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Die Themen
des Osservatore Romano
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Aus dem Vatikan
Ausgewählte Bildaufnahmen und ungekürzte Textabdrucke geben Ihnen einen unverfälschten und lebendigen Einblick in das Zentrum der Weltkirche.

Kirche in der Welt
Begleiten Sie den Heiligen Vater auf seinen Apostolischen Reisen oder zu Großereignissen wie Kirchen- oder Weltjugendtagen.

Dokumentation
Alle Enzykliken, Apostolischen Schreiben, Predigten und Ansprachen des Heiligen Vaters – bis ins Detail genau und ungekürzt in deutscher Sprache.

Kultur
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| Apostolische Reise nach Afrika 2026 |
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| Besuch im Gefängnis von Bata |
| Jeder Tag kann ein Neuanfang sein |
| Grußwort von Papst Leo XIV. am 22. April |
Liebe Brüder, liebe Schwestern,
manche sagen, der Regen sei ein Zeichen für Gottes Segen. Bitten wir darum, dass es so ist. Und lasst uns diesen Moment auch als Zeichen der Nähe Gottes erleben, Gott, der uns nie verlässt.
Ich habe euren Worten aufmerksam zugehört. Danke für eure Klarheit und dafür, dass ihr uns gezeigt habt, dass auch inmitten von Schwierigkeiten die Menschenwürde und die Hoffnung niemals verloren gehen.
Heute bin ich hier, um euch etwas ganz Einfaches zu sagen: Niemand ist von der Liebe Gottes ausgeschlossen! Jeder von uns, mit seiner eigenen Geschichte, seinen Fehlern und seinem Leid, ist und bleibt in den Augen des Herrn wertvoll. Das können wir mit Gewissheit sagen, denn Jesus hat uns dies in jeder Begegnung, in jeder Geste und in jedem Wort offenbart. Selbst als er ohne jede Schuld verhaftet, verurteilt und hingerichtet wurde, hat er uns bis zum Ende geliebt und damit gezeigt, dass er an die Möglichkeit glaubt, dass die Liebe selbst das verhärtetste Herz verwandeln kann.
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| Treffen mit jungen Menschen und Familien im Stadion von Bata |
| Afrika in eine hoffnungsvolle Zukunft führen |
| Ansprache von Papst Leo XIV. am 22. April |
Liebe junge Menschen,
liebe Familien, der Friede sei mit euch!
Wer hat Angst vor dem Regen? Wer möchte Gottes Segen? Danke, dass ihr hier seid, lasst uns weitermachen und feiern. Die Kirche braucht die Begeisterung von euch allen!
Liebe Brüder und Schwestern, mit großer Freude begrüße ich euch. Ich danke dem Bischof für die Worte, die er an mich gerichtet hat. Euch allen danke ich für den herzlichen Empfang und für eure Begeisterung, die eure Glaubensfreude zum Ausdruck bringt.
Seine Exzellenz hat Äquatorialguinea als ein Land beschrieben, das »jung, voller Energie, voller Fragen und Lebenslust« ist und zugleich den Wunsch hegt, Christus zu seinem Licht zu machen. Dies erinnert an das Motto dieser Reise: Christus, Licht Äquatorialguineas auf dem Weg in eine Zukunft der Hoffnung. Dieses findet seine Bestätigung in der Anwesenheit von euch allen! Das strahlendste Licht hier ist jenes in euren Augen, in euren Gesichtern, in eurem Lächeln, euren Liedern, euren Tänzen, die alle bezeugen, dass Christus Freude, Sinn, Inspiration und Schönheit in unser Leben bringt.
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| Heilige Messe im Stadion von Malabo |
| Die befreiende Botschaft des Evangeliums |
| Homilie von Papst Leo XIV. am 23. April |
Liebe Brüder und Schwestern,
die soeben vernommenen Schriftstellen hinterfragen uns alle, sie fragen, ob und wie wir die Texte der Heiligen Schrift verstehen, die wir heute gemeinsam hören. Es handelt sich um eine ernste wie auch willkommene Anfrage, denn sie bereitet uns darauf vor, das Buch der Geschichte gemeinsam zu lesen, also die Seiten unseres Lebens, die Gott weiterhin mit seiner Weisheit inspiriert.
Als der Diakon Philippus sich der Reise eines Pilgers anschloss, der gerade von Jerusalem nach Afrika zurückkehrte, fragte er ihn: »Verstehst du auch, was du liest?« (Apg 8,30). Dieser Pilger, ein Hofbeamter der Königin von Äthiopien, antwortete ihm sogleich in demütiger Einsicht: »Wie könnte ich es, wenn mich niemand anleitet?« (V. 31). Seine Frage ist damit nicht bloß ein Ruf nach Wahrheit, sondern auch ein Ausdruck von Neugier. Sehen wir uns genau an, wer da spricht: Es handelt sich um einen Mann, der reich ist wie sein Land, aber dennoch ein Knecht. All die Schätze, die er verwaltet, gehören ihm nicht; sein sind nur die Mühen, die anderen zugutekommen. Dieser Mann verfügt über Intelligenz und Bildung, was er sowohl in der Arbeit als auch im Gebet unter Beweis stellt, aber er ist nicht vollkommen frei. Dies ist seinem Körper schmerzhaft eingezeichnet, er ist ein Eunuch. Er kann kein Leben zeugen; seine Kräfte stehen alle im Dienst einer Macht, die ihn kontrolliert und beherrscht.
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Meditationen von Papst Franziskus bei den Frühmessen in Santa Marta 2013
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