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50 Jahre Deutsche Wochenausgabe
L'Osservatore Romano


50 Jahre Osservatore Romano

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Apostolische Reise nach
Budapest und in die Slowakei
2021

Apostolische Reise nach Budapest und Slowakei 2021
Lesen Sie hier die Ansprachen und Beiträge zur Reise nach Budapest und in die Slowakei


Schätze in der
Vatikanischen Bibliothek

Schätze in der Vatikanischen Bibliothek

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Eine lateinische
Übersetzung
von Homers Ilias
durch den
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Helius Eobanus Hessus (R.G.Classici.V.196)


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Kirche in der Welt
Virtuelles Treffen junger Ökonomen in Assisi

Der Wirtschaft eine neue Seele geben

Der Wirtschaft eine neue Seele geben
Assisi/Vatikanstadt. Der Papst hat junge Ökonomen um ihren Einsatz für die gesamte Gesellschaft gebeten. »Ihr seid nicht die Zukunft, ihr seid die Gegenwart, eine andere Gegenwart. Und die Welt braucht euren Mut – jetzt«, sagte er am Samstag, 2. Oktober, in einer Videobotschaft an die Teilnehmer einer Konferenz der Initiative »The Economy of Francesco«. »Ihr seid vielleicht die letzte Generation, die uns retten kann, und ich übertreibe nicht«, fügte der Heilige Vater hinzu. Franziskus bedankte sich bei den Teilnehmern für ihren »Enthusiasmus«, der »Wirtschaft eine neue Seele zu geben«. Und rief zugleich alle dazu auf, »die Geschwisterlichkeit wieder in den Mittelpunkt der Wirtschaft zu stellen«. Die Covid-19-Pandemie habe die tiefgreifenden Ungleichheiten nicht nur offenbart, sondern viele verstärkt. Zugleich habe die Pandemie die große Abhängigkeit voneinander verdeutlicht.

»Dies ist ein guter Zeitpunkt, um wieder einmal zu spüren, dass wir einander brauchen, dass wir eine Verantwortung füreinander und für die Welt haben«, so Franziskus. Viel zu oft würde vergessen, wie wichtig menschliche Zusammenarbeit und globale Solidarität sei. Oder aber, dass es eine »verantwortungsvolle, wechselseitige Beziehung« zwischen Mensch und Natur gebe. »Wir sind Verwalter der Güter, nicht ihre Besitzer«, mahnte Franziskus.

Entscheidend sei es daher, bestehende Wirtschaftskreisläufe neu zu ordnen und neu zu gestalten. Ressourcen dürften nicht verschwendet, Waren müssten gerecht verteilt und der Konsum stärker reguliert werden. Wenn die Werte der Brüderlichkeit und Solidarität in allen Strukturen verankert würden, »werden wir in der Lage sein, die größten Herausforderungen unserer Zeit anzugehen, von Hunger und Unterernährung bis zur gerechten Verteilung von Covid-19-Impfstoffen«.

Der Papst ermutigte die jungen Wirtschaftswissenschaftler, ihre Fähigkeiten zu nutzen, »um die Fehler der Vergangenheit zu korrigieren und uns zu einer neuen Wirtschaft zu führen, die integrativer, nachhaltiger und solidarischer ist«.

Das in Assisi und virtuell stattfindende Treffen unter dem Titel »The Economy of Francesco« ist ein von Franziskus selbst angeregter Austausch junger Wirtschaftswissenschaftler mit etablierten Ökonomen. Der Titel »The Economy of Francesco« verweist auf den Ordensgründer Franz von Assisi (1181/82-1226). Im Herbst 2022 soll ein Treffen der jungen Ökonomen mit dem Papst persönlich stattfinden. [...]
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