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Titelcover der aktuellen Ausgabe 20/2018 - klicken Sie für eine größere Ansicht

Apostolische Reise
nach Chile und Peru
2018

Apostolische Reise nach Chile und Peru 2018
Lesen Sie hier die Ansprachen und Beiträge der Apostolischen Reise


Schätze in der
Vatikanischen Bibliothek

Schätze in der Vatikanischen Bibliothek

Diese Woche

Das Marienhomiliar:
eine besondere Kostbarkeit
der byzantinischen Buchkunst
(Vat. gr. 1162)


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Die Themen
des Osservatore Romano


Aus dem Vatikan
Ausgewählte Bildaufnahmen und ungekürzte Textabdrucke geben Ihnen einen unverfälschten und lebendigen Einblick in das Zentrum der Weltkirche.



Kirche in der Welt
Begleiten Sie den Heiligen Vater auf seinen Apostolischen Reisen oder zu Großereignissen wie Kirchen- oder Weltjugendtagen.



Dokumentation
Alle Enzykliken, Apostolischen Schreiben, Predigten und Ansprachen des Heiligen Vaters – bis ins Detail genau und ungekürzt in deutscher Sprache.



Kultur
Rom ist nicht nur Mittelpunkt der Weltkirche, sondern auch ein einzigartiges kunstgeschichtliches Zentrum.


Die Grußworte von

Kardinal Reinhard MarxKardinal Reinhard Marx,
Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz
Erzbischof Dr. Robert ZollitschErzbischof em. Dr. Robert Zollitsch
Bischof Dr. Gebhard FürstDr. Gebhard Fürst,
Bischof von Rottenburg-Stuttgart
Rainer Maria Kardinal WoelkiRainer Maria Kardinal Woelki
Erzbischof von Köln
Kardinal Kurt KochKurt Koch,
Kurienkardinal
Bischof Karl Kardinal LehmannKarl Kard. Lehmann †,
1983-2016 Bischof von Mainz
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Herzlich willkommen beim L’Osservatore Romano
Unsere aktuelle Ausgabe 20/2018 mit folgenden Themen:
Aus dem Vatikan
Ansprache von Papst Franziskus beim Regina Caeli am Sonntag, 13. Mai

Das Herz im Himmel und beide Füße auf der Erde

Aus dem VatikanLiebe Brüder und Schwestern, guten Tag!

Heute wird in Italien und in vielen anderen Ländern das Hochfest Christi Himmelfahrt gefeiert. Dieses Fest enthält zwei Elemente. Auf der einen Seite lenkt es unseren Blick auf den Himmel, wo Jesus in Herrlichkeit zur Rechten Gottes sitzt (vgl. Mk 16,19). Auf der anderen Seite ruft es uns den Anfang der Sendung der Kirche in Erinnerung: Warum? Weil der auferstandene und in den Himmel aufgefahrene Jesus seine Jünger aussendet, das Evangelium in der ganzen Welt zu verbreiten. Deshalb mahnt uns die Himmelfahrt, zum Himmel aufzuschauen und den Blick dann sofort auf die Erde zu richten, um die Aufgaben zu erfüllen, die der auferstandene Herr uns anvertraut.

Dazu lädt uns der heutige Abschnitt aus dem Evangelium ein, in dem sich das Ereignis der Himmelfahrt unmittelbar nach der Sendung zuträgt, die Jesus den Jüngern anvertraut. Es handelt sich um eine grenzenlose Mission – das heißt buchstäblich ohne Grenzen –, die die menschlichen Kräfte übersteigt. In der Tat sagt Jesus: »Geht hinaus in die ganze Welt und verkündet das Evangelium der ganzen Schöpfung!« (Mk 16,15). Die Aufgabe, die Jesus einer kleinen Gruppe einfacher Männer ohne große intellektuelle Fähigkeiten anvertraut, scheint wirklich zu gewagt! Und doch wird diese spärliche und gegenüber den großen Mächten der Welt unbedeutende Gemeinschaft ausgesandt, um die Botschaft der Liebe und Barmherzigkeit Jesu in jeden Winkel der Erde zu tragen.

