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50 Jahre Deutsche Wochenausgabe
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Apostolische Reise nach Budapest und Slowakei 2021
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Schätze in der Vatikanischen Bibliothek

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Ein seltene Ansicht Roms
von Matthäus Greuter
(Stampe Geografiche I.199)


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Kirche in der Welt
Hildegard von Bingen wurde offiziell in das Verzeichnis der Heiligen aufgenommen

Eine große Intellektuelle

Eine große Intellektuelle
Statue von Hildegard von Bingen am Altar der Rochuskapelle in Bingen.
Von Lucetta Scaraffia

Hildegard von Bingen wurde endlich von der Kirche offiziell zur Heiligen proklamiert, und dies nach Jahrhunderten, in denen sie – seit dem Augenblick ihres Todes – als solche verehrt worden ist, insbesondere innerhalb des Benediktinerordens, dem sie angehörte. Ihre erhabene und komplexe Persönlichkeit sticht heraus aus dem Panorama des so leidgeprüften 12. Jahrhunderts, in dem ihre weise und prophetische Gegenwart eine große und für eine Frau sicherlich bisher ungekannte Rolle spielte.

Nonne, Äbtissin und Gründerin von zwei neuen Klöstern, die dann von ihr mit sicherer Hand geleitet werden, erlebt sie von Kindesbeinen an mystische Visionen und hat den Mut, ihre prophetischen Visionen zu veröffentlichen – sie sollte Kaiser Friedrich Barbarossa schreiben: »Du benimmst dich wie ein Kind.« Neben Büchern über Mystik und Theologie verfaßte sie auch Abhandlungen über Medizin und Untersuchungen zu Naturphänomenen, zum Kosmos und zum Menschen, und sie machte dabei ganz neue Lösungsvorschläge und hatte bahnbrechende Intuitionen.

Von der Gewißheit getragen, Botin der göttlichen Botschaft zu sein, widmet sie sich auch der Verkündigung, wobei sie durch verschiedene Gegenden Deutschlands zieht und sogar in Kirchen spricht. Sie spornt die Päpste zur Reform an und kritisiert sie mitunter sehr scharf, wobei sie erklärt, daß der Heilige Geist durch sie – eine Frau – spreche, da die von Männern geführte Kirche in verschiedenerlei Hinsicht ihr Wesen und ihre Sendung verraten habe.

In ihren prophetischen Visionen bilden die menschliche und die göttliche Wirklichkeit eine Einheit, die von der Liebe gewährleistet wird, die Frauen zu verkörpern wissen. Sie sieht und beschreibt Gott als »lebendiges Licht«, ein Licht, das auch zum Menschen gehört: sich selbst bezeichnet sie als »Schatten des lebendigen Lichtes«.

Es darf daher nicht verwundern, daß sich die feministische Geschichtsschreibung und Theologie sehr engagiert der Neuentdeckung dieser Persönlichkeit gewidmet haben und daß CDs mit ihrer Musik – Hildegard war auch eine große Komponistin geistlicher Musik – in feministischen Buchhandlungen in weiten Teilen der Welt, und nicht nur in religiösen Buchhandlungen, zu finden sind. [...]
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