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aktuelle Doppelausgabe 28-29/2026
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Die Themen
des Osservatore Romano
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Aus dem Vatikan
Ausgewählte Bildaufnahmen und ungekürzte Textabdrucke geben Ihnen einen unverfälschten und lebendigen Einblick in das Zentrum der Weltkirche.

Kirche in der Welt
Begleiten Sie den Heiligen Vater auf seinen Apostolischen Reisen oder zu Großereignissen wie Kirchen- oder Weltjugendtagen.

Dokumentation
Alle Enzykliken, Apostolischen Schreiben, Predigten und Ansprachen des Heiligen Vaters – bis ins Detail genau und ungekürzt in deutscher Sprache.

Kultur
Rom ist nicht nur Mittelpunkt der Weltkirche, sondern auch ein einzigartiges kunstgeschichtliches Zentrum.
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Informationen
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| Schätze in der Vatikanischen Bibliothek |
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| Der Cicero-Kommentar des deutschen Humanisten Joachim Camerarius (R.G.Classici.IV.1523) |
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Der deutsche Humanist und Universalgelehrte Joachim Camerarius der Ältere (eigentlich: Kammermeister) wurde am 12. April 1500 als Sohn eines Ratsherrn in Bamberg geboren. Nach der Grundschule erhielt er ab 1512 von dem Altphilologen Georg Helt (1485-1545) in Leipzig Unterricht, der ihn in die griechische Sprache einführte. An der Universität besuchte Camerarius ab 1516 Vorlesungen des Professors für Griechisch Petrus Mosellanus (eig. Peter Schade 1493- 1524).
Nach zwei Jahren wechselte er an die Universität Erfurt und wurde in den dortigen Kreis der Humanisten eingeführt. Dann setzte er ab 1521 das Studium in Wittenberg fort und schloss auch Freundschaft mit Philipp Melanchthon (1497- 1560). Auf dessen Empfehlung wurde er 1526 Lehrer für Griechisch und Latein wie auch Leiter des neu gegründeten Ägidiengymnasiums in Nürnberg. 1535 wurde er an die Universität in Tübingen berufen, wo er sich besonders um die Reorganisation des Lehrbetriebes bemühte. Nach sechs Jahren erhielt er eine Professur an der Universität Leipzig, einer der führenden deutschen Hochschulen, wo er auch Dekan und Rektor war. Camerarius versuchte, die Glaubensgegensätze zwischen Katholiken und Protestanten auszugleichen und zwischen beiden Parteien zu vermitteln, er kritisierte die fanatische Einstellung mancher Theologen und den allgemeinen sittlichen und geistigen Niedergang.
Camerarius war neben Erasmus der hervorragendste deutsche Philologe der Epoche. Er übersetzte zwei Traktate Albrecht Dürers (1471-1528) in die lateinische Sprache: Underweysung der Messung (1532) und drei Jahre später Etliche underricht zu befestigung der Stett Schlosz und flecken. Große Verdienste erwarb sich der Gelehrte allerdings um die Herausgabe antiker Werke und er übersetzte auch griechische Texte ins Lateinische. [...] |
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| Dr. Christine Grafinger |
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Meditationen von Papst Franziskus bei den Frühmessen in Santa Marta 2013
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