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Apostolische Reise
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Apostolische Reise nach Marseille
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Apostolische Reise in die Mongolei 2023
Begegnung mit den Bischöfen, Priestern, Missionaren, gottgeweihten Männern und Frauen sowie den pastoralen Mitarbeitern in der Kathedrale St. Peter und Paul in Ulaanbaatar
Eine große Geschichte der Leidenschaft für das Evangelium
Ansprache von Papst Franziskus am 2. September
 

Liebe Brüder und Schwestern,
guten Tag!

Danke, Exzellenz, für Ihre Worte, danke Schwester Salvia, Don Peter Sanjaajav und Rufina für eure Zeugnisse, danke euch allen für eure Anwesenheit und für euren Glauben! Ich freue mich, euch zu treffen. Die Freude des Evangeliums ist der Grund, der euch, gottgeweihte Männer und Frauen im Ordens- und Klerikerstand, veranlasst hat, hier zu sein und euch zusammen mit euren Schwestern und Brüdern Laien dem Herrn und euren Mitmenschen zu widmen. Ich lobe Gott dafür. Ich tue dies durch ein schönes Lobgebet, Psalm 34, von dem ich mich inspirieren lasse, um einige Gedanken mit euch zu teilen. Darin heißt es: »Kostet und seht, wie gut der Herr ist!« (V. 9).

Kosten und sehen, denn die Freude und die Güte des Herrn sind nicht etwas Vorübergehendes, sondern bleiben im Innern, geben dem Leben Geschmack und lassen uns die Dinge auf eine neue Art und Weise sehen; so wie du, Rufina, es uns in deinem schönen Zeugnis erzählt hast. Ich möchte daher den Geschmack des Glaubens in diesem Land kos ten, indem ich vor allem an Geschichten und Gesichter erinnere, an Menschen, die für das Evangelium gelebt haben. Leben für das Evangelium: Das ist eine schöne Definition der missionarischen Berufung des Christen und insbesondere der Art und Weise, wie die Christen sie hier leben. Lebt für das Evangelium!

Ich erinnere also an Bischof Wenceslao Selga Padilla, den ersten Apostolischen Präfekten, Wegbereiter der gegenwärtigen Phase der Kirche in der Mongolei und Erbauer dieser Kathedrale. Der Glaube reicht hier jedoch nicht nur bis in die 1990-er Jahre zurück, sondern hat sehr alte Wurzeln. Auf die Erfahrungen des ersten Jahrtausends, die von der Evangelisierungsbewegung syrischer Tradition geprägt waren, die sich entlang der Seidenstraße ausbreitete, folgte ein beachtliches missionarisches Engagement: Wie könnte man etwa die diplomatischen Missionen des 13. Jahrhunderts vergessen, ebenso die apostolische Sorge, die sich in der Ernennung von Giovanni da Montecorvino zum ersten Bischof von Khan Baliq um etwa 1310 herum äußerte, der damit für diese ganze Region unter der mongolischen Yuan-Dynastie zuständig war? Er war es auch, der die erste mongolische Übersetzung des Buchs der Psalmen und des Neuen Testaments erstellte. Nun, diese große Geschichte der Leidenschaft für das Evangelium wurde 1992 mit der Ankunft der ersten Missionare der Kongregation des Unbefleckten Herzens Mariens, zu denen sich Vertreter anderer Gemeinschaften, Diözesankleriker und Freiwillige aus dem Laienstand gesellten, in außergewöhnlicher Weise wiederaufgenommen. Von diesen möchte ich den aktiven und eifrigen Pater Stefan Kim Seong-hyeon erwähnen. Und wir erinnern uns an die vielen treuen Diener des Evangeliums in der Mongolei, die jetzt hier unter uns sind und die, nachdem sie ganz für Christus gelebt haben, die Wunder sehen und kosten, die seine Güte weiterhin in euch und durch euch wirkt. Danke. [...]

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