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Kirche in der Welt
Zum Tod von Mario Agnes, emeritierter Direktor des »Osservatore Romano«
Fast ein Vierteljahrhundert
Kirche in der WeltMario Agnes war ein bedeutender, zugleich aber auch zurückhaltender Vertreter des italienischen Katholizismus. In der süditalienischen Gebirgslandschaft Irpinien geboren, in einer Familie mit soliden katholischen Wurzeln, der er zeitlebens eng verbunden bleiben sollte, zeichnete er sich durch seine absolute Treue gegenüber der kirchlichen Hierarchie aus. Sein Engagement als Laie galt in den letzten drei Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts zunächst der Katholischen Aktion (unter anderem als deren nationaler Präsident), und dann dem »Osservatore Romano«, dessen Leitung er fast ein Vierteljahrhundert lang innehatte.

Von hagerem Körperbau, strengen, mitunter schroffen Umgangsformen, hatte sich der starke und heftige Charakter dieses Mannes im Lauf der Jahre abgemildert, wobei er denen, die ihn aus der Nähe kannten, ganz unversehens Bezeugungen der Freundschaft, ja liebevolle Fürsorge erweisen konnte. Nach dem Ende seiner langen Zeit als Direktor zog er sich immer mehr in seine Wohnung im Vatikan zurück und wurde in den letzten Jahren Opfer einer schweren Krankheit, die er auf sich nahm, ohne je zu klagen. Vor allem litt er aber unter dem Verlust seiner geliebten Schwester. Trotz allem verfolgte er bis in seine letzten Tage das Zeitgeschehen, empfing die Neffen, Nichten und Freunde, bevorzugte aber immer öfter kurze Telefongespräche.

Seine Direktion der Zeitung des Heiligen Stuhls war die zweitlängste in der Geschichte des »Osservatore Romano«, nach den 40 Jahren unter der Leitung von Giuseppe Dalla Torre: sie dauerte ganze 23 Jahre, unter den Pontifikaten zweier Päpste, Johannes Paul II. und Benedikt XVI. Mit seinem adligen, aus Padua stammenden Vorgänger hatte Mario Agnes bei aller Verschiedenheit und in völlig anderen Zeiten einiges gemeinsam: Das Engagement in der katholischen Bewegung, die Treue, mit der er seinen Dienst am Heiligen Stuhl versah und schließlich die feste Hand, mit der er die Zeitung leitete.

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Dokumentation
Begegnung mit der Gemeinschaft der Fokolar-Bewegung auf dem Vorplatz des Heiligtums »Maria Theotokos« in Loppiano

Kreative Treue zum Evangelium

Ansprache von Papst Franziskus am 10. Mai
DokumentationLiebe Brüder im Bischofsamt, Autoritäten und ihr alle!

Danke für euren freundlichen Empfang! Ich begrüße jeden einzelnen und danke Maria Voce für ihre Einführung … Klar, alles ganz klar! Man merkt, dass sie klare Vorstellungen hat!

Ich freue mich sehr, heute hier bei euch in Loppiano zu sein, in dieser kleinen »Stadt«, die weltbekannt ist, weil sie aus dem Evangelium heraus entstanden ist und sich aus dem Evangelium nähren will. Und daher wird sie als Wahlheimat und Inspirationsort vieler anerkannt, die Jünger Jesu sind, auch von Brüdern und Schwestern anderer Religionen und Überzeugungen. In Loppiano fühlen sich alle zuhause!

Ich wollte kommen, um sie zu besuchen, auch weil sie – wie ihre geistige Mutter, die Dienerin Gottes Chiara Lubich, hervorgehoben hat – ein Bild der Sendung der Kirche heute sein will, so wie das Zweite Vatikanische Konzil sie umschrieben hat. Und ich freue mich, mit euch einen Dialog zu führen, um im Hören auf den Plan Gottes das Projekt von Loppiano immer deutlicher hervortreten zu lassen, im Dienst der neuen Etappe des Zeugnisses und der Verkündigung des Evangeliums Jesu, zu dem der Heilige Geist uns heute ruft.

