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50 Jahre Deutsche Wochenausgabe
L'Osservatore Romano


50 Jahre Osservatore Romano

Die Grußworte und Glückwünsche der Bischöfe finden Sie hier.



Lesen Sie hier Beiträge zum 50jährigen Jubiläum der Deutschen Wochenausgabe von L'Osservatore Romano


Apostolische Reise
nach Zypern und
Griechenland
2021

Apostolische Reise nach Zypern und Griechenland 2021
Lesen Sie hier die Ansprachen und Beiträge zur Reise nach Zypern und Griechenland


Schätze in der
Vatikanischen Bibliothek

Schätze in der Vatikanischen Bibliothek

Diese Woche

Ein seltene Ansicht Roms
von Matthäus Greuter
(Stampe Geografiche I.199)


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Die Themen
des Osservatore Romano


Aus dem Vatikan
Ausgewählte Bildaufnahmen und ungekürzte Textabdrucke geben Ihnen einen unverfälschten und lebendigen Einblick in das Zentrum der Weltkirche.



Kirche in der Welt
Begleiten Sie den Heiligen Vater auf seinen Apostolischen Reisen oder zu Großereignissen wie Kirchen- oder Weltjugendtagen.



Dokumentation
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Kultur
Rom ist nicht nur Mittelpunkt der Weltkirche, sondern auch ein einzigartiges kunstgeschichtliches Zentrum.


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Dokumentation
Botschaft von Papst Franziskus zum Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung am 3. Dezember

Verschiedenheiten als Reichtum erfahren

Verschiedenheiten als Reichtum erfahren
In seiner Botschaft zum Welttag der Behinderten bekräftigt der Papst mehrmals, dass die Kirche auf Seiten der Menschen mit Behinderung stehe und sie brauche, um ihre Sendung im Dienst des Evangeliums zu erfüllen. Der von den Vereinten Nationen ausgerufene Internationale Tag der Menschen mit Behinderung wird jährlich am 3. Dezember begangen.
»Ihr seid meine Freunde« (Joh 15,14)

Liebe Brüder und Schwestern!

Anlässlich des Internationalen Tages der Menschen mit Behinderung möchte ich mich direkt an euch wenden, die ihr in einer Situation der Behinderung lebt. Ich will euch sagen, dass die Kirche euch liebt und jeden von euch braucht, um ihre Sendung im Dienst des Evangeliums zu erfüllen.

Jesus, der Freund

Jesus ist unser Freund! Er selbst sagt es seinen Jüngern beim Letzten Abendmahl (vgl. Joh 15,14). Seine Worte gelangen bis zu uns und erleuchten das Geheimnis unserer Beziehung zu ihm und unserer Zugehörigkeit zur Kirche. »Die Freundschaft mit Jesus ist unverbrüchlich. Er verlässt uns nie, auch wenn er manchmal zu schweigen scheint. Wenn wir ihn brauchen, lässt er sich von uns finden, und er bleibt an unserer Seite, wo immer wir auch hingehen« (Nachsyn. Apost. Schreiben Christus vivit, 154). Wir Christen haben ein Geschenk erhalten: den Zugang zum Herzen Jesu und die Freundschaft mit ihm. Wir haben das Glück, ein solches Privileg zu besitzen, und es wird zu unserer Berufung: Unsere Berufung ist es, seine Freunde zu sein!

Jesus zum Freund zu haben ist der größte Trost. Das kann aus jedem von uns einen dankbaren, fröhlichen Menschen machen, der zu bezeugen vermag, dass die eigene Gebrechlichkeit kein Hindernis darstellt, um das Evangelium zu leben und weiterzugeben. Die vertrauensvolle und persönliche Freundschaft mit Jesus kann in der Tat der geistliche Schlüssel sein, um die Grenzen anzunehmen, die wir alle erfahren, und um in versöhnter Weise unsere eigene menschliche Verfassung zu leben. Daraus erwächst eine Freude, »die das Herz und das gesamte Leben erfüllt« (Apost. Schreiben Evangelii gaudium, 1). Denn wie ein großer Exeget einmal geschrieben hat, ist »Freundschaft mit Jesus […] auch heute zündender Funke, der Begeisterung und Einsatz für die Sache des Glaubens, Dienstbereitschaft für leidende Menschen und Hingabe der eigenen Person weckt«.

Die Kirche ist euer Zuhause

Die Taufe macht jeden von uns zu einem vollgültigen Mitglied der Gemeinschaft der Kirche und schenkt jedem, ohne Ausschluss oder Diskrimination, die Möglichkeit auszurufen: »Ich bin Kirche!« Die Kirche ist in der Tat euer Zuhause! Wir alle zusammen sind Kirche, weil Jesus sich entschieden hat, unser Freund zu sein. Sie ist – das wollen wir immer besser in dem synodalen Prozess lernen, den wir eingeschlagen haben – »keine Gemeinschaft der Vollkommenen, sondern eine Gemeinschaft von Jüngern auf dem Weg, die dem Herrn nachfolgen, die seiner Vergebung bedürfen« (Generalaudienz, 13. April 2016). In diesem Volk, das unter den Ereignissen der Geschichte durch das Wort Gottes voranschreitet, ist »jeder ein Protagonist, keiner kann als bloßer Statist betrachtet werden« (An die Gläubigen der Diözese Rom, 18. September 2021). Daher ist auch jeder von euch eingeladen, seinen eigenen Beitrag mit auf die synodale Route zu bringen. Ich bin davon überzeugt: Wenn es wirklich ein kirchlicher Prozess wird, »an dem alle teilnehmen können und von dem niemand ausgeschlossen wird«, wird die Gemeinschaft der Kirche daraus tatsächlich bereichert hervorgehen.

Leider gibt es auch heute noch viele, »die als Fremdkörper der Gesellschaft behandelt werden. [...] Sie fühlen sich ohne Zugehörigkeit und Beteiligung« und »es gibt immer noch vieles, was sie an einer vollen Teilhabe [hindert]« (Enzyklika Fratelli tutti, 98). Die Diskrimination ist immer noch viel zu präsent auf den verschiedenen Ebenen sozialen Lebens, sie nährt sich aus Vorurteilen, aus Gleichgültigkeit und einer Kultur, die sich schwer tut, den unschätzbaren Wert jedes Menschen zu verstehen. Insbesondere wenn man die Behinderung auffasst – die das Ergebnis einer Interaktion zwischen den sozialen Schranken und den Grenzen des Einzelnen ist –, als wäre sie eine Krankheit, trägt dazu bei, eure Existenzen auf Distanz zu halten und das Stigma gegenüber euch zu nähren. [...]
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