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»Der Traum des Poliphilo«, einer der seltsamsten und schönsten Wiegendrucke (Stamp. Ross. 589)

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»Der Traum des Poliphilo«, einer der seltsamsten und schönsten Wiegendrucke (Stamp. Ross. 589)
»Der Traum des Poliphilo«, einer der seltsamsten und schönsten Wiegendrucke (Stamp. Ross. 589)Im Dezember 1499 erschien das von dem bekannten venezianischen Drucker Aldus Manutius hergestellte Buch Hypnerotomachia Poliphili ohne Nennung eines Autors. Die aneinandergereihten Anfangsbuchstaben der einzelnen Kapitel ergeben das Akrostichon »POLIAM FRANCISCVS COLVMNA PERAMAVIT« (Francesco Colonna hat Polia sehr geliebt), und daher wurde das Werk oft dem italienischen Dominikaner Francesco Colonna (1433/1434–1527), einem Prediger der Markuskirche in Venedig, zugeschrieben. Doch einige Gelehrte vertreten die Ansicht, dass der Autor Leon Battista Alberti (1404-1472), Lorenzo de’ Medici (1449-1492) oder sogar der Drucker Manutius sein könnte, der eine kodierte Botschaft übermitteln wollte. Der Name »Poliphilo« kommt aus dem Griechischen und kann mit »Der viele/vieles Liebende« übersetzt werden. Der Titel sollte eigentlich mit »Poliphilos Traumliebeskampf« wiedergegeben werden.

Eigentlich handelt es sich um die Schilderung eines Traumes im Traum, denn Poliphilo träumt von seiner Geliebten Polia, und auf dem Weg zur Liebesinsel Kythera schläft er ein und träumt von zauberhaften Wäldern, Grotten, Triumphbögen und anderen antiken Bauwerken wie auch von Fabelwesen, Göttern und Paradiesgärten. Von der Göttin der Nymphen wird ihm Polia zugeführt und beide werden auf die Insel der Göttin Aphrodite geführt, wo sie sich im Tempel ihr Liebesversprechen geben sollen. Die Insel wird als vollkommen kreisrunder, mit Zypressen gesäumter Garten, ein Symbol göttlichen Ursprungs, beschrieben. Als Poliphilo seine Geliebte umarmen will, entweicht sie als Nebel und alles enthüllt sich als Traum.

Da dem Roman neuplatonische Gedanken zugrunde liegen, wie dem Eros als universeller Kraft, wurden dem Verfasser bald ketzerische Ideen vorgeworfen. Der Text ist im Volgare (dem Italienisch des 15. Jahrhunderts) mit Passagen in Latein und latinisierten italienischen Begriffen verfasst. Darüber hinaus sind Worte in Griechisch, Hebräisch und Arabisch, mathematische Anmerkungen und architektonische Pläne eingefügt. Die besondere Wertschätzung verdankt dieses außergewöhnliche Buch den 172 Holzschnitten, die bisweilen den bekannten Renaissancekünstlern Andrea Mantegna (1431-1506) und Leon Battista Alberti zugeschrieben wurden, aber wahrscheinlich von Benedetto Bordone (1460-1531) gestaltet wurden. [....]
 
Dr. Christine Grafinger

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