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Kultur
Das Gartenhaus Benedikts XIV. beim Quirinalspalast

Ein päpstliches »Coffee House« im Herzen Roms

Ein päpstliches »Coffee House« im Herzen Roms
Von Ulrich Nersinger

Der Quirinalspalast auf dem römischen Monte Cavallo ist einer der imposantesten Bauten der Ewigen Stadt. Der Palazzo wurde unter Gregor XIII. (Ugo Boncompagni, 1572-1585) und Sixtus V. (Felice Peretti, 1585-1590) errichtet, mit seinen Nebengebäuden jedoch erst unter Clemens XII. (Lorenzo Corsini, 1730-1740) vollendet.

Er diente den Päpsten aufgrund seiner Lage in den heißen Sommermonaten als eine Residenz, die für sie vom Klima her erträglicher war als der Apostolische Palast des Vatikans. Im Quirinal fanden mehrere Konklaveversammlungen statt. Von hier wurde Papst Pius VII. (Barnaba Chiaramonti, 1800-1823) in die napoleonische Gefangenschaft geführt; aus ihm musste der selige Pius X. (Giovanni Maria Mastai Ferretti, 1846-1878) im Revolutionsjahr 1848 aus der Ewigen Stadt fliehen.

Der Quirinal war die von Benedikt XIV. (Prospero Lambertini, 1740-1758) bevorzugte Residenz, die er vom Beginn seines Pontifikates an zu verschönern und bequem zu machen suchte. So ließ er mitten in dem schon früher angelegten Garten des Palastes ein Gartenhaus bauen, das nicht nur für Erholungsaufenthalte, sondern auch für Audienzen und offizielle Empfänge gedacht war.

Der »Diario Ordinario« vom 5. August 1741, eine Art römischer Tageszeitung, beschreibt, wie der Grundstein zu dem Gartenhaus gelegt wurde: »Seine Heiligkeit wollte, da das Rituale Romanum im Absatz ›De Benedictionibus‹ für Neubauten eine bestimmte Segensformel kennt, diese Zeremonie selbst vornehmen, das Fundament segnen und den ersten Stein legen, in den einige Medaillen eingeschlossen waren und der überdies die Inschrift trug: ›Benedictus XIV. P. M. primarium hunc lapidem imposuit die prima Augusti 1741 Anno 1‹. Das alles für einen Neubau, den er auf eigene Kosten im Garten des Quirinals zur Bequemlichkeit der Päpste errichten lässt; er umfasst einen Portikus und mehrere Räume, die sehr geeignet sind, um im Genuss der freien Luft Privataudienzen und Geschäfte zu erledigen, die Seine Heiligkeit zum Nutzen des Heiligen Stuhles und der Öffentlichkeit jede Stunde des Tages unablässig beschäftigen« (DO, Nr. 3747).

Das Gartenhaus wurde vom päpstlichen Hofarchitekten Ferdinando Fuga im Laufe von ungefähr zwei Jahren vollendet. Ein Romführer aus dem Jahre 1745 vermerkt: »Beim Palast des Quirinals liegt ein schöner Garten, der ungefähr eine Meile im Umkreis misst und von Urban VIII. ganz mit einer hohen Mauer umgeben wurde. Er bietet breite Alleen, schattige Spazierwege mit schönen Ausblicken, viele sehr interessante Pflanzen und seltene Blumen. Springbrunnen, Wasserkünste und alles, was man an Lieblichkeit oder Pracht nur wünschen kann, gibt es dort, auch eine Orgel, die durch unsichtbare Wasserströme einen sanften Wohlklang hören lässt. Der Garten birgt eine kleine Kapelle, mit Fresken der Muttergottes, des heiligen Dominikus, des heiligen Philippus und anderer Heiligen von Giovanni Odazzo, und auch einen kleinen Palast, den Benedikt XIV. von Fuga bauen ließ. Er ist in drei Räume geteilt, zu dessen mittlerem man auf einer breiten Treppe emporsteigt. Diese mit Säulen geschmückte Treppe bildet die Vorderansicht des Gebäudes und trägt über dem Gesims mehrere weiße Marmorbüsten. Der mittlere Raum ist im Inneren ohne Schmuck oder Bemalung, wirkt aber doch sehr lebhaft durch seine Form selbst, die eine Art von Säulenportal mit Zugängen zu den beiden anderen Räumen darstellt. Der Raum an der Ostseite ist am reichsten geschmückt; außer der Tapezierung von schöner gelber Seide, auf der Cocciolini vorzüglich ausgeführte Goldbemalungen angebracht hat, und ebenfalls vergoldeten Stuckornamenten zeigt er in den vier Ecken wertvolles altes Porzellan.« [...]
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