Liebe Brüder und Schwestern,
liebe Jugendliche!
Liebe Freunde, guten Tag!
Ich freue mich sehr, hier bei euch zu sein, und grüße euch herzlich. Ich danke dem Erzbischof für die Worte, die er an mich gerichtet hat.
Wie er betont hat, ist die Kirche, in der wir uns befinden, der heiligen Devota geweiht, der Patronin des Fürstentums Monaco: einer mutigen jungen Frau, die es verstand, ihren Glauben gegenüber der Gewalt ihrer Verfolger bis zum Martyrium zu bezeugen. Ihr Leichnam gelangte auf wundersame Weise von Korsika hierher, an die heutige Küste Monacos. Man wollte sie vernichten, jede Erinnerung an sie auslöschen, doch stattdessen hat ihr Opfer die Botschaft des Friedens und der Liebe des Evangeliums noch weitergetragen. Das hilft uns beim Nachdenken darüber, dass das Gute stärker ist als das Böse, auch wenn es manchmal auf den ersten Blick so aussieht, als hätte das Böse die Oberhand. Wir werden aber auch daran erinnert, dass das Glaubenszeugnis wie ein Same ist, der ferne Herzen und Orte erreichen und befruchten kann, weit über unsere Erwartungen und Möglichkeiten hinaus.
In dieser Kirche hat man vor kurzem das Gedenken an die heilige Märtyrerin Devota mit jenem an den heiligen Carlo Acutis verbunden, der ebenfalls ein junger Mensch war, der Jesus liebte und der Freundschaft mit Christus bis zum Ende treu blieb, wenn auch in völlig anderen Zeiten und auf ganz andere Weise: in der Nächstenliebe, durch sein Apostolat im Internet, als dessen Schutzpatron wir ihn verehren, und zuletzt in seiner Krankheit.
Liebe junge Freunde, diese beiden Heiligen ermutigen uns und spornen uns an, ihnen nachzueifern. Wie bereits erwähnt wurde, steht der Glaube auch heute vor Herausforderungen und Hindernissen, doch nichts kann seine Schönheit und Wahrheit trüben. Ein Beweis dafür sind die vielen Männer und Frauen jeden Alters, die in wachsender Zahl den Herrn kennenlernen möchten und um die Taufe bitten. [...]
Lesen Sie mehr in der Printausgabe.
|