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50 Jahre Deutsche Wochenausgabe
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Apostolische Reise
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Apostolische Reise nach Bahrain 2022
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von Theodor de Bry
(Cicognara.VI.3970)



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Kurz und bündig
Papst Franziskus hat ältere Geistliche ermutigt, sich als »aktive Protagonisten« ihrer Gemeinschaft zu sehen. »Das Alter ist keine Krankheit, sondern ein Privileg«, schrieb der Papst in einem Brief an ältere und kranke Priester in der Lombardei, aus dem Vatican News am 17. September zitierte. Auch wer krank sei, schrieb der Papst weiter, »erfährt ein Privileg« durch die Ähnlichkeit mit Jesus, »der wie er leidet und das Kreuz trägt«. Ältere Geistliche seien zudem Träger der reichen Träume der Erinnerung und daher wichtig für künftige Generationen. »Ich bitte Sie, für mich zu beten, der ich ein wenig alt und ein wenig krank bin, aber nicht so krank!«, schließt das Schreiben. Anlass war ein Treffen der Geistlichen mit den Bischöfen der Region am Vortag, bei dem auch der an Covid-19 verstorbenen Mitbrüder gedacht wurde.



Zum Welttag der Patientensicherheit am 17. September schrieb der Papst auf Twitter, dass eine Gesellschaft umso menschlicher sei, je mehr sie sich ihrer »schwachen und leidenden Glieder annimmt, im Geist geschwisterlicher Liebe«. Und er forderte auf: »Streben wir nach diesem Ziel; dies auf eine Weise, dass keiner einsam zurückbleibt und keiner sich fallengelassen fühlt.« Der von der WHO ins Leben gerufene Welttag soll Aufmerksamkeit auf vermeidbare Todesfälle in und rund um Krankenhäuser lenken. In diesem Jahr steht er unter dem Motto: »Sichere Geburt« und »Sichere Müttergesundheit«.



Der bisherige liturgische Zeremonienmeister des Papstes, Guido Marini, soll am 17. Oktober zum Bischof geweiht werden. Wie das Amt für die liturgischen Feiern des Papstes mitteilte, wird Papst Franziskus selbst Marini im Petersdom zum Bischof weihen. Der 56-Jährige aus Genua war seit 2007 im Amt und war Ende August zum Bischof im norditalienischen Tortona ernannt worden.



Als »konkrete Geste großzügiger Liebe« hat Papst Franziskus die Spende von Organen gewürdigt. Eine Organspende könne dem Leben und der Gesundheit anderer dienen, schrieb er auf Twitter. »Man stärkt so eine Kultur der Hilfsbereitschaft, des Gebens, der Hoffnung und des Lebens.« Genau solche Gesten brauche die Gesellschaft, damit sie sehe, dass das Leben heilig sei. Anlass für seinen Tweet war der Welttag der Knochenmarkspende, der am 18. September in rund 50 Ländern begangen wurde. Die Kampagne wurde ursprünglich in Italien, Spanien, Frankreich und Belgien gestartet.
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