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Ein seltene Ansicht Roms
von Matthäus Greuter
(Stampe Geografiche I.199)


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Aus dem Vatikan
Ansprache von Papst Franziskus beim Angelusgebet am Sonntag, 21. November

Der König des Universums schenkt uns Freiheit und Würde

Der König des Universums schenkt uns Freiheit und Würde
Am Hochfest Christkönig betete der Papst am Mittag den Angelus mit den Gläubigen auf dem Petersplatz. Zuvor hatte er im Petersdom die heilige Messe gefeiert, bei der auch der diözesane Weltjugendtag begangen wurde. Der Papst dankte den jungen Menschen für ihr Engagement und forderte sie auf, dies unbeirrt weiter zu tun.
Liebe Brüder und Schwestern, guten Tag!

Das Evangelium der heutigen Liturgie, des letzten Sonntags im Kirchenjahr, gipfelt in einer Aussage Jesu, der sagt: »Ich bin ein König« (Joh 18,37). Er spricht diese Worte vor Pilatus aus, während die Menge schreit, dass er zum Tod verurteilt werden soll. Er sagt: »Ich bin ein König«, und die Menge brüllt, er solle zum Tod verurteilt werden: Welch ein Kontrast! Der entscheidende Augenblick ist gekommen. Vorher scheint Jesus nicht gewollt zu haben, dass das Volk ihm als König zujubelt: Denken wir an den Moment nach der Vermehrung der Brote und der Fische, als er sich allein zum Gebet zurückgezogen hatte (vgl. Joh 6,14-15).

Das Königtum Jesu unterscheidet sich nämlich deutlich vom weltlichen Königtum. »Mein Königtum«, sagt er zu Pilatus, »ist nicht von dieser Welt« (Joh 18,36). Er ist nicht gekommen, um zu herrschen, sondern um zu dienen. Er kommt nicht mit den Zeichen der Macht, sondern mit der Macht der Zeichen. Er ist nicht mit kostbaren Insignien bekleidet, sondern er hängt nackt am Kreuz. Und gerade in der Inschrift am Kreuz wird Jesus als »König« bezeichnet (vgl. Joh 19,19). Sein Königtum geht wahrlich über die menschlichen Maßstäbe hinaus! Wir könnten sagen, dass er nicht König wie andere ist, sondern dass er König für die anderen ist. Erinnern wir uns: Als die Menge gegen ihn ist, sagt Christus vor Pilatus, dass er ein König ist, während er sich von dieser Akklamation distanziert hatte, als sie ihm folgte und ihm zugejubelt hatte. Mit anderen Worten: Jesus erweist sich als souverän frei vom Streben nach Ruhm und irdischer Ehre. Und wir – fragen wir uns –, verstehen wir es, ihn darin nachzuahmen? Verstehen wir unsere Neigung zu beherrschen, ständig im Mittelpunkt zu stehen und anerkannt zu werden, oder tun wir alles, um von anderen geschätzt zu werden? Bei unserem Tun, insbesondere bei unserem christlichen Engagement, frage ich mich: Was zählt? Zählt der Beifall oder zählt der Dienst?

Jesus verzichtet nicht nur auf jegliches Streben nach irdischer Größe, sondern er macht die Herzen derer, die ihm folgen, frei und souverän. Er, liebe Brüder und Schwestern, befreit uns von der Abhängigkeit vom Bösen. Sein Reich macht frei, es hat nichts Unterdrückendes an sich. Er behandelt jeden Jünger wie einen Freund, nicht wie einen Untertan. Obwohl Christus über allen Herrschern steht, zieht er keine Trennlinien zwischen sich und den anderen, sondern er will Brüder und Schwestern, mit denen er seine Freude teilen kann (vgl. Joh 15,11). Wer ihm nachfolgt, verliert nichts, sondern gewinnt an Würde. Denn Christus will keine Unterwürfigkeit um sich haben, sondern freie Menschen. Und – fragen wir uns das jetzt – woher kommt die Freiheit Jesu? Wir entdecken dies, wenn wir zu seiner Aussage vor Pilatus zurückkehren: »Ich bin ein König. Ich bin dazu geboren und dazu in die Welt gekommen, dass ich für die Wahrheit Zeugnis ablege« (Joh 18,37). [...]
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