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Die Themen
des Osservatore Romano
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Aus dem Vatikan
Ausgewählte Bildaufnahmen und ungekürzte Textabdrucke geben Ihnen einen unverfälschten und lebendigen Einblick in das Zentrum der Weltkirche.

Kirche in der Welt
Begleiten Sie den Heiligen Vater auf seinen Apostolischen Reisen oder zu Großereignissen wie Kirchen- oder Weltjugendtagen.

Dokumentation
Alle Enzykliken, Apostolischen Schreiben, Predigten und Ansprachen des Heiligen Vaters – bis ins Detail genau und ungekürzt in deutscher Sprache.

Kultur
Rom ist nicht nur Mittelpunkt der Weltkirche, sondern auch ein einzigartiges kunstgeschichtliches Zentrum.
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| Herzlich willkommen beim L’Osservatore Romano |
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Unsere aktuelle Ausgabe 44/2026 vom 30. Oktober 2026 mit folgenden Themen:
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| Aus dem Vatikan |
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| Generalaudienz auf dem Petersplatz am 21. Oktober |
Ehe und Familie im Licht der Liebe Christi
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Liebe Brüder und Schwestern,
guten Tag und herzlich willkommen!
Das Erste, was ich euch sagen möchte, ist: danke! Danke für eure Unterstützung im Gebet. Ich danke Gott für seine Großherzigkeit. Erneuern wir alle unser Vertrauen auf die Güte, auf die Barmherzigkeit Gottes.
Nachdem die pastorale Konstitution Gaudium et spes (GS) des Zweiten Vatikanischen Konzils im ersten Hauptteil die Würde des Menschen und seine Berufung in der Welt erläutert hat, betrachtet sie im zweiten Hauptteil »im Licht des Evangeliums und der menschlichen Erfahrung« einige besonders schwere Nöte der Zeit (vgl. GS 46). Die Aufmerksamkeit ist in erster Linie auf die Ehe und die Familie gerichtet, in der Überzeugung, dass »das Wohl der Person sowie der menschlichen und christlichen Gesellschaft zuinnerst mit einem Wohlergehen der Ehe- und Familiengemeinschaft verbunden« ist (GS 47).
Zu diesem Zweck werden nicht einfach ihre Werte und Ziele bekräftigt, sondern es wird ein erneuertes Verständnis der Ehe als »innige Gemeinschaft des Lebens und der Liebe« (GS 48) vorgestellt.
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| Kirche in der Welt |
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| Neues Dokument des Dikasteriums für die Glaubenslehre |
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| In Zeit der Glaubenskrise wieder beim Kerygma ansetzen |
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Von Debora Donnini
In einem Epochenwandel, der von einer Krise der Glaubensweitergabe geprägt ist, geht es darum »von einer großen Zeit der Verkündigung des Evangeliums aus neu aufzubreche«, in deren Mittelpunkt die Erstverkündigung, das Kerygma, steht: »Jesus Christus liebt dich, er hat sein Leben hingegeben, um dich zu retten, und jetzt ist er jeden Tag lebendig an deiner Seite, um dich zu erleuchten, zu stärken und zu befreien« (Evangelii gaudium 164).
Dies ist der Kern der Botschaft des Dokuments »Venite ad me. Überlegungen zur Weitergabe des Glaubens im Wandel der Zeit« des Dikasteriums für die Glaubenslehre, das am Donnerstag, 22. Oktober, veröffentlicht wurde.
Die Überlegungen sind ein gehaltvoller Text mit acht Kapiteln sowie einer Einleitung und einem Schluss. Sie enthalten zahlreiche Verweise auf das Lehramt der Päpste, insbesondere auf Leo XIV. und Papst Franziskus, das Zweite Vatikanische Konzil und weitere Dokumente.
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| Dokumentation |
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| Heilige Messe für die Päpstlichen Universitäten zum Beginn des akademischen Jahres |
| Studium als Dienst am Glauben und an der Wahrheit |
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Liebe Brüder und Schwestern,
