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aktuelle Doppelausgabe 14-15/2026
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Die Themen
des Osservatore Romano
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Aus dem Vatikan
Ausgewählte Bildaufnahmen und ungekürzte Textabdrucke geben Ihnen einen unverfälschten und lebendigen Einblick in das Zentrum der Weltkirche.

Kirche in der Welt
Begleiten Sie den Heiligen Vater auf seinen Apostolischen Reisen oder zu Großereignissen wie Kirchen- oder Weltjugendtagen.

Dokumentation
Alle Enzykliken, Apostolischen Schreiben, Predigten und Ansprachen des Heiligen Vaters – bis ins Detail genau und ungekürzt in deutscher Sprache.

Kultur
Rom ist nicht nur Mittelpunkt der Weltkirche, sondern auch ein einzigartiges kunstgeschichtliches Zentrum.
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Informationen
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| Bücher & mehr |
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| Apostolische Reise nach Sri Lanka und auf die Philippinen 2015 |
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| Begegnung mit den Jugendlichen auf dem Sportplatz der Santo-Tomas-Universität in Manila |
| Der Welt von heute fehlt das Weinen |
| Ansprache von Papst Franziskus am 18. Januar |
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Papst Franziskus verzichtete auf seine vorbereitete Rede auf Englisch und richtete sich stattdessen in seiner Muttersprache Spanisch an seine Zuhörer auf dem Sportplatz der Santo-Tomas-Universität in Manila. In seiner spontanen Ansprache ging er auf das Leid von Straßenkindern ein, deren Leben von Hunger, Drogenkonsum und Zwangsprostitution bedroht werde.
Zuvor hatte ein 12 Jahre altes Mädchen, das früher selbst Straßenkind war, von ihrem Schicksal berichtet. Sichtlich bewegt umarmte Franziskus das weinende Mädchen.
»Lasst uns lernen zu weinen wie sie. Wer nicht lernt zu weinen, der kann kein guter Christ sein«, sagte der Papst.
Im Folgenden seine Ansprache:
Liebe junge Freunde,
wenn ich spontan rede, dann tue ich das auf Spanisch. – Nein? – Denn ich beherrsche die englische Sprache nicht. Darf ich? [»Ja!«] Vielen Dank! [Applaus]. Hier ist Father Mark, ein guter Übersetzer.
Zuallererst eine traurige Nachricht: Gestern, als gerade die Messe begann, ist einer der Türme – wie dieser da – umgestürzt und hat dabei ein junges Mädchen verletzt, das dort arbeitete, und sie ist gestorben. Ihr Name ist Kristel. Sie arbeitete für die Organisation ebendieser Messe. Sie war 27 Jahre alt. Sie war jung wie Ihr und arbeitete für eine Vereinigung, die Catholic Relief Services. Sie war eine Freiwillige. Ich bitte, dass wir alle gemeinsam – ihr seid jung wie sie – eine Minute lang schweigend beten, und dann rufen wir unsere Mutter im Himmel an. Lasst uns beten. [Schweigen]
Gegrüßet seist du, Maria…
Und jetzt sprechen wir ein Gebet für ihren Vater und ihre Mutter. Sie war die einzige Tochter. Ihre Mutter trifft von Hongkong aus ein. Ihr Vater ist nach Manila gekommen, um ihre Mutter zu erwarten.
Vater unser im Himmel…
Ich freue mich, heute Morgen bei euch zu sein. Ich begrüße jeden von euch aus ganzem Herzen und danke allen, die diese Begegnung ermöglicht haben. Während meines Besuches auf den Philippinen wollte ich mich besonders mit jungen Menschen treffen, euch zuhören und mit euch sprechen. Ich möchte die Liebe der Kirche zu euch und die Hoffnung, die sie auf euch setzt, zum Ausdruck bringen. Und ich möchte euch als christliche Bürger dieses Landes ermutigen, euch selbst leidenschaftlich und ehrlich in das große Werk der Erneuerung eurer Gesellschaft und der Hilfe beim Aufbau einer besseren Welt einzubringen.
In besonderer Weise danke ich den jungen Freunden, die mich willkommen geheißen haben: Jun Chura, Leandro Santos II und Rikki Malacor. Vielen Dank!
Ein Wörtchen… über die spärliche Präsenz der Damenwelt hier! Allzu spärlich! Die Frauen haben uns viel zu sagen in der heutigen Gesellschaft. Manchmal sind wir zu chauvinistisch und lassen der Frau keinen Raum. Doch die Frau ist fähig, die Dinge mit anderen Augen zu sehen als die Männer. Die Frau ist fähig, Fragen zu stellen, die wir Männer nicht in der Lage sind, auf den Punkt zu bringen. Gebt Acht: Sie [er zeigt auf Glyzelle] hat heute die einzige Frage gestellt, auf die es keine Antwort gibt. Und es fehlten ihr die Worte, sie musste es uns mit ihren Tränen sagen. Wenn also der nächste Papst nach Manila kommt, dann mögen bitte mehr Frauen da sein! [Applaus]. [...]
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Meditationen von Papst Franziskus bei den Frühmessen in Santa Marta 2013
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