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Kultur
Geheimnisse der Vatikanischen Museen

»Anima Mundi« – Wenn die Peripherie zum Zentrum wird

»Anima Mundi« – Wenn die Peripherie zum Zentrum wird
Immer wieder sind Restaurierungsarbeiten notwendig, besondere Fertigkeit und Kenntnisse sind bei den Federn gefragt.
Es ist ein Museum der Superlative: über 80.000 Exponate aus Völkern und Kulturen der ganzen Welt sind in der neugestalteten ethnologischen Abteilung der Vatikanischen Museen ausgestellt, die einen bezeichnenden Namen trägt: »Anima Mundi« – Seele der Welt.

Von Paolo Ondarza und Silvia Kritzenberger


Wer in den Vatikan kommt, um die Meisterwerke Raffaels und Michelangelos zu bewundern und dann die neuen Säle des Ethnologischen Museums betritt, das jetzt »Anima Mundi« heißt, taucht in ferne Kulturen und Traditionen ein. Das, was man hier vorfindet, ist keine gewöhnliche Ausstellung – es ist ein Raum, der zur Integration und zum Dialog einlädt. Ein Ort, an dem die Kunst »pluralistisch« wird, einen internationalen, universellen, katholischen Ansatz bekommt. Kurzum: Es ist ein Museum, dessen Zentrum die Peripherie ist.

Der Kern der Museumssammlung geht auf eine Schenkung präkolumbianscher Artefakte vor über 300 Jahren zurück. Den eigentlichen Anstoß aber gab die Weltmissionsausstellung, die Papst Pius XI. 1925 im Vatikan organisierte. In einer Zeit, in der Europa vom Geist des Nationalismus heimgesucht wurde, hatten eine Million Menschen so die Möglichkeit, mehr als 100.000 Exponate aus aller Welt zu bewundern – auch aus jenen Teilen der Erde, die als wenig »zivilisiert« galten. Es war ein eindrucksvolles Zeugnis einer Kirche der offenen Türen.

40.000 Exponate blieben in der Ewigen Stadt. Und daran sollte sich auch in Zukunft nichts ändern: Mit dem Motu proprio Quoniam tam praeclara vom 12. November 1926 wurde das Völkerkundemuseum der Missionen gegründet und im Lateranpalast untergebracht. Erster Leiter war Pater Wilhelm Schmidt, der wohl bekannteste Ethnologe des 20. Jahrhunderts. Unter Paul VI. wurde das Museum in den 1970er-Jahren dann in die Vatikanischen Museen eingegliedert.

Heute beherbergt »Anima Mundi« etwa 80.000 Ausstellungsgegenstände und Kunstwerke. Sie stammen aus Afrika, Amerika, dem Pazifik, Australien, Asien, der islamischen Welt, ja sogar aus prähistorischen und präkolumbianischen Kulturen. Wie der Kurator des Museums, PIME-Missionar Pater Nicola Mapelli, erklärt, sind die Artefakte »eine Art Kultur-Botschafter. Sie erzählen von den Völkern, aus denen sie stammen: von Papua-Neuguinea bis Alaska, von Australien bis zur Wüste Sahara und Asien. Ihre Geschichte ist von Dynamik und Vitalität geprägt. Diese Art Kunst ist in der Tat nie gestorben, und sie ist auch nicht statisch. Sie nährt sich noch heute von ihrer Beziehung zu den Orten und Völkern, aus denen sie stammt, von deren Glauben und Lebensauffassung.« Eine Sammlung also, die eine Art Manifest ist: die Stimme von Völkern, deren Grundrechte oft mit Füßen getreten werden.

Und das Museum baut Brücken. Es regt zum Dialog an. Es ist ein Mittel zum Schutz der Menschenwürde, des Erbes und des Vermächtnisses von Völkern, die räumlich und zeitlich weit von uns entfernt sind. Pater Mapelli ist in die Länder gereist, aus denen die ausgestellten Objekte stammen, und hat sich mit den Einheimischen getroffen. Für ihn ist es wichtig, mit diesen Völkern in Dialog zu treten. »Bevor wir zum Beispiel die Australien gewidmete Abteilung eingerichtet haben – die erste ihrer Art –, haben wir die Dörfer besucht, aus denen die Artefakte stammen, die wir ausstellen wollten. Wir haben die Aborigines gefragt, welche Bedeutung sie den von ihnen geschaffenen Objekten beimessen und wie sie ihrer Meinung nach den Besuchern gezeigt werden sollten.« [...]
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