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Kirche in der Welt
Zum 400. Jahrestag der Errichtung der Kongregation »de Propaganda Fide« (1622-2022)

Geht in alle Welt und verkündet das Evangelium

Geht in alle Welt und verkündet das Evangelium
Nach der Auferstehung gibt Jesus seinen Jüngern den Auftrag: »Geht hinaus in die ganze Welt und verkündet das Evangelium der ganzen Schöpfung!« (Mk 16,15). Oder auf Latein: »Euntes in universum mundum praedicate evangelium omni creaturae.« Seit der Apostolischen Konstitution »Praedicate evangelium« erfüllt die Abteilung für Erstevangelisierung und neue Teilkirchen im Dikasterium für die Evangelisierung den Missionsbefehl des Herrn. (Buchmalerei aus der Reichenauer Schule).
Von Msgr. Camillus Johnpillai, Büroleiter im Dikasterium für die Evangelisierung

Der zweite Teil der Artikelserie befasst sich mit dem ersten Sekretär der Propagandakongregation, Francesco Ingoli (1578-1649). Er wurde am 21. November 1578 in Ravenna geboren und studierte Zivil- und Kirchenrecht an der Universität Padua. Am 27. Mai 1601 erhielt er den Titel eines »doctor utriusque iuris« und begann, in seiner Heimatstadt Rechtswissenschaft zu lehren.

Er beherrschte Latein, Französisch, Spanisch, Griechisch und Arabisch und zeichnete sich auch auf dem Gebiet der Astronomie und Kosmographie aus. Kardinal Bonifacio Caetani, päpstlicher Legat in Bologna, ernannte ihn zum Auditor an seinem Kirchengericht. Vom Kardinal, der einen großen Einfluss auf seinen Charakter und seine Spiritualität hatte, lernte Ingoli, systematisch zu arbeiten und die ihm anvertrauten Aufgaben schnell auszuführen. Alle an ihn herangetragenen Fragen wurden in kurzer Zeit geklärt. An seinem Arbeitsplatz herrschten Ordnung und Disziplin. In dieser Zeit entstand der Kontakt zu den Theatinern in Ravenna.

Als Kardinal Alessandro Ludovisi am 9. Februar 1621 – mit dem Namen Gregor XV. – Papst wurde, ernannte er Ingoli zum juristischen Berater seines Neffen Ludovico, dem späteren Kardinalnepoten und Erzbischof von Bologna.

Geschätzter Beitrag

Ingolis Aufenthalt in Bologna bei Kardinal Ludovico war kurz, denn Gregor XV. berief ihn nach Rom, wo er mit der Aufgabe betraut wurde, Normen für künftige Papstwahlen auszuarbeiten. Sein Beitrag zu dieser Reform mit jahrhundertelanger Wirkung wurde sehr geschätzt, und angesichts seines glühenden Eifers für die Verbreitung des Glaubens beschloss der Papst, ihn zum ersten Sekretär der neu zu errichtenden »Sacra Congregazione ›de Propaganda Fide‹« zu ernennen. Die Entscheidung geht auf den 6. Januar 1622 zurück, den Tag, an dem das Dikasterium gegründet wurde, auch wenn das Ernennungsschreiben erst am darauffolgenden 1. September veröffentlicht wurde. Der Sekretär übernahm eine neue Verantwortung von universalen Dimensionen, die ein Höchstmaß an Engagement erforderte. Er arbeitete daran, der Kongregation Gestalt zu verleihen und die notwendige Unterstützung für ihr wirksames Funktionieren zu gewährleisten. Dabei war er sich bewusst, dass die zentrale Missionsbehörde in Rom bei Null anfangen musste.

Der erste Schritt bestand darin, die Apostolischen Nuntien und die Generaloberen der verschiedenen Orden anzuschreiben und sie über die neue Missionseinrichtung zu informieren. Er bat sie außerdem, ihm detaillierte Informationen über die Lage in ihren Gebieten und ihre Vorschläge zu übermitteln. Diese umfangreiche Sammlung von Informationen war notwendig, um einen klaren Überblick zu erhalten, bevor die Arbeit der Kongregation festgelegt wurde. So wurde sie zur bestinformierten Behörde der Römischen Kurie über die Evangelisierungsarbeit der Kirche in der Welt. Darüber hinaus betrachtete Ingoli diese Dokumentensammlung als Grundlage für das Archiv der Kongregation, dessen erster Archivar er war.

Auf der Grundlage dieser Dokumente verfasste er seine Ansprachen und Berichte zu bestimmten Themen, die die Missionen betrafen, wie zum Beispiel das Patronatssystem, die Notwendigkeit einer Druckerpresse, Missbräuche, die Zulassung von indigenen Studenten zur Priesterweihe und zum Ordenseintritt, die Ernennung von Bischöfen und vieles mehr. Diese Maßnahmen zeugen von Ingolis Eifer für die Ausbreitung des Glaubens, die Organisation der Mission und die Ausbildung von Missionaren.

Typisch für Ingolis Arbeitsweise war, dass er hohen Wert auf größtmögliche Korrektheit bei der Behandlung der Angelegenheiten des Sekretariats der »Propaganda Fide« legte. Für ihn hatte die Organisation der Arbeit des Sekretariats Priorität. Besonderen Wert legte er auf eine rasche Bearbeitung der Akten und Dossiers sowie die unverzügliche Beantwortung von Anfragen. [...]
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