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50 Jahre Deutsche Wochenausgabe
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Kirche in der Welt
Mary’s Meals: Tägliche Mahlzeit für hungrige Schulkinder

Eine zündende Idee und ein funktionierendes Konzept

Eine zündende Idee und ein funktionierendes Konzept
Essen in der Schule: Die Folge ist, dass mehr Kinder die Schule besuchen, es weniger Schulabbrecher gibt und dass die Schüler sich besser konzentrieren können, das heißt die schulischen Leistungen verbessern sich ebenfalls. Die Kinder erhalten so eine große Chance und Hoffnung auf eine bessere Zukunft.
Mitte September warnte die Kinderhilfsorganisation UNICEF vor einer anhaltenden Ernährungskrise für Kleinkinder. Wachsende Armut, soziale Ungleichheit, Konflikte, klimabedingte Katastrophen und Gesundheitskrisen sowie die Covid-19-Pandemie seien Ursachen dafür, dass sich die Lage in den vergangenen zehn Jahren kaum verbessert habe, hieß es in einem Bericht, der im Vorfeld des UN-Gipfels zu Ernährungssystemen veröffentlicht wurde. »Gerade in den ersten beiden Lebensjahren könne eine schlechte Ernährung die physische und geistige Entwicklung der Kinder nachhaltig beeinträchtigen und sich auf ihre Bildung, Berufsaussichten und Zukunftschancen auswirken«, so die UNICEF-Exekutivdirektorin Henrietta Fore. Eine Auswertung aktueller Daten aus 91 Ländern zeige, dass nur die Hälfte der Kinder zwischen sechs und 23 Monaten die empfohlene Mindestanzahl an Mahlzeiten pro Tag erhält.

Aber es gibt auch gute Nachrichten: »Ich bin eine von zwei Millionen«, sagt die kleine, etwas stämmig gebaute Matamando Masho aus Sambia mit fester Stimme, während sie geradeaus in die Kamera schaut und die Arme locker hängen lässt, die Schutzmaske gegen das Coronavirus unter dem Kinn. In ihrer Schuluniform – hellblaue Bluse und dunkelblaue Schürze – sagt sie stolz, dass sie in Maguya in die vierte Grundschulklasse geht. Ein leises Lächeln am Schluss. Etwas Nervosität zeigt sich in den Bewegungen des Oberkörpers: Man sieht ihre Beine nicht, aber man kann erahnen, dass sie von einem Bein aufs andere tritt …

Eine von zwei Millionen: Mitte September erklärte die weltweite Bewegung Mary’s Meals, dass sie dieses Zwischenziel erreicht hat. Die gemeinnützige Organisation hatte 2002 in Malawi mit 200 Kindern begonnen. Der Schotte Magnus MacFarlane-Barrow, ehemaliger Lachszüchter mit einer sozialen Ader, befand sich damals in Malawi, wo eine schwere Hungersnot herrschte und die Menschen sich von Blättern und Wurzeln ernährten. Beim Besuch einer Familie – eine an Aids erkrankte und im Sterben liegende Mutter mit sechs Kindern – fragt er den damals 14-jährigen Edward: »Worauf hoffst du? Was möchtest du?« Die Antwort: »Ich möchte genug zu essen haben und in die Schule gehen können.« Das war der Impuls für eine ganz einfache Grundidee: Kinder erhalten täglich in der Schule eine gesunde, nahrhafte Mahlzeit.

Unter den ersten Kindern, denen diese Schulspeisung zugute kommt, ist Veronica. Als sie elf Monate alt ist, stirbt ihr Vater. Als sie neun Jahre alt ist, stirbt auch ihre Mutter. Sie vermisst sie sehr. Niemand tröstet sie, wenn sie traurig ist. Sie erzählt: »Es war hart. Es war ein hartes Leben. Wenn du Hunger hast, kannst du nicht denken. Ich ging in die Schule, ohne etwas zu essen. Seit ich Mary’s Meals bekam, hat sich meine schulische Leistung verbessert. Ich war satt. So war ich aktiv dabei und in der Lage, auf das zu hören, was der Lehrer sagte. Jetzt studiere ich Erziehungsund Wirtschaftswissenschaften. Ausbildung ist wichtig. Ich arbeite hart.« Vielleicht kann sie eines Tages selbst dazu beitragen, die Situation in ihrem Land zu verbessern, indem sie sich in Politik oder Wirtschaft engagiert und gegen die weit verbreitete Korruption kämpft … [...]
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