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Startseite » Apostolische Reise nach Myanmar und Bangladesch 2017
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Apostolische Reise
nach Myanmar
und Bangladesch
2017

Apostolische Reise nach Myanmar und Bangladesch 2017
Lesen Sie hier die Ansprachen und Beiträge der Apostolischen Reise


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Apostolische Reise nach Myanmar und Bangladesch 2017
Apostolische Reise nach Myanmar und Bangladesch – Heilige Messe auf dem »Kyaikkasan Ground« in Yangon
Die Weisheit Gottes ist unser sicherer Kompass

Artikel 1Liebe Brüder und Schwestern,

lange habe ich auf den Moment gewartet, in dieses Land zu kommen. Viele von euch sind von weit her und aus dem entlegenen Bergland gekommen, einige sogar zu Fuß. Ich bin als Pilger hierhergekommen, um Euch zuzuhören und von Euch zu lernen und um einige Worte der Hoffnung und des Trostes auszusprechen.

Die erste Lesung heute aus dem Buch Daniel hilft uns zu verstehen, wie begrenzt doch die Weisheit des Königs Belschazzar und seiner Seher ist. Sie wussten, wie »die Götter aus Gold und Silber, aus Bronze, Eisen, Holz und Stein« (Dan 5,4) zu loben sind, aber sie besaßen nicht die Weisheit, Gott zu loben, in dessen Händen unser Leben und unser Atem liegt. Daniel hingegen besaß die Weisheit des Herrn und war fähig, seine großen Geheimnisse zu deuten.

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Begegnung mit Vertretern der Regierung und des öffentlichen Lebens sowie mit dem Diplomatischen Korps im »Convention Center« in Naypyidaw
Die Zukunft Myanmars muss Friede und Eintracht sein
Ansprache von Papst Franziskus am 28. November

Artikel 2Frau Staatsberaterin,
werte Mitglieder der Regierung und Vertreter des öffentlichen Lebens,
Herr Kardinal, verehrte Mitbrüder im bischöflichen Dienst,
sehr geehrte Mitglieder des Diplomatischen Korps,
meine Damen und Herren,

für die freundliche Einladung, Myanmar zu besuchen, sage ich innigen Dank, und ich danke der Frau Staatsberaterin für ihre herzlichen Worte.

Vielmals danke ich allen, die unermüdlich dafür gearbeitet haben, diesen Besuch möglich zu machen. Ich bin vor allem gekommen, um mit der kleinen, aber lebendigen katholischen Gemeinde dieses Landes zu beten, um sie im Glauben zu stärken und in ihrem Bemühen zu fördern, zum Wohl der Nation beizutragen Es erfüllt mich mit großer Dankbarkeit, dass mein Besuch nach der Aufnahme der formalen diplomatischen Beziehungen zwischen Myanmar und dem Heiligen Stuhl stattfindet. Ich möchte diese Entscheidung als Ausdruck der Verpflichtung dieser Nation sehen, den Dialog und die konstruktive Zusammenarbeit innerhalb der größeren internationalen Gemeinschaft fortzusetzen als auch das Gefüge der Zivilgesellschaft zu erneuern.

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Begegnung des Papstes mit Vertretern der Religionen
Artikel 3Yangon. Papst Franziskus hat am Dienstagvormittag (Ortszeit), 28. November, in der myanmarischen Metropole Yangon Vertreter verschiedener Religionen empfangen. Bei dem 40-minütigen Gespräch in der Residenz des katholischen Erzbischofs, Kardinal Charles Maung Bo, ist es vor allem um die Einheit in Verschiedenheit und einen gemeinsamen friedlichen Aufbau des Landes gegangen.

»Wir erleben in dieser Zeit eine weltweite Tendenz zur Einförmigkeit, alles soll gleichgemacht werden«, sagte der Papst bei der Begegnung. Das aber bedeute den Tod der Menschlichkeit. Franziskus sprach in diesem Zusammenhang von einer »kulturellen Kolonisierung«. Es gehe vielmehr darum, den »Reichtum unserer Unterschiede« etwa in religiösen oder ethnischen Fragen zu erkennen. Meinungsverschiedenheiten sollten im brüderlichen Dialog ausgetragen werden, so der Papst.

Unter den 17 Teilnehmern waren sechs Christen, fünf Buddhisten, drei Muslime, zwei Hindus und ein Jude. Die Christen waren unter anderem vertreten durch den Vorsitzenden des nationalen Kirchenrates, Patrick Loo Nee, den anglikanischen Erzbischof Stephen Than Myint Oo und Robert Manam Tu Ja als katholischen Vertreter des Volkes der Kachin. Am Ende sprach Franziskus ein Gebet für alle.
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Treffen mit den Bischöfen im Nebengebäude der Kathedrale von Yangon
Heilung, Begleitung und Prophetie
Ansprache von Papst Franziskus am 29. November
Artikel 4Eminenz, liebe Brüder im Bischofsamt,

