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Apostolische Reise nach Kasachstan 2022
Pressekonferenz von Papst Franziskus auf dem Rückflug nach Rom
Für die Fehler des Krieges um Vergebung bitten
 

Nur Sultan/Rom. Der Papst sieht das Recht auf Verteidigung als »Akt der Liebe für das Vaterland«. »Wer etwas nicht verteidigt, liebt es auch nicht, wer verteidigt, liebt«, sagte Franziskus am Donnerstag, 15. September, auf dem Rückflug von seiner Kasachstan-Reise vor den mitreisenden Journalisten.

Zugleich sagte er, gefragt nach möglichen Waffenlieferungen in die Ukraine, dies sei eine politische Entscheidung. Diese könne moralisch akzeptabel sein, wenn sie unter moralischen Bedingungen getroffen werde. Davon gebe es viele. »Aber sie kann unmoralisch sein, wenn sie gemacht wird, um mehr Krieg zu provozieren, um Waffen zu verkaufen oder um Waffen loszuwerden, die nicht mehr gebraucht werden.« Letztlich sei die Motivation entscheidend mit Blick auf die Moralität einer solchen Handlung.

Es sei zudem richtig, über die Frage des »gerechten Krieges« nachzudenken, so Franziskus weiter. Es gebe derzeit viele Kriege, nicht nur den Krieg in der Ukraine, sondern auch in Aserbaidschan oder seit mehr als einem Jahrzehnt den Krieg in Syrien. Auch nannte der Papst die Minderheit der Rohingya in Südostasien, die »wie Staatenlose herumirrten«. »Wir sind im weltweiten Krieg«, beklagte Franziskus. Und manchmal scheine es, als ob unnütz sei, wer nicht Krieg führe. Aber letztlich bleibe der Frieden immer größer als der Krieg.

Wie der Papst weiter sagte, sei ihm auch der Dialog mit allen Kriegsparteien wichtig. »Ich schließe den Dialog mit einer Macht, die Krieg führt, nicht aus, auch wenn es der Angreifer ist«, sagte der Heilige Vater. Es bestehe immer die Möglichkeit, dass der Dialog den Verlauf der Dinge ändere. Dass er neue Perspektiven und neue Überlegungen eröffne.

Papst Franziskus hat sich bei der »fliegenden Pressekonferenz« zudem anerkennend über Deutschlands Umgang mit der eigenen Geschichte geäußert. »Etwas, was ich von euch gelernt habe, ist die Fähigkeit, für die Fehler des Krieges um Vergebung zu bitten. Nicht nur um Vergebung zu bitten, sondern auch für die Fehler zu bezahlen«, sagte Franziskus. Dies beschreibe gut, was es brauche, um Krieg zu vermeiden. »Ein Krieg ist in sich immer ein Fehler«, betonte Franziskus. Leider erscheine es ihm derzeit so, als ob vielfach die Annahme vorherrsche, dass es kein Leben ohne Krieg gebe. [...]

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