, die Jesus am Kreuz auch uns zur Mutter gegeben hat.
Dieses Licht, das uns leitet und anzieht, ist das Licht der Hoffnung, das uns auf unserem Lebensweg nie verlässt. Dieser ist zwar oft gesäumt von Prüfungen, aber auch schon durchdrungen von der Freude darüber, dass wir von Jesus geliebte und erlöste Kinder Gottes sind. Kranke Menschen sind besondere Zeugen dieser Verwandlung des Lebens durch den Glauben und die Liebe zu Gott und den Mitmenschen. Um das wirklich zu verstehen, muss man hierherkommen und gemeinsam mit euch, liebe Kranke, an dieser Prozession teilnehmen. Wie Papst Pius XII. sagte: »Niemand hat jemals an einem einzigen Ort auf der Erde eine solche Prozession des Leidens gesehen, noch nie einen solchen Glanz des Friedens, der Gelassenheit und der Freude!« (Enzyklika Le pèlerinage de Lourdes, 2. Juli 1957).
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Meditationen von Papst Franziskus bei den Frühmessen in Santa Marta 2013
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