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Apostolische Reise
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Apostolische Reise nach Marseille
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Papst Benedikt XVI.
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Apostolische Reise in die Mongolei 2023
Begegnung mit den Autoritäten, der Zivilgesellschaft und dem Diplomatischen Korps in Ulaanbaatar
Gemeinsam eine Zukunft des Friedens errichten
Ansprache von Papst Franziskus am 2. September

Artikel 1Herr Staatspräsident,
Herr Präsident des Großen Staatshurals,
Herr Premierminister,
hochverehrte Mitglieder der Regierung und des Diplomatischen Korps,
verehrte zivile und religiöse Autoritäten,
sehr geehrte Repräsentanten der Welt der Kultur,
meine Damen und Herren!

Ich danke dem Herrn Präsidenten für die Begrüßung und für die Worte, die er an mich gerichtet hat, und ich grüße einen jeden von Ihnen sehr herzlich. Es ist mir eine Ehre hier zu sein, und ich bin froh, in dieses faszinierende und weite Land gereist zu sein, zu diesem Volk, das die Bedeutung und den Wert des Unterwegsseins gut kennt. Dies sieht man an den traditionellen Behausungen, den Ger, diesen wunderschönen mobilen Wohnstätten. Ich stelle mir vor, wie ich zum ersten Mal mit Respekt und Ergriffenheit in eines dieser runden Zelte trete, die über das majestätische mongolische Land verstreut sind, um euch zu begegnen und euch besser kennenzulernen.

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Begegnung mit den Bischöfen, Priestern, Missionaren, gottgeweihten Männern und Frauen sowie den pastoralen Mitarbeitern in der Kathedrale St. Peter und Paul in Ulaanbaatar
Eine große Geschichte der Leidenschaft für das Evangelium
Ansprache von Papst Franziskus am 2. September

Artikel 2Liebe Brüder und Schwestern,
guten Tag!

Danke, Exzellenz, für Ihre Worte, danke Schwester Salvia, Don Peter Sanjaajav und Rufina für eure Zeugnisse, danke euch allen für eure Anwesenheit und für euren Glauben! Ich freue mich, euch zu treffen. Die Freude des Evangeliums ist der Grund, der euch, gottgeweihte Männer und Frauen im Ordens- und Klerikerstand, veranlasst hat, hier zu sein und euch zusammen mit euren Schwestern und Brüdern Laien dem Herrn und euren Mitmenschen zu widmen. Ich lobe Gott dafür. Ich tue dies durch ein schönes Lobgebet, Psalm 34, von dem ich mich inspirieren lasse, um einige Gedanken mit euch zu teilen. Darin heißt es: »Kostet und seht, wie gut der Herr ist!« (V. 9).

Kosten und sehen, denn die Freude und die Güte des Herrn sind nicht etwas Vorübergehendes, sondern bleiben im Innern, geben dem Leben Geschmack und lassen uns die Dinge auf eine neue Art und Weise sehen; so wie du, Rufina, es uns in deinem schönen Zeugnis erzählt hast. Ich möchte daher den Geschmack des Glaubens in diesem Land kos ten, indem ich vor allem an Geschichten und Gesichter erinnere, an Menschen, die für das Evangelium gelebt haben. Leben für das Evangelium: Das ist eine schöne Definition der missionarischen Berufung des Christen und insbesondere der Art und Weise, wie die Christen sie hier leben. Lebt für das Evangelium!

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Ökumenisches und interreligiöses Treffen im Hun-Theater in Ulaanbaatar
Die Schönheit des Lebens ist Frucht der Harmonie
Ansprache von Papst Franziskus am 3. September

Artikel 3Guten Morgen euch allen,
liebe Brüder und Schwestern!

Gestattet mir, dass ich mich auf diese Weise – als Bruder im Glauben für die Christen und als euer aller Bruder – im Namen der gemeinsamen religiösen Suche und der Zugehörigkeit zur selben Menschheit an euch wende. Die Menschheit kann in ihrem religiösen Sehnen mit einer Gemeinschaft von Wanderern verglichen werden, die auf der Erde unterwegs ist und ihren Blick zum Himmel richtet. Diesbezüglich ist bezeichnend, was ein Gläubiger, der aus der Ferne kam, über die Mongolei sagte. Er schrieb, er sei dorthin gereist und habe »nichts als Himmel und Erde gesehen« (Guglielmo di Rubruk, Viaggio in Mongolia, XIII/3, Mailand 2014, S. 63). Der Himmel, so klar, so blau, küsst hier nämlich die weite und beeindruckende Erde und erinnert an die beiden grundlegenden Dimensionen des menschlichen Lebens: die irdische, die aus den Beziehungen zu den Anderen besteht, und die himmlische, die aus der Suche nach dem Anderen besteht, der uns übersteigt. Kurz gesagt, erinnert uns die Mongolei an die Notwendigkeit für uns alle, Pilger und Wanderer, den Blick nach oben zu richten, um auf Erden den rechten Weg zu finden.

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Leitartikel des Direktors unserer Zeitung
Der Himmel und das Zelt

Artikel 3Von Andrea Monda

Bei der ersten Ansprache in der Mongolei, die an die zivilen Autoritäten gerichtet war, bat Franziskus um den Frieden und bezeichnete dabei das ostasiatische Land ein »an Geschichte und Himmel reiches Land«. Anschließend sprach der Papst über den Blick: »Wenn man in einen traditionellen Ger eintritt, wird der Blick zur Mitte, zum höchsten Punkt hinaufgelenkt. Dort befindet sich ein Fenster zum Himmel. Ich möchte diese grundlegende Haltung betonen, die eure Tradition uns wiederzuentdecken hilft: Fähig zu sein, den Blick nach oben gerichtet zu halten. Die Augen zum Himmel erheben – zu dem ewigen blauen Himmel, den ihr schon immer verehrt – bedeutet, in einer Haltung bereitwilliger Offenheit für die religiösen Lehren zu bleiben.« Der Ger ist das Zelt, in dem die meisten Bewohner der Mongolei leben, die zum großen Teil Nomaden sind.

Die Reise des Papstes stellt sich bereits in den ersten Etappen nicht nur als Ortswechsel dar, sondern auch als Zeitreise. Wir bewegen uns in einem »Anderswo«, das nicht nur Tausende Kilometer entfernt ist, sondern auch die Möglichkeit bietet, eine echte, tiefe, erneuernde Erfahrung zu machen.

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