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Apostolische Reise
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2018

Apostolische Reise nach Chile und Peru 2018
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Eine wertvolle Ausgabe der Offenbarungen der Hl. Birgitta von Schweden (Stamp. Ross 898)

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Schätze in der Vatikanischen Bibliothek
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Eine wertvolle Ausgabe der Offenbarungen der Hl. Birgitta von Schweden (Stamp. Ross 898)
Die Schönheiten Persiens von André Daulier Deslandes (R.G.Storia.V.1045)Der Vater der um 1300 bei Uppsala geborenen Birgitta war Leiter der Verwaltung und Rechtsprechung von Uppland und mächtigster Grundbesitzer des Landes. Sie verlor die Mutter schon als Elfjährige und hatte bereits in dieser Zeit ihre erste Vision des gekreuzigten Christus, aber auch von höllischen Ungeheuern. Mit 14 Jahren wurde sie mit Ulf Gudmarsson verheiratet und gebar ihm acht Kinder. Sie genoss schon in jungen Jahren wegen ihrer Frömmigkeit und Wohltätigkeit hohes Ansehen. Als ihr Mann 1335 Reichsrat wurde, lernte Brigitta am Hof den Umgang mit Mächtigen, was ihr in Zukunft nützlich sein sollte.

Nach einer Wallfahrt zur wichtigsten norwegischen Pilgerstätte für Olaf von Norwegen reiste das Ehepaar nach Santiago de Compos - tela. Die beiden sahen dort die durch den Hundertjährigen Krieg hervorgerufene Armut und das Elend der Bevölkerung. Ulf erkrankte auf dieser Reise schwer, durch inständiges Gebet erreichte er jedoch die Heimat gesund. Beide zogen sich in ein Zisterzienserkloster zurück, und nach dem Tod ihres Mannes 1344 lebte Birgitta in Armut und widmete sich dem Gebet.

Die Offenbarungen, die sie ab 1342 hatte, ließ sie schriftlich festhalten und sie waren auch der Anstoß, Regeln für eine Ordensgründung auszuarbeiten. Von König Magnus erhielt sie das Gut Vadstena, auf dem sie ein Kloster für den neuen Schwesternorden des Allerheiligs - ten Erlösers – nach ihr später Birgittenorden genannt – errichtete. Birgitta rief nicht nur Klerus und Laien zur Umkehr und zu einem besseren Lebenswandel auf, sondern versuchte auch, zwischen den beiden Kriegsgegnern Frankreich und England zu vermitteln und den Papst zur Rückkehr von Avignon nach Rom zu bewegen.

Mit einem kleinen Gefolge reiste sie nach Rom, um an den Feiern des Jubeljahres 1350 teilzunehmen und die päpstliche Approbation ihres Ordens zu erhalten. Urban V. (1362-1370) bestätigte 1370 die Ordensregel allerdings nur in einer verkürzten Form; die offizielle Anerkennung des Ordens erfolgte erst nach ihrem Tod (1378). Sie erwarb ein Haus an der Piazza Farnese und richtete es als Herberge für Pilger aus dem Norden ein, außerdem kümmerte sie sich um Obdachlose und Arme. Nach einem Aufenthalt in Neapel (1365-1367) brach sie mit ihren Söhnen und der Tochter Katharina zu einer Wallfahrt ins Heilige Land auf. Auf dieser Reise starb nicht nur ihr Sohn, sondern auch ihr Gesundheitszustand verschlechterte sich, aber sie hatte an den Heiligen Stätten viele Visionen der Ereignisse, die dort geschehen waren.

Birgitta starb kurz nach ihrer Rückkehr nach Rom, ihr Leichnam wurde zuerst in der Kirche San Lorenzo in Parnisperna bestattet, aber dann auf Veranlassung ihrer Tochter in die Heimat nach Vadstena überführt. Gleich nach der Rückkehr Papst Gregors IX. aus Avignon 1377 wurde der Heiligsprechungsprozess eingeleitet. Anhand der noch von Birgitta selbst in Auftrag gegebenen Übersetzungen ihrer Visionen ins Lateinische konnten die 700 Offenbarungen überprüft werden.

Ihr Werk umfasst insgesamt sieben Bücher: Himmlische und außerordentlich Offenbarungen, Sammlung für liturgische Lesungen der Brigittinnen, vierzig Gebete, Ergänzungen der Regel des heiligen Erlösers und eine Art Fürstenpiegel. Die Erstausgabe der Himmlischen Offenbarungen (Liber celestium revelacionum) erschien im Auftrag des Klosters Vadstena in Lübeck. Den Druck der Neuauflage übernahm der bekannte Nürnberger Drucker Anton Koberger. Die 17 Holzschnitte werden Albrecht Dürer oder Matthias Grünewald, der zu dieser Zeit in der Dürerwerkstatt tätig war, zugewiesen. Einige Fachleute sind der Ansicht, dass diese von einem ungekannten Künstler, vermutlich einem Schüler Dürers, dem sogenannten »Birgittenmeister«, ausgeführt wurden.
 
Dr. Christine Grafinger

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