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Apostolische Reise
nach Myanmar
und Bangladesch
2017

Apostolische Reise nach Myanmar und Bangladesch 2017
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Apostolische Reise nach Myanmar und Bangladesch 2017
Begegnung mit dem Staatlichen Komitee Sangha Maha Nayaka, Begrüßung des Hohen Rates Sangha der Buddhistischen Mönche im »Kaba Aye Center« in Yangon
Ein Weg, der auf Mitgefühl und Liebe beruht
Ansprache von Papst Franziskus am 29. November
 

Es ist mir eine große Freude, hier bei Ihnen zu sein. Ich danke dem Präsidenten des Staatlichen Komitees Sangha Maha Nayaka, dem Ehrwürdigen Bhaddanta Kumarabhivamsa, für seinen Willkommensgruß und seine Bemühungen bei der Organisation meines heutigen Besuches. Ich grüße Sie alle. Besonderen Dank sage ich für die Anwesenheit des Ministers für religiöse Belange und Kultur, Seiner Exzellenz Thura Aung Ko.

Unser Treffen ist eine wichtige Gelegenheit, um die Bande der Freundschaft und Achtung zwischen Buddhisten und Katholiken zu erneuern und zu festigen. Gleichzeitig können wir auch unseren Einsatz für Frieden, für die Achtung der Menschenwürde und für Gerechtigkeit für jeden Mann und jede Frau bekräftigen. Nicht nur in Myanmar, sondern auf der ganzen Welt brauchen die Menschen dieses gemeinsame Zeugnis der religiösen Führer. Denn wenn wir mit einer Stimme von den immerwährenden Werten der Gerechtigkeit, des Friedens und der grundlegenden Würde jeder menschlichen Person sprechen, schenken wir ein Wort der Hoffnung. Helfen wir den Buddhisten, den Katholiken und allen Menschen, sich für eine größere Harmonie innerhalb ihrer Gemeinschaften einzusetzen!

Zu allen Zeiten hat die Menschheit Unrecht, Konfliktsituationen und ungleiche Behandlung unter den Menschen gekannt. In unseren Tagen scheinen diese Schwierigkeiten besonders ernst. Unsere Gesellschaft hat einen enormen technischen Fortschritt vollzogen und die Menschen auf der Welt sind sich immer mehr ihrer menschlichen Zusammengehörigkeit und ihres gemeinsamen Schicksals bewusst. Dennoch bestehen die Wunden der Konflikte, der Armut und Unterdrückung weiter fort und führen zu neuen Spaltungen. Vor diesen Herausforderungen dürfen wir nie resignieren. Auf der Grundlage unserer jeweiligen geistlichen Traditionen wissen wir, dass es einen Weg gibt, um weiterzugehen, einen Weg der Heilung, des gegenseitigen Verständnisses und Respekts. Einen Weg, der auf Mitgefühl und Liebe beruht.

Ich möchte allen, die in Myanmar nach der religiösen Traditionen des Buddhismus leben, meine Wertschätzung ausdrücken. Durch die Lehren des Buddha und das eifrige Zeugnis vieler Mönche und Nonnen wurden die Menschen dieses Landes zu den Werten der Geduld, der Toleranz und der Achtung vor dem Leben herangebildet sowie zu einer Spiritualität, die auf unsere Umwelt achtet und mit ihr zutiefst respektvoll umgeht. Wie wir wissen, sind solcherlei Werte für eine ganzheitliche Entwicklung der Gesellschaft wesentlich, die bei der Familie als der kleinsten, aber wichtigsten Zelle ansetzt, um sich dann auszuweiten in das Netz von Bindungen, die uns enger zusammen wachsen lassen. Diese Bindungen gründen auf Kultur sowie auf ethnischer und nationaler Zugehörigkeit, letztlich aber auf unserer gemeinsamen menschlichen Natur. In einer echten Kultur der Begegnung können solche Werte unsere Gemeinschaften stärken und mithelfen, der gesamten Gesellschaft das so sehr nötige Licht zu bringen.

Die große Herausforderung unserer Zeit besteht darin, den Menschen zu helfen, sich der Transzendenz zu öffnen; fähig zu werden, tief in das eigene Innere zu schauen und sich selbst so zu erkennen, um dann die gegenseitige Verbundenheit unter allen Menschen zu entdecken; sich bewusst zu werden, dass wir uns nicht von den anderen isolieren dürfen. Wenn wir zusammenhalten sollen, so wie wir es uns vorgenommen haben, müssen wir jede Form von Unverständnis, Intoleranz, Vorurteil und Hass überwinden. Wie können wir das vollbringen? Die Worte des Buddha sind für jeden von uns ein Wegweiser: »Besiege die Wut mit der Nicht-Wut, besiege den Bösen mit der Güte, besiege den Geizigen mit der Großzügigkeit, besiege den Lügner mit der Wahrheit« (Dhammapada, XVII, 223). Eine ähnliche Gesinnung drückt ein dem heiligen Franziskus zugeschriebenes Gebet aus: »Herr, mache mich zu einem Werkzeug deines Friedens. Dass ich liebe, wo man hasst; dass ich verzeihe, wo man beleidigt … dass ich Licht entzünde, wo Finsternis regiert; dass ich Freude bringe, wo der Kummer wohnt.« [...]

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