Ich kannte die Fragen natürlich! Und jetzt antworte ich auf die Fragen. Ich habe sie alle hier eingefügt.

Erste Frage: Heiliger Vater, guten Tag. Wir haben Maria Voce soeben von einem Gesetz von Loppiano sprechen hören: die wechselseitige Liebe, das neue Gebot des Evangeliums. Und in diesen Jahren haben wir es sehr ernst genommen und versucht, dafür zu sorgen, dass es nicht nur eine private Verpflichtung ist, sondern eine kollektive Verpflichtung, eine Verpflichtung aller. Dass Loppiano auf dieser Verpflichtung, die wechselseitige Liebe zu leben, gegründet sein soll. Denn noch 1980, vor einigen Jahren, als wir etwas jünger waren und damals viele Menschen da waren – und heute hier sind –, hat Chiara uns vorgeschlagen, einen echten Pakt zu schließen: also diese Verpflichtung aufzuschreiben und sie zu unterzeichnen. Und das erneuern wir jeden Tag und schlagen es den Menschen vor, die zu uns kommen, und sei es nur für einen Tag, denn nur so wird man zu Bürgern von Loppiano.

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Kultur
Eile uns zu Hilfe
KulturVon Johanna Weißenberger

Vor 440 Jahren erhielt ein altes Marienbild – die heutige Substanz des Freskos reicht in die Zeit der Renaissance zurück – im Petersdom einen neuen Altar, auf dem es sich auch heute noch befindet: die Madonna del Soccorso. Die Initiative ging auf Papst Gregor XIII. zurück. Es war in der Zeit, als die Hauptkirche der Christenheit langsam neue Gestalt annahm. Beim Abriss der alten Basilika »rettete« man einige Bilder in den Neubau hinüber. Die Muttergottes von der Hilfe erhielt den ersten Altar des neuen Petersdoms, wobei die Kirche noch keineswegs vollendet war, sondern eher einer Baustelle glich. Die Vollendung der Kapelle von Papst Gregor XIII. war sozusagen der erste Schritt für die »Auferstehung« der Basilika: 1571/72 bis 1573 entstand unter der Leitung von Giacomo Vignola die architektonische Struktur. Am 12. Mai 1574 wurde zum ersten Mal Giacomo della Porta als Leiter der Dekorationsarbeiten erwähnt, die zwischen März 1578 und 1580 ihren Abschluss fanden.

Die Dekoration mit Marmorintarsien bildete das Modell, dem man später für die übrige Ausschmückung des Petersdoms folgte. Damals hinterließ die Kapelle – auch in ihrem Gegensatz zur Baustelle – einen gewaltigen Eindruck, wie aus zeitgenössischen Quellen hervorgeht.

Auch der Papst äußert sich zu seiner Kapelle in Bullen, mit denen er Ablässe gewährte, die die Gläubigen in der Kapelle erlangen konnten. In der Bulle vom 25. Mai 1580 weist er auf den allergrößten Eifer und die tiefe Verehrung hin, mit der er für die Ausschmückung der Kapelle Sorge getragen hatte: »summo studio, & devotionis affectu exornari […] curavimus«. Ein Avviso (eine Art Vorläufer der Tageszeitung) vom 17. Februar 1580 berichtet, dass der Papst beinahe täglich seine Kapelle besuchte, die zu diesem Zeitpunkt fast fertig war und außerdem als »überaus schön« bezeichnet wird. Die Kapelle wurde vor allem zu Beginn der 1580er Jahre in Poesie und Prosa gefeiert. Die Texte ermöglichen es, sich ein Bild vom Eindruck der Kapelle auf die Zeitgenossen zu machen und sie erwähnen auch einige Details, die heute nicht mehr vorhanden sind.

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