für uns alle war es ein ausgefüllter Tag, der aber von großer Freude geprägt war! Heute Morgen haben wir gemeinsam mit den aus allen Teilen des Landes kommenden Gläubigen die Eucharistie gefeiert und am Nachmittag sind wir den Verantwortungsträgern der buddhistischen Mehrheit begegnet. Ich wünsche mir, dass unsere Begegnung heute Abend ein Moment froher Dankbarkeit für diese Segnungen sowie eine Gelegenheit ruhiger Reflexion über die Freuden und Herausforderungen eures Dienstes als Hirten der Herde Christi in diesem Land sein wird. Ich danke Bischof Felix [Lian Khen Thang] für die Begrüßungsworte, die er in eurem Namen an mich gerichtet hat; ich umarme euch alle mit großer Herzlichkeit im Herrn.

Ich möchte meine Überlegungen um drei Worte gruppieren: Heilung, Begleitung und Prophetie.
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Begegnung mit dem Staatlichen Komitee Sangha Maha Nayaka, Begrüßung des Hohen Rates Sangha der Buddhistischen Mönche im »Kaba Aye Center« in Yangon
Ein Weg, der auf Mitgefühl und Liebe beruht
Ansprache von Papst Franziskus am 29. November
Artikel 5Es ist mir eine große Freude, hier bei Ihnen zu sein. Ich danke dem Präsidenten des Staatlichen Komitees Sangha Maha Nayaka, dem Ehrwürdigen Bhaddanta Kumarabhivamsa, für seinen Willkommensgruß und seine Bemühungen bei der Organisation meines heutigen Besuches. Ich grüße Sie alle. Besonderen Dank sage ich für die Anwesenheit des Ministers für religiöse Belange und Kultur, Seiner Exzellenz Thura Aung Ko.

Unser Treffen ist eine wichtige Gelegenheit, um die Bande der Freundschaft und Achtung zwischen Buddhisten und Katholiken zu erneuern und zu festigen. Gleichzeitig können wir auch unseren Einsatz für Frieden, für die Achtung der Menschenwürde und für Gerechtigkeit für jeden Mann und jede Frau bekräftigen.
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Grußadresse an die Regierung, die Vertreter des öffentlichen Lebens und das Diplomatische Korps im Präsidentenhaus in Dhaka
Als Glieder der einen Menschheitsfamilie brauchen wir einander
Ansprache von Papst Franziskus am 30. November
Artikel 6Am Donnerstagnachmittag, 30. November, traf Papst Franziskus zum zweiten Teil seiner Reise in Bangladesch ein. Nach der Begrüßung auf dem Flughafen von Dhaka besuchte er zunächst eine nationale Gedenkstätte für die Märtyrer des Unabhängigkeitskrieges 1971 sowie das Bangabandhu Memorial Museum, wo er Mujibur Rahman, dem »Vater der Nation«, die Ehre erwies. Es schloss sich der Privatbesuch im Präsidentenpalast bei Staatschef Abdul Hamid an. Am Abend hielt der Papst die erste offizielle Rede, die wir im Folgenden abdrucken.

Herr Präsident,
werte Vertreter des Staates und des öffentlichen Lebens,
Eminenz,
liebe Brüder im bischöflichen Dienst,
sehr geehrte Mitglieder des Diplomatischen Korps,
meine Damen und Herren,

zu Beginn meines Aufenthalts in Bangladesch möchte ich Ihnen, Herr Präsident, für die freundliche Einladung zu einem Besuch dieses Landes und für Ihre herzlichen Begrüßungsworte danken. Ich befinde mich hier auf den Spuren von zwei Vorgängern, Paul VI. und Johannes Paul II., um mit den katholischen Brüdern und Schwestern zu beten und ihnen meine Botschaft der Zuneigung und der Ermutigung zu bringen.
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Interreligiöses und ökumenisches Friedenstreffen in der Erzbischöflichen Residenz, Dakha
Der gemeinsame Wunsch nach Frieden und Harmonie
Ansprache von Papst Franziskus am 1. Dezember
Artikel 7Verehrte Gäste,
liebe Freunde,

unsere Begegnung hier mit den Repräsentanten der verschiedenen religiösen Gemeinschaften dieses Landes stellt einen sehr bedeutsamen Moment meines Besuches in Bangladesch dar. Wir sind zusammengekommen, um unsere Freundschaft zu vertiefen und um dem gemeinsamen Wunsch nach dem Geschenk eines echten und dauerhaften Friedens Ausdruck zu verleihen.

Mein Dank gilt Kardinal D’Rozario für seine freundlichen Willkommensworte und allen, die mich im Namen der muslimischen, der hinduistischen und der buddhistischen Gemeinschaft sowie der Zivilgesellschaft warmherzig aufgenommen haben. Ich danke dem anglikanischen Bischof von Dhaka für seine Anwesenheit und allen verschiedenen christlichen Gemeinschaften sowie allen, die dazu beigetragen haben, dass diese Zusammenkunft möglich wurde.
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