zur StartseiteZugang für Abonnenten
Startseite » Archiv » Ausgabe 11/2017 » Kultur
Titelcover der archivierten Ausgabe 11/2017 - klicken Sie für eine größere Ansicht

Apostolische Reise
nach Fatima
2017

Apostolische Reise nach Fatima 2017
Lesen Sie hier die Ansprachen und Beiträge der Apostolischen Reise


Schätze in der
Vatikanischen Bibliothek

Schätze in der Vatikanischen Bibliothek
Diese Woche

Ein Handbuch für die Kreuzfahrer mit einzigartigen Karten von Marin Sanudo (Vat. lat. 2972)

Lesen Sie hier den Beitrag...



Die Themen
des Osservatore Romano


Aus dem Vatikan
Ausgewählte Bildaufnahmen und ungekürzte Textabdrucke geben Ihnen einen unverfälschten und lebendigen Einblick in das Zentrum der Weltkirche.



Kirche in der Welt
Begleiten Sie den Heiligen Vater auf seinen Apostolischen Reisen oder zu Großereignissen wie Kirchen- oder Weltjugendtagen.



Dokumentation
Alle Enzykliken, Apostolischen Schreiben, Predigten und Ansprachen des Heiligen Vaters – bis ins Detail genau und ungekürzt in deutscher Sprache.



Kultur
Rom ist nicht nur Mittelpunkt der Weltkirche, sondern auch ein einzigartiges kunstgeschichtliches Zentrum.


Die Grußworte von

Kardinal Reinhard MarxKardinal Reinhard Marx,
Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz
Erzbischof Dr. Robert ZollitschErzbischof em. Dr. Robert Zollitsch
Bischof Dr. Gebhard FürstDr. Gebhard Fürst,
Bischof von Rottenburg-Stuttgart
Rainer Maria Kardinal WoelkiRainer Maria Kardinal Woelki
Erzbischof von Köln
Kardinal Kurt KochKurt Koch,
Kurienkardinal
Bischof Karl Kardinal LehmannKarl Kardinal Lehmann,
Em. Bischof von Mainz
finden Sie hier.

Links


Hier erhalten Sie weitergehende Informationen
zu unseren Partnerseiten.

<<< zur vorherigen Ausgabe zur nächsten Ausgabe >>>
Kultur
Das Istituto Svizzero di Roma – Stipendiaten und reger Kulturaustausch

Aushängeschild der kreativen Schweiz in Rom

Auf einem kleinen Hügel im Zentrum Roms thront die herrschaftliche Villa Maraini.
Es ist das jüngste römische Kulturzentrum aus dem deutschspachigen Raum: Das Schweizerische Institut – wo man gemäß der eidgenössischen Praxis natürlich auch italienisch und französisch spricht. Derzeit beherbergt es elf avantgardeorientierte Stipendiaten. Sein Standort, die Villa Maraini hat eine hochinteressante Geschichte.

Von Bernhard Hülsebusch


Ein sonniger Frühlingstag in Rom, der Lust zu Entdeckungs-Spaziergängen macht. Wer von der Porta Pinciana aus den eleganten Dolce-Vita-Boulevard Via Veneto abwärts bummelt und dann in die Via Ludovisi einbiegt, sieht sich schon nach wenigen Minuten zu seiner Linken mit einem imposanten Gebäude konfrontiert: Mit der Villa Maraini, die – wie auf einem Burghügel – hoch über den Dächern der Umgebung thront.

Just hier ist das Istituto Svizzero di Roma (abgekürzt ISR) etabliert, in dem derzeit elf Künstler und Wissenschaftler aus der Eidgenossenschaft – sieben Männer und vier Frauen – kreativ arbeiten oder Forschungen betreiben. Ein Institut, in dem sich die Schweiz von ihrer besten Seite zeigt und das deshalb von seinen italienischen Freunden gern als »eidgenössisches Aushängeschild« in der Villa Maraini gerühmt wird.

Wie das, eine in diesem Stadtviertel höchst ungewöhnliche, schlossartige Villa auf einem künstlichen Hügel? Zur Erklärung ist ein Blick zurück nötig, vor allem in die Geschichte der römischen Urbanisierung. Denn eben hier befand sich jahrhundertelang der große Park (italienisch meist mit »villa« übersetzt) der Adelsfamilie Ludovisi.

