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Apostolische Reise
nach Kolumbien
2017

Apostolische Reise nach Kolumbien 2017
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Die älteste erhaltene
christliche Topographie
des Kosmas Indikopleustes
(Vat. gr. 699)


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Die älteste erhaltene christliche Topographie des Kosmas Indikopleustes (Vat. gr. 699)
Die älteste erhaltene christliche Topographie des Kosmas Indikopleustes (Vat. gr. 699)Der spätantike, in Alexandrien geborene Schriftsteller Kosmas Indikopleustes lebte zur Zeit Kaiser Justinians I. (527-565). Der Name des Autors der Topographie, der sich als christlicher Nestorianer bezeichnete, ist unbekannt, doch seit dem 9. Jahrhundert trägt er wegen seiner Reisen als Gewürzhändler im Roten Meer und im Mittelmeer, zum Persischen Golf, nach Ostafrika und möglicherweise sogar bis Südindien und Sri Lanka den Namen Kosmas Indikopleustes (Kosmas der Indienfahrer), wobei Kosmas eine Ableitung vom griechischen Wort kosmos (Welt) sein könnte. Nunmehr verlorene Schriften – ein geographisches Werk und eine Abhandlung über den Lauf der Sterne – erwähnte er in seiner Topographie. Den Titel »Topographie« wählte er wahrscheinlich, weil er verschiedene Themen erörtern wollte. Neben der Bibel, vor allem den Büchern Moses, stützte er sich auch auf andere Quellen und hat noch eigene Beobachtungen in Exkursen berücksichtigt, so beispielsweise die Inschriftensäule vom abessinischen Hafen Adule, die Schilderung des Weihrauchlandes im Süden von Äthiopien oder den faszinierenden Bericht über Sri Lanka mit einer eingehenden Beschreibung des Landes einschließlich der Tiere und Pflanzen. In seiner Darstellung in zwölf Büchern stellte er bewusst das christliche Weltbild dem heidnischen gegenüber. Das gilt genauso für das Aussehender Erde: im Gegensatz zur Kugelgestalt konstruiert er eine viereckige Scheibe, über der sich ein zweigeschossiger Himmel wölbt. Der Berg des Nordens in der Mitte wird von der Sonne umkreist und in seinem Schatten ist Nacht, südlich davon liegt die unbekannte Welt und östlich jenseits des großen Ozeans das Paradies. Die Gestirne werden von den Engeln bewegt; klimatische Unterschiede erklärt Kosmas durch die Neigung der Erdoberfläche. Obwohl ihn der Gelehrte und Patriarch Photios (810-893) als »Märchenerzähler« bezeichnete, wurde das Werk von Gelehrten und Theologen viel zitiert, vor allem wegen des Versuchs, naturwissenschaftliche Vorgänge in christlichem Sinn zu interpretieren, und daher beeinflusste es die byzantinische Literatur und Kunst. Aber selbst in die neuere deutsche Literatur ging es noch ein: Arno Schmidt verfasste 1955 den Kurzroman Kosmas oder vom Berge des Nordens, in dem das Weltbild des Kosmas höchst bizarre Dimensionen annimmt.

Die Topographie enthält aber auch wertvolle Nachrichten über die byzantinische Kirche und die Ausbreitung des Christentums. Wahrscheinlich hat der Autor um 535 mit der Redaktion seines Werkes begonnen, die ersten sechs Bücher entstanden zwischen 545 und 547, die anderen wurden etwas später ergänzt. [...]
 
Dr. Christine Grafinger

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