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Apostolische Reise
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Apostolische Reise nach Marseille
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Papst Benedikt XVI.
†Papst Benedikt XVI.

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Dokumentation
Heilige Messe in der Steppe-Arena in Ulaanbaatar am 3. September

Wir alle sind »Nomaden Gottes«, Pilger auf der Suche nach Glück

Wir alle sind »Nomaden Gottes«, Pilger auf der Suche nach Glück
Papst Franziskus hat während seiner Mongolei-Reise zum Glauben ermutigt. Der Mensch sehne sich nach Freude, Glück, einem Sinn im Leben und vor allem nach Liebe, sagte der Papst am Sonntag, 3. September, bei der heiligen Messe in Ulaanbaatar. »Nur die Liebe stillt den Durst unseres Herzens, nur die Liebe heilt unsere Wunden, nur die Liebe schenkt uns wahre Freude«, unterstrich er. Zu der Messe waren rund 2.500 Gläubige in die Steppe-Arena in der Hauptstadt gekommen, darunter auch Katholikinnen und Katholiken aus anderen asiatischen Ländern. Während seines viertägigen Besuchs in dem ostasiatischen Binnenstaat zwischen China und Russland rief der Papst eindringlich zum Frieden auf. Bei einer Begegnung mit Vertretern anderer Religionen und christlicher Kirchen lud er die Religionen der Welt zum Dialog ein. Am letzten Besuchstag stand die Einweihung eines Sozialzentrums und die Rückreise auf dem Programm. Nach elfstündigem Flug landete Franziskus am späten Nachmittag auf dem römischen Flughafen Fiumicino und machte auf dem Rückweg in den Vatikan in der Basilika Santa Maria Maggiore Halt, um der Gottesmutter zu danken. In der Predigt bei der heiligen Messe am 3. September sagte er:

Mit den Worten des Psalms haben wir gebetet: »Gott, […], es dürstet nach dir meine Seele. Nach dir schmachtet mein Fleisch wie dürres, lechzendes Land ohne Wasser« (Ps 63,2). Diese wunderbare Gebetsanrufung begleitet unsere Lebensreise durch alle Wüsten, die wir durchqueren müssen. Und gerade in diesem dürren Land erreicht uns eine gute Nachricht: Wir sind auf unserer Reise nicht allein; unsere Dürren haben nicht die Macht, unser Leben für immer öde werden zu lassen; der Schrei unseres Durstes bleibt nicht ungehört. Gott, der Vater, hat seinen Sohn gesandt, uns lebendiges Wasser zu geben, um den Durst unserer Seele zu stillen (vgl. Joh 4,10). Und Jesus – wir haben es gerade im Evangelium gehört – zeigt uns den Weg, um den Durst zu stillen: Es ist der Weg der Liebe, den er bis zum Ende, bis zum Kreuz, gegangen ist. Er ruft uns, ihm auf diesem Weg zu folgen, »indem wir das Leben verlieren, um es neu zu finden« (vgl. Mt 16,24-25).

Verweilen wir gemeinsam bei diesen beiden Aspekten: Der Durst, der uns innewohnt , und die Liebe, die unseren Durst stillt.

Zunächst einmal geht es für uns darum, den Durst zu erkennen, der uns innewohnt. Der Psalmist klagt Gott seine innere Trockenheit, weil sein Leben einer Wüste gleicht. Seine Worte haben in einem Land wie der Mongolei einen besonderen Klang: Ein riesiges Gebiet, reich an Geschichte, ein Land reich an Kultur, aber auch gezeichnet von der Einsamkeit der Steppe und von der Trockenheit der Wüste. Viele von euch sind an die Schönheit und die Mühsal des Wanderns gewöhnt, eine Betätigung, die an einen wesentlichen Aspekt der biblischen Spiritualität erinnert, der durch die Gestalt Abrahams verkörpert wird und ganz allgemein dem Volk Israel und jedem Jünger des Herrn eigen ist: Alle, wir alle sind nämlich »Nomaden Gottes«, Pilger auf der Suche nach Glück, Wanderer, die nach Liebe dürsten. [...]
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