Liebe junge Menschen,
liebe Familien, der Friede sei mit euch!
Wer hat Angst vor dem Regen? Wer möchte Gottes Segen? Danke, dass ihr hier seid, lasst uns weitermachen und feiern. Die Kirche braucht die Begeisterung von euch allen!
Liebe Brüder und Schwestern, mit großer Freude begrüße ich euch. Ich danke dem Bischof für die Worte, die er an mich gerichtet hat. Euch allen danke ich für den herzlichen Empfang und für eure Begeisterung, die eure Glaubensfreude zum Ausdruck bringt.
Seine Exzellenz hat Äquatorialguinea als ein Land beschrieben, das »jung, voller Energie, voller Fragen und Lebenslust« ist und zugleich den Wunsch hegt, Christus zu seinem Licht zu machen. Dies erinnert an das Motto dieser Reise: Christus, Licht Äquatorialguineas auf dem Weg in eine Zukunft der Hoffnung. Dieses findet seine Bestätigung in der Anwesenheit von euch allen! Das strahlendste Licht hier ist jenes in euren Augen, in euren Gesichtern, in eurem Lächeln, euren Liedern, euren Tänzen, die alle bezeugen, dass Christus Freude, Sinn, Inspiration und Schönheit in unser Leben bringt.
Euer Land Äquatorialguinea ist ein Land voller Geschichte und Traditionen. Das haben wir eben gesehen in den Tänzen, Trachten und Symbolen, mit denen jede Gruppe ihre Identität zum Ausdruck gebracht hat, was unsere Zusammenkunft noch sichtbarer und bewegender gemacht hat. Ihr habt schlichte Alltagsgegenstände mitgebracht – einen Stock, ein Netz, das Modell einer Insel, ein Boot, ein Musikinstrument –, die von eurem Leben und den alten und edlen Werten erzählen, die es prägen, wie etwa der Dienst am Nächsten, die Einheit, die Gastfreundschaft, das Vertrauen und das Feiern. Dies ist das glanzvolle und anspruchsvolle Erbe, auf dessen Grundlage ihr, liebe junge Menschen, im Glauben eure Zukunft und die Zukunft dieses Landes gestalten sollt. Die Zukunft gehört euch!
Daran erinnerte auch der heilige Johannes Paul II. bei seiner Ankunft in diesem Land, wo er auf eine so lebendige und dynamische Kirche traf. Zu den Gläubigen, die da waren, um ihn zu begrüßen, sagte er: »Seid stets ein Vorbild der Eintracht untereinander, der gegenseitigen Liebe, der Fähigkeit zur Versöhnung und der wirksamen Achtung der Rechte jedes Bürgers, jeder Familie und jeder sozialen Gruppe. Respektiert und fördert die Würde aller Menschen in eurem Land, als Menschen und als Kinder Gottes« (Ansprache bei der Ankunft in Äquatorialguinea, Malabo, 18. Februar 1982). Diese Worte leiten unsere Herzen auch heute noch und müssen euren Weg erhellen, wenn ihr euch auf eure zukünftigen Aufgaben vorbereitet. [...]
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