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Apostolische Reise nach Thailand und Japan 2019

Apostolische Reise nach Thailand und Japan 2019
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Schätze in der
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Schätze in der Vatikanischen Bibliothek

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Die Geographie Strabons,
ein fundamentales Werk
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Geistesgeschichte
( Inc.S.121)


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Kirche in der Welt
Botschaft von Papst Franziskus an den Rat der Europäischen Bischofskonferenzen (CCEE)

Mit dem Einfallsreichtum der Nächstenliebe

Die Vorsitzenden der katholischen Bischofskonferenzen Europas berieten vom 25. bis 26. September unter dem Motto »Die Kirche in Europa nach der Pandemie. Perspektiven für die Schöpfung und die Gemeinschaft«. Wegen der aktuellen Covid-19-Situation hielten sie ihre eigentlich in Prag geplante Vollversammlung als eineinhalbtägige Onlinekonferenz ab.
An Kardinal Angelo Bagnasco,
Vorsitzender des Rates der Europäischen Bischofskonferenzen


Anlässlich der in Prag geplanten Vollversammlung des Rates ist es mir eine Freude, den Vorsitzenden der Europäischen Bischofskonferenzen meinen herzlichen Gruß zu übermitteln und sie meiner geistigen Nähe zu versichern. Dabei möchte ich meine Anerkennung für das gewählte Thema zum Ausdruck bringen: »Die Kirche in Europa nach der Pandemie. Perspektiven für die Schöpfung und für die Gemeinschaft«. Und ich hoffe, dass Eure Begegnung einen bedeutsamen Beitrag leisten kann, gerade im Hinblick auf die kirchlichen Gemeinschaften des europäischen Kontinents.

Die Erfahrung der Pandemie hat uns alle tief geprägt, hat sie doch eine der strukturgebenden Voraussetzungen unseres Daseins dramatisch beeinträchtigt, nämlich das Beziehungsgeflecht zwischen Individuen und innerhalb der Gesellschaft. So wurden Gewohnheiten und Beziehungen erschüttert, was auch die Voraussetzungen für das soziale und wirtschaftliche Leben verändert hat. Auch das kirchliche Leben war einschneidend betroffen, so dass eine Umgestaltung der religiösen Praxis nötig wurde. Viele seelsorgerische Aktivitäten müssen noch angepasst werden.

Der Tod so vieler alter Menschen, die Tragödien der Familien, die ganz plötzlich großen, bedrohlichen Schmerz erfahren mussten, das Drama der im Haus eingesperrten Kinder und Jugendlichen, die Aussetzung der Gottesdienste und der christlichen Ausbildung haben nicht wenige Priester und Ordensleute veranlasst, neue und mutige Wege der Seelsorge zu finden und so ihre väterliche und fürsorgliche Nähe zur Bevölkerung zu bezeugen. Angesichts der explosiven Zunahme neuer Formen der Armut muss dieser Einfallsreichtum der Nächstenliebe weitergehen durch eine immer aufmerksamere und großherzigere Nähe zu den Schwächsten.

Die christlichen Gemeinschaften sind aufgerufen, geistlich zu deuten, was wir erlebt haben, um zu lernen, was das Leben uns lehrt, und um Perspektiven für die Zukunft ausmachen zu können. Wir müssen uns die Haltung des Schriftgelehrten zu eigen machen, der aus seinem Schatz Neues und Altes hervorholt (vgl. Mt 13, 52).

Ich versichere Euch meines Gebets, auf dass die Hirten der Kirche in Europa mit der Fürbitte der Jungfrau Maria und der Schutzheiligen Benedikt, Cyrill und Methodius alle Gläubigen in der Gewissheit des Glaubens stärken mögen, dass uns nichts von der Liebe Christi scheiden kann, was auch immer geschehen mag (vgl. Röm 8,38-39). [...]
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