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Apostolische Reise
nach Chile und Peru
2018

Apostolische Reise nach Chile und Peru 2018
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Kultur
Die Kardinalskleidung in einem historischen Abriss

Zeichen besonderer Würde

Kleidung und Insignien der Kardinäle können auf eine lange Geschichte zurückblicken und stehen in engem Bezug zum Papst
Kardinalskleidung im Schaufenster des päpstlichen »Hofschneiders« Gammarelli
Von Ulrich Nersinger

Wenn wir von der Gewandung des Papstes sprechen, so verbinden wir damit allzu schnell die uns heute so vertraute weiße Kleidung; ursprünglich aber war dem Papst die Farbe Rot zu eigen. Schon in der Vita Gregors VII. (Hildebrand, 1073-1085) wird der rote Mantel des Papstes als herkömmlich und ihn auszeichnend genannt – »indutus rubea chlamide sicut moris est«. Wenn der Heilige Vater bereits im ersten christlichen Jahrtausend die chlamys purpurea trug, so hatte er damit eine der wichtigsten kaiserlichen Insignien, den roten Mantel des römischen Herrschers, für sich in Anspruch genommen. Die Bekleidung mit dem roten Mantel war früher so wichtig, dass sie in den Quellen des Öfteren erwähnt wird, um den rechtmäßigen Antritt des päpstlichen Amtes deutlich zu machen.

Seit dem 11. Jahrhundert betrauten die Päpste immer mehr die Mitglieder des Kardinalskollegiums mit der Leitung von päpstlichen Gesandtschaften; im Pontifikat Alexanders III. (Rolando Bandinelli, 1159-1181) tauchte dann erstmals die Bezeichnung »legatus a latere« auf. Den Legaten a latere (»von der Seite«) entsandte der Papst als sein alter ego (»anderes ich«) zu besonders bedeutenden staatlichen oder kirchlichen Anlässen. Ihm sollten die gleichen Ehren erwiesen werden wie dem, den er vertrat. Daher war es folgerichtig, dass er sich auch der Insignien und Kleidungsstücke bediente, die dem Papst vorbehalten waren. Über diese Legaten a latere dürfte so der kaiserliche, päpstliche Purpur auf die Kardinäle übergegangen sein. Zur Definition des Begriffes »Purpur« muss angemerkt werden, dass die ursprüngliche Purpurfarbe eher ein dunkles Rot- Violett war und nicht das spätere Scharlachrot der Kardinalsgewänder.

Bereitschaft zum Martyrium Als erste, ständige »rote« Insignie erhielten die Kardinäle den galerus (ital. Galero), den großen breitrandigen Hut. Seine erstmalige Verleihung wird Papst Innozenz IV. (Sinibaldo Fieschi, 1243- 1254) zugeschrieben. Dieser breitrandige Hut besaß zwei mit Quasten verzierte Schnüre. Die Schnüre dienten dazu, die Kopfbedeckung durch einen Knoten unter dem Kinn zu befestigen. Die Anzahl der roten Quasten – dreißig, links und rechts je fünfzehn – ist erst seit dem Jahre 1832 definitiv festgelegt. Den Galero setzten die Kardinäle später nicht mehr auf. Er wurde in der Residenz des Kirchenfürsten ausgestellt und bei seinem Tod an das Fußende des Sterbebettes gelegt. Beim Begräbnis wurde er hinter der Bahre hergetragen und nach der Beisetzung – wenn der Verstorbene residierender Bischof oder Erzbischof war – im Gewölbe der Kathedrale aufgehängt. Eindrucksvoll ist dies noch heute in manchen Domkirchen zu sehen, so in der New Yorker St. Patricks-Kathedrale. [...]
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