heute feiern wir die Eucharistie und erbitten die Gabe des Heiligen Geistes, auf dass der Beginn eines neuen akademischen Jahres an den Päpstlichen Universitäten mehr als nur eine einfache Wiederaufnahme der Studien- und Forschungstätigkeiten sei. Wir wollen unseren Verstand und unsere Beziehungen im Bereich der Bildung für den schöpferischen Geist des Auferstandenen öffnen, der Frieden und Einheit schenkt, damit jeder seine Aufgabe wahrnehmen und so auf Gott, der ruft, und auf eine wartende Menschheit antworten kann. Möge dieser Neuanfang also ein wahrhaft kirchlicher Moment sein, in dem unsere Versammlung am Tisch des Herrn unsere gemeinsame Sendung nährt. Niemand wird also nur für sich selbst lehren, studieren oder forschen, sondern mit den anderen, für die anderen und vor allem mit dem Herrn und für den Herrn. Wie wir im Galaterbrief gehört haben, ist der Verstand nämlich entscheidend für den Glauben und die Mission.
Schatz der Offenbarung
Der Apostel Paulus, der sich wegen der Nachrichten aus den Gemeinden in Galatien Sorgen macht, schreibt Worte, die die Adressaten des Briefes zum Nachdenken anregen. Der Ton ist eindringlich, leidenschaftlich, doch was wie ein Vorwurf wirken könnte, ist in Wirklichkeit ein Appell an den Verstand, an das Gedächtnis und an das kritische Denken. Seit jeher mangelt es nicht an falschen Lehrern, die die religiösen Gefühle zahlreicher Gläubiger für ihre eigenen Interessen nutzen und sie oft dazu verleiten, bestimmte Aspekte der überlieferten Lehre zu Lasten des Ganzen – nämlich Christi und seines Evangeliums – radikal zu interpretieren.
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| Kultur |
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| Auf den Spuren Jesu im Heiligen Land – Ain Karem und Johannes der Täufer |
| Drei Orte des Gedenkens an den Vorläufer des Herrn |
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Von P. Francesco Patton OFM,
ehemaliger Kustos des Heiligen Landes
Der Talkessel von Ain Karem/Ein Kerem ist ein ruhiger, gut erhaltener Ort im Stadtgebiet Jerusalems. Hier kann man die Verbindung zwischen landschaftlicher Schönheit und biblischer Spiritualität noch erleben. Die christliche Überlieferung sieht Ain Karem als Heimat Johannes des Täufers, der dort geboren wurde und aufwuchs. Jesus sagt über ihn, der das Bindeglied zwischen Altem und Neuem Testament ist: »Unter den von einer Frau Geborenen ist kein Größerer aufgetreten« (vgl. Mt 11,11 und Lk 7,28). Drei Wallfahrtskirchen verweisen auf drei Momente aus der lukanischen Kindheitsgeschichte: Marias Besuch bei Elisabet, Geburt und Namensgebung des Vorläufers, sein Rückzug in die Wüste zur Vorbereitung auf seine Sendung, das heißt die Predigt und die Hinführung zur Begegnung mit dem Messias am Ufer des Jordan. Es handelt sich um Orte, die seit dem 16. Jahrhundert von der Kustodie des Heiligen Landes betreut werden.
Während Lukas in den beiden ersten Kapiteln seines Evangeliums genaue Ortsangaben für Verkündigung und Geburt Jesu (Nazaret und Betlehem) und auch für die Ankündigung der Geburt Johannes des Täufers (Tempel von Jerusalem) liefert, ist dies in Bezug auf das Haus von Zacharias und Elisabet nicht der Fall. Er beschränkt sich darauf zu sagen: »In diesen Tagen machte sich Maria auf den Weg und eilte in eine Stadt im Bergland von Judäa« (Lk 1,39). Der Pilger Theodosius berichtet um 530 n. Chr. als Erster, dass das Haus von Elisabet fünf Meilen von Jerusalem entfernt liegen soll. Ein Verzeichnis der Klöster, das 808 n. Chr. für Karl den Großen erstellt wurde, spricht erstmals vom Geburtsort Johannes des Täufers (Heinrich Fürst und Gregor Geiger, Im Land des Herrn: Ein franziskanischer Pilger- und Reiseführer für das Heilige Land, Paderborn 20207, S. 559).
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Meditationen von Papst Franziskus bei den Frühmessen in Santa Marta 2013
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