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aktuelle Doppelausgabe 40-41/2026
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Die Themen
des Osservatore Romano
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Aus dem Vatikan
Ausgewählte Bildaufnahmen und ungekürzte Textabdrucke geben Ihnen einen unverfälschten und lebendigen Einblick in das Zentrum der Weltkirche.

Kirche in der Welt
Begleiten Sie den Heiligen Vater auf seinen Apostolischen Reisen oder zu Großereignissen wie Kirchen- oder Weltjugendtagen.

Dokumentation
Alle Enzykliken, Apostolischen Schreiben, Predigten und Ansprachen des Heiligen Vaters – bis ins Detail genau und ungekürzt in deutscher Sprache.

Kultur
Rom ist nicht nur Mittelpunkt der Weltkirche, sondern auch ein einzigartiges kunstgeschichtliches Zentrum.
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Informationen
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| Herzlich willkommen beim L’Osservatore Romano |
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Unsere aktuelle Doppelausgabe 40-41/2026 vom 2. Oktober 2026 mit folgenden Themen:
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| Aus dem Vatikan |
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| Generalaudienz auf dem Petersplatz am 23. September |
Wahrer Fortschritt im Geist der Liebe
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Brüder und Schwestern,
guten Tag und herzlich willkommen!
Wir setzen unseren Weg über die pastorale Konstitution Gaudium et spes des Zweiten Vatikanischen Ökumenischen Konzils fort und gelangen nun zum dritten Kapitel des ersten Hauptteils, das einen aussagekräftigen Titel hat: »Das menschliche Schaffen in der Welt«. Die grundlegende Frage lautet: Welchen Wert hat das menschliche Schaffen und somit der technische, gesellschaftliche, wissenschaftliche Fortschritt in der Welt? Wir erinnern uns, dass nicht einmal vier Jahre nach dem Abschluss des Konzils, in der Nacht vom 20. zum 21. Juli 1969, der Mensch zum ersten Mal den Fuß auf den Mond setzen würde.
Nach dem Bild Gottes erschaffen, ihm ähnlich, ist der Mensch Träger des Fortschritts. Mit der Freiheit und dem Verstand mehrt er das eigene Wissen und bringt so der ganzen Gesellschaft Fortschritt.
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| Kirche in der Welt |
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| Papst begegnet Mitgliedern der Akademie der Wissenschaften |
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| Umweltprobleme aus globaler Perspektive angehen |
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Vatikanstadt. Papst Leo XIV. hat Wissenschaftler zur interdisziplinären Zusammenarbeit für den Klimaschutz aufgerufen. »Die Herausforderungen des Klimawandels überschreiten alle Grenzen zwischen Disziplinen, Institutionen und Nationen, daher muss auch unsere Reaktion diese Grenzen überwinden«, sagte Leo XIV. bei einer Begegnung mit den Mitgliedern der Päpstlichen Akademie für die Wissenschaften am Donnerstag, 24. September, im Vatikan. Naturkatastrophen träfen die Armen am härtesten, ebenso Gemeinschaften mit geringen Ressourcen zur Anpassung, sowie Menschen, deren Lebensgrundlage direkt von Land, Wäldern und Ozeanen abhänge. »Daraus folgt, dass die Klimafrage nicht bloß eine ökologische Herausforderung ist, sondern im Grunde eine Frage der Gerechtigkeit, der Menschenwürde und der Solidarität zwischen Völkern und Generationen«, sagte der Papst.
Er forderte, von der Notfallhilfe zur Prävention überzugehen: »Wir können auf diese Herausforderungen nicht erst reagieren, wenn die Katastrophe bereits eingetreten ist.«
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| Dokumentation |
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| Begegnung mit den Autoritäten, der Zivilgesellschaft und dem Diplomatischen Korps im Élysée-Palast in Paris |
| Die Kraft einer lebendigen Hoffnung |
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Herr Präsident,
verehrte Autoritäten und Mitglieder des Diplomatischen Korps,
meine Damen und Herren,
es ist mir eine große Freude, heute unter Ihnen zu sein. Ich bin Ihnen, Herr Präsident, insbesondere dankbar für die herzliche Einladung zu diesem Besuch in Frankreich, und ich danke Ihnen für die Begrüßungsworte, die Sie soeben an mich gerichtet haben. Mit Ihnen grüße ich auch alle, die in diesem Land mit seinem reichen kulturellen und religiösen Erbe leben. Gemeinsam bilden sie ein Volk, in dem die Vielfalt der Herkünfte dazu beiträgt, das Zusammenleben und die Demokratie zu beleben und zu bereichern. Ich möchte Ihnen, Herr Präsident, meine Damen und Herren, ebenfalls versichern, dass Frankreich im Gebet des Papstes, der seine familiären Wurzeln in der Normandie und im Béarn nicht vergisst, sehr oft einen zentralen Platz einnimmt.
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| Kultur |
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| Genazzano und die Mutter vom Guten Rat |
| Seit Jahrhunderten Ziel von Pilgern und Päpsten |
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Von P. Rocco Ronzani OSA, Präfekt des Vatikanischen Apostolischen Archivs
Bei seinem ersten Ausflug aus dem Vatikan nach seiner Wahl besuchte Leo XIV. am 10. Mai 2025 das Städtchen Genazzano in der Region Latium. Der Papst besuchte dort das Heiligtum der Mutter vom Guten Rat, das von den Augustinerbrüdern betreut wird und am 25. April 1467 nach der wundersamen Erscheinung eines Marienbildes erbaut wurde. Während des Besuchs schrieb Leo XIV. in das Pilgerbuch: »Schon in den ersten Tagen meines Pontifikats verspürte ich die Pflicht und den tiefen Wunsch, nach Genazzano zu kommen, zum Heiligtum der Mutter vom Guten Rat, die mich mein ganzes Leben lang mit ihrer mütterlichen Gegenwart, mit ihrer Weisheit und dem Beispiel ihrer Liebe zum Sohn begleitet hat, der stets das Zentrum meines Glaubens ist. Weg, Wahrheit und Leben. Danke, Mutter, für deine Hilfe. Begleite mich bei dieser neuen Aufgabe.«
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Meditationen von Papst Franziskus bei den Frühmessen in Santa Marta 2013
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