Vielbewunderte Villa

Es war im frühen 17. Jahrhundert, als Kardinal Ludovico Ludovisi, Neffe von Papst Gregor XV., auf dem Pincio-Hügel und ringsum ansehnliche Grundstücke samt den dazugehörenden Palazzi erwarb. Zugleich sammelte er viele wichtige Kunstwerke. Bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts wurde die noch immer außerhalb der Stadt gelegene Villa Ludovisi vielfach als die schönste aller römischen Besitzungen bezeichnet.

Nach dem Ende des Kirchenstaates 1870 war es freilich nur eine Frage der Zeit, bis auch die Villa Ludovisi der fieberhaften Bauspekulation in der Hauptstadt des neuen Königreichs Italien zum Opfer fallen würde. In der Tat kam es 1886 zu einem Vertrag mit dem Fürsten Rodolfo Boncompagni-Ludovisi, der die Parzellierung und den Verkauf fast des ganzen Parkgeländes an eine Immobilienfirma vorsah. Zum Herzstück des neuen Wohn- und Hotelviertels entwickelte sich die Via Veneto. Doch nur zwei Straßenblocks entfernt, gab es bald einen neuen Blickfang: die Villa Maraini.

Der Namensgeber dieses Gebäudes, Emilio Maraini, stammte aus Lugano. Er gilt als Pionier der Zuckerproduktion aus Zuckerrüben in Böhmen und schließlich Italien. Der dynamische Tessiner kaufte eine Fabrik nördlich von Rom und nahm neben seiner schweizerischen auch die italienische Staatsbürgerschaft an. 1889 heiratete er die ebenfalls aus Lugano stammende Carolina Sommaruga. Der wohlhabende Zucker-Industrielle gewann so großes Ansehen, dass man ihn 1900 sogar ins römische Parlament wählte.

Um in die Hauptstadt überzusiedeln, kaufte er zunächst ein großes Grundstück an der Via Ludovisi. Konkret: ein Terrain, das zuvor als Deponie für massiven Erdaushub und Bauschutt missbraucht worden war. Ein verwahrloster Hügel also. Dann beauftragte der Unternehmer seinen Bruder, den Architekten Otto Maraini, mit dem Bauprojekt. So entstand 1903 bis 1905 die wegen ihrer Lage und ihrer Ausschmückung vielbewunderte Villa Maraini. Sie ist, wie der Kunsthistoriker Michael P. Fritz in einem Büchlein über den Prachtbau betont, ein »historisch spätes Beispiel römischer Villenkultur«. [...]
Lesen Sie mehr in der Printausgabe.

Zurück zur Startseite
Leserreise 2017 nach Rom

Leserreise September 2017 nach Rom


OR-Kalender 2017

Die offiziellen Kalender
direkt aus Rom

Jetzt erhältlich!



Bestellen Sie das Jahresregister 2016 als gedruckte Version in Original-Zeitungsgröße



liegt der Ausgabe Nr. 26/2015 bei.
hier bestellen


Meditationen von
Papst Franziskus
bei den Frühmessen
in Santa Marta 2013

Meditationen von Papst Franziskus bei den Frühmessen in Santa Marta 2013

Jetzt als eBook!



Sonderausgaben
Die neuen Glaubenszeugen unter Papst Benedikt XVI.


Jetzt Teil 2 erhältlich!

Die neuen Glaubenszeugen unter Papst Benedikt XVI.
mehr Informationen zu diesen Sonderausgaben


Unsere Produkte

Wir gehen voran
»Wir gehen voran«
weitere Infos
L’Osservatore Romano-Sammelordner
»Der spezielle OR-Sammelordner«
weitere Infos

Unsere neue Dienstleistung für Verlage, die Ihr Abogeschäft in gute Hände geben wollen.


aboservice

mehr
Informationen


L’Osservatore Romano
Telefon: +49 (0) 711 44 06-139 · Fax: +49 (0) 711 44 06-138
Senefelderstraße 12 · D-73760 Ostfildern
Kontakt | Sitemap | AGB | Widerruf | Datenschutz | Impressum