zur StartseiteZugang für Abonnenten
Startseite » Apostolische Reise nach Myanmar und Bangladesch 2017 » Bericht 2
Titelcover der aktuellen Ausgabe 49/2017 - klicken Sie für eine größere Ansicht

Apostolische Reise
nach Myanmar
und Bangladesch
2017

Apostolische Reise nach Myanmar und Bangladesch 2017
Lesen Sie hier die Ansprachen und Beiträge der Apostolischen Reise


Schätze in der
Vatikanischen Bibliothek

Schätze in der Vatikanischen Bibliothek

Diese Woche

Seltene Karten
aus der Karibik
(Reg. lat. 2105)


Lesen Sie hier den Beitrag...



Die Themen
des Osservatore Romano


Aus dem Vatikan
Ausgewählte Bildaufnahmen und ungekürzte Textabdrucke geben Ihnen einen unverfälschten und lebendigen Einblick in das Zentrum der Weltkirche.



Kirche in der Welt
Begleiten Sie den Heiligen Vater auf seinen Apostolischen Reisen oder zu Großereignissen wie Kirchen- oder Weltjugendtagen.



Dokumentation
Alle Enzykliken, Apostolischen Schreiben, Predigten und Ansprachen des Heiligen Vaters – bis ins Detail genau und ungekürzt in deutscher Sprache.



Kultur
Rom ist nicht nur Mittelpunkt der Weltkirche, sondern auch ein einzigartiges kunstgeschichtliches Zentrum.


Die Grußworte von

Kardinal Reinhard MarxKardinal Reinhard Marx,
Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz
Erzbischof Dr. Robert ZollitschErzbischof em. Dr. Robert Zollitsch
Bischof Dr. Gebhard FürstDr. Gebhard Fürst,
Bischof von Rottenburg-Stuttgart
Rainer Maria Kardinal WoelkiRainer Maria Kardinal Woelki
Erzbischof von Köln
Kardinal Kurt KochKurt Koch,
Kurienkardinal
Bischof Karl Kardinal LehmannKarl Kardinal Lehmann,
Em. Bischof von Mainz
finden Sie hier.

Links


Hier erhalten Sie weitergehende Informationen
zu unseren Partnerseiten.

Apostolische Reise nach Myanmar und Bangladesch 2017
Begegnung mit Vertretern der Regierung und des öffentlichen Lebens sowie mit dem Diplomatischen Korps im »Convention Center« in Naypyidaw
Die Zukunft Myanmars muss Friede und Eintracht sein
Ansprache von Papst Franziskus am 28. November
 

Frau Staatsberaterin,
werte Mitglieder der Regierung und Vertreter des öffentlichen Lebens,
Herr Kardinal,
verehrte Mitbrüder im bischöflichen Dienst,
sehr geehrte Mitglieder
des Diplomatischen Korps,
meine Damen und Herren,

für die freundliche Einladung, Myanmar zu besuchen, sage ich innigen Dank, und ich danke der Frau Staatsberaterin für ihre herzlichen Worte.

Vielmals danke ich allen, die unermüdlich dafür gearbeitet haben, diesen Besuch möglich zu machen. Ich bin vor allem gekommen, um mit der kleinen, aber lebendigen katholischen Gemeinde dieses Landes zu beten, um sie im Glauben zu stärken und in ihrem Bemühen zu fördern, zum Wohl der Nation beizutragen Es erfüllt mich mit großer Dankbarkeit, dass mein Besuch nach der Aufnahme der formalen diplomatischen Beziehungen zwischen Myanmar und dem Heiligen Stuhl stattfindet. Ich möchte diese Entscheidung als Ausdruck der Verpflichtung dieser Nation sehen, den Dialog und die konstruktive Zusammenarbeit innerhalb der größeren internationalen Gemeinschaft fortzusetzen als auch das Gefüge der Zivilgesellschaft zu erneuern.

Gerne möchte ich ebenso, dass mein Besuch die ganze Bevölkerung Myanmars erreicht und ein Mut machendes Wort all denen bietet, die sich gerade um den Aufbau einer gerechten gesellschaftlichen Ordnung in Versöhnung und Inklusion bemühen. Myanmar wurde mit einer außerordentlichen Schönheit und zahlreichen natürlichen Ressourcen gesegnet. Doch sein größter Reichtum ist sicher sein Volk, das viel gelitten hat und aufgrund interner Konflikte und Feindseligkeiten, die viel zu lange andauern und tiefe Spaltungen hervorgerufen haben, weiter leidet. Da nun die Nation daran arbeitet, den Frieden wiederherzustellen, muss die Heilung dieser Wunden eine zentrale politische und geistliche Priorität darstellen.

Ich kann die Bemühungen der Regierung, diese Herausforderung anzugehen, nur würdigen. Dies geschieht insbesondere durch die Friedenskonferenz von Panglong, welche die Vertreter der verschiedenen Gruppen im Bestreben vereint, der Gewalt ein Ende zu setzen, Vertrauen aufzubauen und die Achtung der Rechte aller zu garantieren, die dieses Land als ihr Zuhause ansehen.

Tatsächlich kann der mühevolle Prozess des Friedensaufbaus und der nationalen Versöhnung nur durch den Einsatz für die Gerechtigkeit und die Achtung der Menschenrechte vorwärtskommen. Die Weisheit der Denker bezeichnete die Gerechtigkeit als den Willen, einem jeden das zuzuerkennen, was ihm zusteht, während die alten Propheten sie als den Grund für den echten und dauerhaften Frieden ansahen. Diese Erkenntnis wurde durch die tragische Erfahrung zweier Weltkriege bestätigt und hat zur Gründung der Vereinten Nationen und zur Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte geführt. Sie bilden die Grundlage für die Bemühungen der internationalen Gemeinschaft, auf der ganzen Erde die Gerechtigkeit, den Frieden und die menschliche Entwicklung zu fördern und Konflikte durch Dialog zu lösen und nicht im Rückgriff auf Gewalt. [...]

Lesen Sie mehr in der Printausgabe.

Zurück zur Startseite
Leserreise 2017 nach Rom

Leserreise September 2017 nach Rom


Enzyklika »Laudato si«

hier bestellen


Bestellen Sie das Jahresregister 2016 als gedruckte Version in Original-Zeitungsgröße



Meditationen von
Papst Franziskus
bei den Frühmessen
in Santa Marta 2013

Meditationen von Papst Franziskus bei den Frühmessen in Santa Marta 2013

Jetzt als eBook!



Sonderausgaben
Die neuen Glaubenszeugen unter Papst Benedikt XVI.


Jetzt Teil 2 erhältlich!

Die neuen Glaubenszeugen unter Papst Benedikt XVI.
mehr Informationen zu diesen Sonderausgaben


Unsere Produkte

Wir gehen voran
»Wir gehen voran«
weitere Infos
L’Osservatore Romano-Sammelordner
»Der spezielle OR-Sammelordner«
weitere Infos

Unsere neue Dienstleistung für Verlage, die Ihr Abogeschäft in gute Hände geben wollen.


aboservice

mehr
Informationen


L’Osservatore Romano
Telefon: +49 (0) 711 44 06-139 · Fax: +49 (0) 711 44 06-138
Senefelderstraße 12 · D-73760 Ostfildern
Kontakt | Sitemap | AGB | Widerruf | Datenschutz | Impressum