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Weltfamilientreffen 2018
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Die Anthologia Graeca
in der Ausgabe von
Aldus Manutius
(Ald. III 100)


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Die Anthologia Graeca in der Ausgabe von Aldus Manutius (Ald. III 100)
Die Anthologia Graeca in der Ausgabe von Aldus Manutius (Ald. III 100)Der 1449 in Bassiano geborene Aldus Manutius studierte in Ferrara, Verona und Rom bei den bekannten Humanisten Guarino da Verona (1374-1460) und Giovanni Pico della Mirandola (1463-1494). Im Alter von 40 Jahren richtete er 1490 eine Druckerei in Venedig ein. Dazu ermutigte ihn sein Lehrer für Griechisch, dem gute Ausgaben der griechischen Klassiker besonders am Herzen lagen. Viele der nach dem Sturz von Konstantinopel geflüchteten Griechen waren nach Venedig gekommen und hatten ihre Bücherschätze mitgebracht.

Auf Manutius’ Anregung entstand dort ein wichtiges Zentrum klassischer Kultur. 1502 gründete er eine Akademie, die sogenannte »Accademia Aldina«, zu der auch berühmte Zeitgenossen wie Erasmus von Rotterdam gehörten. Zwischen 1490 und1515 erschienen in der Druckerei des Manutius nicht weniger als 130 Ausgaben – in erster Linie Werke der lateinischen und griechischen Klassiker –, darunter neben weiteren 26 griechischen Erstausgaben die Anthologia Graeca von 1503. Es handelt sich um eine Sammlung (Florilegium oder Anthologie) griechischer Epigramme, wie sie der griechische Mönch, Gelehrte und Übersetzer Maximus Planudes um 1300 zusammengestellt hatte. Bis ins 16. Jahrhundet, als man das umfangreichere Material der handschriftlichen Überlieferung in der Anthologia Palatina (Pal. gr. 23) entdeckte, waren diese Epigramme die maßgeblich verbreitete Version. Die zweite Auflage der Anthologia Graeca gab 1521 der Schwiegervater des 1515 verstorbenen Manutius heraus, der seit 1508 Teilhaber der Offizin war.

In der Druckerei des Manutius entstanden Erzeugnisse, die die Welt der Bücher revolutionieren sollten. Als Vorlage für seine Drucke stand ihm die reiche Sammlung der griechischen Handschriften der Biblioteca Marciana zur Verfügung, einer Stiftung von Kardinal Bessarion. Während bis dahin für den Buchdruck einfache Drucktypen verwendet worden waren, schuf Manutius eine neue griechische Type. Nach der Vorlage der Kursivschrift der griechischen Humanisten schnitt der Bologneser Francesco Griffi für ihn neue Buchstaben. Durch die Verwendung vieler Ligaturen wurde das Lesen der Texte zwar etwas erschwert. Doch griff Manutius damit die ursprünglich Johannes Gutenberg vorschwebende Idee der Nachahmung der Handschriften durch den Druck wieder auf. Außerdem wählte er für seine Klassikerausgaben ein neues Format – das Oktavformat – zum handlichen Gebrauch und trug damit zu einer weiten Verbreitung der Ausgaben bei. Diese Editionen der klassischen Texte wurden nach ihm als »Aldinen« bezeichnet. Mit diesen Drucken der lateinischen und griechischen Klassiker und der Werke der Humanisten wie etwa Francesco Petrarca oder Pietro Bembo trug er wesentlich zur Wiederentdeckung der Antike und zur Verbreitung des Humanismus in Europa bei.
 
Dr. Christine Grafinger

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