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50 Jahre Deutsche Wochenausgabe
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Apostolische Reise
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Apostolische Reise nach Bahrain 2022
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Schätze in der
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(Cicognara.VI.3970)



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Schätze in der Vatikanischen Bibliothek
Schätze in der Vatikanischen Bibliothek
Voltaires Abhandlung über die Toleranz (Stamp. Ferrajoli IV. 553)
EineFrançois-Marie Arouet (Voltaire), französischer Philosoph und einer der einflussreichsten Autoren der europäischen Aufklärung, wurde am 21. November 1694 in Paris als fünftes Kind eines Juristen geboren und verlor mit sechs Jahren seine Mutter. Er besuchte das Jesuitenkolleg Louis-le-Grand, wo er eine humanistische Bildung erhielt. Sein Patenonkel, der Abbé Châteauneuf, erkannte und förderte seine literarische Begabung. Früh schrieb er Gedichte, wie die Ode auf die heilige Genoveva, und wurde mit einigen Preisen ausgezeichnet. Auf väterlichen Wunsch musste er die Juristenlaufbahn einschlagen und eine Notariatsstelle in Caen antreten. Weil er sich dort aber vor allem in schöngeistigen und liberalen Kreisen aufhielt, wurde er als Sekretär des französischen Gesandten nach Den Haag geschickt. Nach einer Beschwerde von Madame Denoyer, mit deren Tochter Voltaire eine Liebesbeziehung begonnen hatte, wurde er 1714 nach Paris zurückbeordert, und der Vater drohte, ihn zu enterben. Neben seiner Arbeit als Anwalt widmete er sich immer mehr der Schriftstellerei und verkehrte in literarischen Kreisen.

Im folgenden Jahr veröffentlichte er seinen ersten philosophischen Text. Er besuchte adelige Salons und wurde vor allem wegen seiner satirischen Gedichte geschätzt. Wegen beleidigender Äußerungen über die Herzogin von Berry wurde er 1717 in der Bastille inhaftiert, wo er seine erste Tragödie, Ödipus (Oedipe), unter dem Pseudonym Voltaire verfasste. Auf Fürsprache einflussreicher Gönner wurde er nach elf Monaten freigelassen, und nach der erfolgreichen Aufführung von Oedipe wurde er schlagartig bekannt. Nach dem Tod des Vaters und dem Antreten von dessen Erbe war sein finanzielles Auskommen gesichert. Wegen einer persönlichen Auseinandersetzung erwirkte der Chevalier de Rohan einen Haftbefahl, diesem konnte sich Voltaire aber durch Verlassen des Landes entziehen. Er hielt sich in England auf, wo ihn das parlamentarische System besonders beeindruckte. Drei Jahre nach seiner Rückkehr nach Paris gab er 1730 in London die »Philosophischen Briefe« heraus, in denen er den Franzosen England als Modell vorstellte. Dies wurde von den jansenistischen Kreisen als Affront aufgefasst, das Buch wurde verboten und der Autor sollte inhaftiert werden. Auf Anregung von Madame du Châtelet begann Voltaire, sich mit den Naturwissenschaften zu beschäftigen, und 1735 schrieb er den religionskritischen »metaphysischen Traktat«, der aber erst nach seinem Tod veröffentlicht wurde. Während seines Aufenthalts am Hof von Friedrich dem Großen (1712-1786) beschäftigte er sich mit der französischen Geschichte, und in »Das Jahrhundert Ludwigs XIV.« mit der Kulturgeschichte. Als Mitarbeiter des Großen Lexikons (Encyclopédie) geriet er mit den Herausgebern Denis Diderot (1713-1784) und d’Alembert (1717-1783) wegen kritischer Äußerungen in Konflikt. Mit dem »Traktat über die Toleranz« (Traité sur la tolérance) reagierte Voltaire 1763 auf die Verurteilung des Hugenotten Jean Calas, der zu Unrecht der Ermordung seines zum Katholizismus übergetretenen Sohnes beschuldigt wurde. Der Autor wandte sich gegen religiösen Fanatismus und Intoleranz. Wegen der zu befürchtenden Reaktion auf seine scharfe religiöse Kritik sandte er die Erstfassung an politisch aufgeschlossene Machthaber wie Friedrich den Großen und konnte so den Verleger Cramer, bei dem von 1756 bis 1775 seine Werke erschienen, zur Herausgabe der Schrift bewegen.

 
Dr. Christine Grafinger

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