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Die Themen
des Osservatore Romano
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Aus dem Vatikan
Ausgewählte Bildaufnahmen und ungekürzte Textabdrucke geben Ihnen einen unverfälschten und lebendigen Einblick in das Zentrum der Weltkirche.

Kirche in der Welt
Begleiten Sie den Heiligen Vater auf seinen Apostolischen Reisen oder zu Großereignissen wie Kirchen- oder Weltjugendtagen.

Dokumentation
Alle Enzykliken, Apostolischen Schreiben, Predigten und Ansprachen des Heiligen Vaters – bis ins Detail genau und ungekürzt in deutscher Sprache.

Kultur
Rom ist nicht nur Mittelpunkt der Weltkirche, sondern auch ein einzigartiges kunstgeschichtliches Zentrum.
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| Herzlich willkommen beim L’Osservatore Romano |
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Unsere aktuelle Ausgabe 39/2026 vom 25. September 2026 mit folgenden Themen:
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| Aus dem Vatikan |
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| Generalaudienz auf dem Petersplatz am 16. September |
Für eine Logik der Gegenseitigkeit und Fürsorge
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Brüder und Schwestern,
guten Tag und herzlich willkommen!
Die Konstitution Gaudium et spes (GS) widmet das zweite Kapitel der »menschlichen Gemeinschaft« und lädt uns ein, die »Zunahme der gegenseitigen Verflechtungen unter den Menschen« als einen der »charakteristischen Aspekte der heutigen Welt« zu betrachten (Nr. 23). Diese Wirklichkeit muss jedoch ihre Vollendung »grundlegender in der Gemeinschaft der Personen« finden, für die »eine gegenseitige Achtung der vollen geistigen Würde« unerlässlich ist (ebd.).
Diese Aussagen haben in unseren Tagen noch an Dringlichkeit zugenommen. Denn einerseits eröffnen die technische Entwicklung, die Verbreitung der Massenmedien und der sozialen Kommunikationsmittel sowie die wachsende Hinwendung zur Künstlichen Intelligenz neue Möglichkeiten und überwinden Grenzen und Entfernungen; andererseits neigen die Beziehungen dazu, immer unpersönlicher, virtueller zu werden, und man läuft Gefahr, sich daran zu gewöhnen, Entscheidungen, die nur dem menschlichen Gewissen zukommen, an die Algorithmen zu delegieren.
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| Kirche in der Welt |
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| Frankreichreise des Papstes: KI, Sinnsuche und Europas Zukunft |
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Vatikanstadt. Künstliche Intelligenz, die Rolle der Kirche in einer säkularisierten Gesellschaft und Europas Zukunft: Diese Themen werden die Frankreichreise von Papst Leo XIV. prägen. Bei der Vorstellung des Programms am Freitag, 18. September, erläuterte Vatikansprecher Matteo Bruni die verbindenden inhaltlichen Linien der Stationen Paris, Lourdes und Metz.
Beim Besuch des Papstes bei der UNESCO in Paris soll es um Bildung, Kultur, Kunst und Technologie gehen – und damit auch um Künstliche Intelligenz. Bruni machte deutlich, dass es dabei nicht nur um technische Fragen geht. Im Mittelpunkt stehe vielmehr die Frage, was den Menschen ausmache und was nicht. Relevant sei deshalb auch, was Künstliche Intelligenz für das Verständnis des Menschen und seiner Existenz bedeute.
Die UNESCO bezeichnete Bruni als einen Ort, an dem die Menschheit über sich selbst, ihre Geschichte und ihre Zukunft nachdenke. Bildung könne dabei zu einer Form innerer Widerstandskraft werden und zum Frieden beitragen. Auch die Enzyklika Leos XIV., Magnifica humanitas, soll einen wichtigen Bezugspunkt der Reise bilden.
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| Dokumentation |
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| Botschaft von Papst Leo XIV. zum 112. Welttag der Migranten und Flüchtlinge am 27. September |
| Auch nur eines von diesen Kindern |
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Das Thema der diesjährigen Botschaft zum Welttag der Migranten und Flüchtlinge »Auch nur eines von diesen Kindern« greift ein Wort aus dem Matthäusevangelium (18,10) auf. Der 1914 von Benedikt XV. eingeführte Welttag wird jedes Jahr am letzten Sonntag im September begangen.
Liebe Brüder und Schwestern!
Jahr für Jahr lädt uns der Welttag der Migranten und Flüchtlinge dazu ein, unseren Blick auf verschiedene Aspekte des komplexen Phänomens der Migration zu richten. Das Thema dieses 112. Tages, »Auch nur eines von diesen Kindern«, lenkt unsere Aufmerksamkeit auf die Minderjährigen, die unmittelbar von der Erfahrung von Migration und Flucht betroffen sind, auf die Sorge für sie und auf das Versprechen des Herrn: »Wer ein solches Kind in meinem Namen aufnimmt, der nimmt mich auf« (Mk 9,37).
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| Kultur |
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| Genazzano und die Mutter vom Guten Rat |
| Seit Jahrhunderten Ziel von Pilgern und Päpsten |
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Von P. Rocco Ronzani OSA, Präfekt des Vatikanischen Apostolischen Archivs
Bei seinem ersten Ausflug aus dem Vatikan nach seiner Wahl besuchte Leo XIV. am 10. Mai 2025 das Städtchen Genazzano in der Region Latium. Der Papst besuchte dort das Heiligtum der Mutter vom Guten Rat, das von den Augustinerbrüdern betreut wird und am 25. April 1467 nach der wundersamen Erscheinung eines Marienbildes erbaut wurde. Während des Besuchs schrieb Leo XIV. in das Pilgerbuch: »Schon in den ersten Tagen meines Pontifikats verspürte ich die Pflicht und den tiefen Wunsch, nach Genazzano zu kommen, zum Heiligtum der Mutter vom Guten Rat, die mich mein ganzes Leben lang mit ihrer mütterlichen Gegenwart, mit ihrer Weisheit und dem Beispiel ihrer Liebe zum Sohn begleitet hat, der stets das Zentrum meines Glaubens ist. Weg, Wahrheit und Leben. Danke, Mutter, für deine Hilfe. Begleite mich bei dieser neuen Aufgabe.«
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Meditationen von Papst Franziskus bei den Frühmessen in Santa Marta 2013
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