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50 Jahre Deutsche Wochenausgabe
L'Osservatore Romano


50 Jahre Osservatore Romano

Die Grußworte und Glückwünsche der Bischöfe finden Sie hier.



Lesen Sie hier Beiträge zum 50jährigen Jubiläum der Deutschen Wochenausgabe von L'Osservatore Romano


Apostolische Reise nach
Budapest und in die Slowakei
2021

Apostolische Reise nach Budapest und Slowakei 2021
Lesen Sie hier die Ansprachen und Beiträge zur Reise nach Budapest und in die Slowakei


Schätze in der
Vatikanischen Bibliothek

Schätze in der Vatikanischen Bibliothek

Diese Woche

Eine lateinische
Übersetzung
von Homers Ilias
durch den
Neolatinisten
Helius Eobanus Hessus (R.G.Classici.V.196)


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Die Themen
des Osservatore Romano


Aus dem Vatikan
Ausgewählte Bildaufnahmen und ungekürzte Textabdrucke geben Ihnen einen unverfälschten und lebendigen Einblick in das Zentrum der Weltkirche.



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Dokumentation
Gemeinsamer Appell von Papst Franziskus, Patriarch Bartholomaios und Erzbischof Justin Welby an die Leader des COP26 für die Zukunft des Planeten und der Menschheit

Ein entscheidender Moment für unsere Zukunft

Ein entscheidender Moment für unsere Zukunft
»Der September wird von vielen Christen als Zeit der Schöpfung begangen, eine Gelegenheit zum Gebet und zur Sorge für die Schöpfung Gottes«, heißt es im gemeinsamen Appell. Das Thema der »Zeit der Schöpfung«, die bis 4. Oktober dauert, lautet in diesem Jahr: »Ein Zuhause für alle? Gottes Oikos erneuern«. Das griechische Wort »oikos« kann »Haus« oder »Familie« bedeuten.
Eine gemeinsame Botschaft für die Bewahrung der Schöpfung

Über ein Jahr lang haben wir alle die verheerenden Folgen einer globalen Pandemie erlebt: alle, ob arm oder reich, ob schwach oder stark. Einige waren besser geschützt oder aber stärker verwundbar als die anderen, doch die sich schnell ausbreitende Ansteckung brachte es mit sich, dass wir in unserem Bemühen für die eigene Sicherheit voneinander abhängig waren. Wir haben verstanden, dass bei der Bekämpfung dieser weltweiten Katastrophe niemand in Sicherheit ist, solange dies nicht alle sind; dass unser Handeln wirklich einen Einfluss auf die anderen hat und dass das, was wir heute tun, einen Einfluss darauf hat, was morgen geschehen wird.

Das sind keine neuen Lehren, aber wir mussten sie erneut beherzigen. Lassen wir diesen Augenblick nicht ungenutzt vergehen. Wir müssen uns entscheiden, was für eine Welt wir den zukünftigen Generationen hinterlassen wollen. Gott fordert uns auf: »Wähle also das Leben, damit du lebst, du und deine Nachkommen« (Dtn 30,19). Wir müssen eine andere Lebensweise wählen; wir müssen das Leben wählen.

Der September wird von vielen Christen als »Zeit der Schöpfung« begangen, eine Gelegenheit zum Gebet und zur Sorge für die Schöpfung Gottes. Während Regierungschefs führender Länder sich auf ihr Treffen im November in Glasgow vorbereiten, um über die Zukunft unseres Planeten zu beratschlagen, wollen wir für sie beten und darüber nachdenken, welche Entscheidungen wir alle zu treffen haben. Daher fordern wir als Oberhäupter unserer Kirchen alle Menschen – welchen Glauben und welche Weltanschauung sie auch immer haben mögen – auf, sich zu bemühen, den Schrei der Erde und der Armen zu hören, das eigene Verhalten zu prüfen, sich zu engagieren und zum Wohl der uns von Gott geschenkten Erde spürbare Opfer zu bringen.

Die Bedeutung der Nachhaltigkeit

In der uns gemeinsamen christlichen Tradition bieten uns die Heilige Schrift und die Heiligen erhellende Perspektiven, um sowohl die gegenwärtige Realität als auch die Verheißung von etwas Größerem zu verstehen als das, was wir im Augenblick erleben. Der Begriff der »Bewahrung« – der individuellen und kollektiven Verantwortung für die uns von Gott geschenkte Gabe – bildet einen grundlegenden Ausgangspunkt für die soziale, wirtschaftliche und ökologische Nachhaltigkeit. Im Neuen Testament lesen wir vom reichen, törichten Mann, der einen übergroßen Getreidevorrat anhäuft und dabei vergisst, dass sein Leben begrenzt ist (Lk 12,13-21). Wir hören vom verlorenen Sohn, der sein Erbe sofort einfordert, nur um es dann zu vergeuden und letztendlich Hunger zu leiden (Lk 15,11-32). Wir werden davor gewarnt, kurzfristige Entscheidungen zu treffen, die scheinbar wenig kosten; auf Sand zu bauen anstatt auf Fels, damit unser gemeinsames Haus den Stürmen standhalten kann (Mt 7,24-27). Diese Gleichnisse fordern uns auf, eine umfassendere Perspektive einzunehmen und unseren Platz in der langen Geschichte der Menschheit zu erkennen.

Wir aber haben die entgegengesetzte Richtung eingeschlagen. Wir haben unseren Eigennutz zum Nachteil der zukünftigen Generationen maximiert. Wenn wir uns auf unseren Reichtum konzentrieren, stellen wir fest, dass langfristige Güter, einschließlich der Fülle der Natur, für kurzfristige Vorteile ausgebeutet werden. Die Technologie hat neue Möglichkeiten des Fortschritts erschlossen, aber auch Möglichkeiten der unbegrenzten Anhäufung von Reichtum, und viele von uns verhalten sich auf eine Art und Weise, die wenig Sorge für andere Menschen oder für die Grenzen des Planeten zeigt. Die Natur ist widerstandsfähig, aber auch anfällig. Wir erleben bereits die Folgen unserer Weigerung, sie zu schützen und zu bewahren (Gen 2,15). Jetzt, in diesem Moment, bietet sich uns die Gelegenheit umzukehren, uns entschlossen umzuwenden und die entgegengesetzte Richtung einzuschlagen. Wir müssen Großzügigkeit und Fairness in der Art und Weise anstreben, wie wir leben, wie wir arbeiten und das Geld verwenden, statt egoistischen Gewinn erzielen zu wollen. [...]
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