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Apostolische Reise
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2017

Apostolische Reise nach Kolumbien 2017
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Kultur
Alltagsleben im antiken Rom (Teil 2) — Der Tageslauf

Vom Uhren-Boom der römischen Kaiserzeit zum christlichen Stundengebet

Zur Messung der Zeit wurden zunächst Sonnenuhren verwendet: Das Foto zeigt ein Beispiel aus Pompeji.
Von Claudia Kock

»Die genaue Stunde kann ich dir nicht nennen«, schrieb Seneca im 1. Jahrhundert über den Tod des Kaisers Claudius, denn in Rom »stimmen eher die Philosophen als die Uhren überein«. Zeitmesser in Form von Sonnen- und Wasseruhren gab es im Alten Orient bereits seit dem 2. Jahrtausend v. Chr. Im Ersten Punischen Krieg erbeuteten die Römer in Catania auf Sizilien eine Sonnenuhr und stellten sie auf dem Forum Romanum auf. »Obschon ihre Striche nicht mit den Stunden übereinstimmten, so richtete man sich doch 99 Jahre lang nach ihr«, spottete der ältere Plinius. Da die Skala, auf die der »Gnomon« der Sonnenuhr wie ein Zeiger seinen Schatten wirft, am Meridian ausgerichtet sein muss, zeigt eine für Catania eingerichtete Sonnenuhr im weiter nördlich gelegenen Rom die falsche Tageszeit an.

Im 2. Jahrhundert v. Chr., so Plinius weiter, setzte der Zensor Q. Marcius Philippus »eine genauer eingerichtete [Sonnenuhr] neben sie«, was »von allen seinen Arbeiten besonders dankbar aufgenommen wurde«. Sein Bericht endet mit der Einführung der Wasseruhr in Rom, deren erstes Exemplar um 160 v. Chr. von Konsul Scipio Nasica in der »Basilica Aemilia« aufgestellt wurde, die sich ebenfalls auf dem Forum Romanum befindet. Bei dieser Uhr lief Wasser konstant aus einem oberen in einen unteren Behälter, der mit vier Skalen versehen war, die den vier Jahreszeiten entsprachen. So ließ sich auf der Skala die »Uhrzeit«, das heißt der jeweilige Sonnenstand, ablesen, und zwar auch bei schlechtem Wetter und in Innenräumen. Außerdem ließen sich so nicht nur die Tages-, sondern auch die Nachtstunden messen. Die Wasseruhren galten als großer technischer Fortschritt, zeigten die Zeit jedoch ungenau an, da der Sonnenstand sich täglich verschob und es eigentlich 365 statt nur vier Skalen hätte geben müssen. Außerdem musste man das Wasser regelmäßig auffüllen, um den Druck konstant zu halten.

Raffinierte Zeitmesser

Im kaiserzeitlichen Rom gab es einen wahren »Uhren-Boom«. An allen Ecken standen oder hingen Sonnenuhren, und vornehme Familien hatten als Statussymbol eine Wasseruhr in der eigenen Villa. Manche von ihnen – sie werden vom antiken Architekten und Ingenieur Vitruv beschrieben – waren technisch raffiniert und gaben sogar zur vollen Stunde Töne von sich. Es gab winzige Reise-Sonnenuhren von nur wenigen Zentimetern Durchmesser, und unter Kaiser Augustus entstand auf dem Marsfeld das »Horologium Augusti«, die monumentalste Sonnenuhr der Antike mit einem 30 Meter hohen »Gnomon«. Sie bildete zusammen mit der »Ara Pacis« und dem Augustus-Mausoleum einen Monumentalkomplex. Der Schattenwerfer dieser Sonnenuhr steht noch heute im Zentrum der Stadt: Es ist der ägyptische Obelisk vor dem Parlamentsgebäude auf der »Piazza Montecitorio«. Aber selbst diese Monumentaluhr gab schon kurz nach der Einweihung die Zeit nicht mehr verlässlich wieder, da der Boden unter dem tonnenschweren Obelisken nachgab, dieser einsackte und der Schattenwurf nicht mehr genau der Meridianlinie entsprach. [...]
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