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50 Jahre Deutsche Wochenausgabe
L'Osservatore Romano


50 Jahre Osservatore Romano

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Apostolische Reise nach
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2021

Apostolische Reise nach Budapest und Slowakei 2021
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Schätze in der
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Schätze in der Vatikanischen Bibliothek

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Ein seltene Ansicht Roms
von Matthäus Greuter
(Stampe Geografiche I.199)


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Aus dem Vatikan
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Aus dem Vatikan
Ansprache von Papst Franziskus beim Angelusgebet am Sonntag, 11. Juli

Den Kranken nahe sein

Den Kranken nahe sein
Zum ersten Mal seit Pontifikatsbeginn musste Papst Franziskus ins Krankenhaus. Das Angelusgebet sprach er von einem Balkon im zehnten Stock der römischen Gemelli-Klinik aus.
Liebe Brüder und Schwestern, guten Tag!

Ich freue mich, dass ich unsere sonntägliche Verabredung zum Angelusgebet einhalten kann, auch hier von der Gemelli-Klinik aus. Ich danke euch allen: Ich habe eure Nähe und die Unterstützung durch eure Gebete gespürt. Herzlichen Dank! Das Evangelium, das in der heutigen Liturgie gelesen wird, erzählt, dass die Jünger Jesu, die er ausgesandt hatte, »viele Kranke mit Öl salbten und sie heilten« (Mk 6,13). Dieses »Öl« lässt uns auch an das Sakrament der Krankensalbung denken, das dem Geist und dem Leib Trost spendet. Aber dieses »Öl« ist ebenso das Zuhören, die Nähe, die Fürsorge, die Zärtlichkeit derer, die sich um den Kranken kümmern: Es ist wie eine Liebkosung, nach der es einem besser geht, die den Schmerz lindert und wieder aufrichtet. Wir alle, jeder von uns, brauchen früher oder später diese »Salbung« der Nähe und der Zärtlichkeit, und wir alle können sie einem anderen spenden, durch einen Besuch, einen Telefonanruf, eine Hand, die man demjenigen reicht, der Hilfe braucht. Denken wir daran, dass im Protokoll des Jüngsten Gerichts – Matthäus 25 – unter anderem danach gefragt werden wird, ob wir den Kranken nahe waren.

In diesen Tagen meines Krankenhausaufenthalts habe ich einmal mehr erfahren, wie wichtig ein gutes, für alle zugängliches Gesundheitswesen ist, wie es in Italien und in anderen Ländern besteht. Ein unentgeltlicher Gesundheitsdienst, der einen guten, allen zugänglichen Service gewährleistet. Wir dürfen dieses wertvolle Gut nicht verlieren. Wir müssen es aufrechterhalten! Und dazu ist erforderlich, dass wir alle uns engagieren, denn es dient allen und setzt den Beitrag aller voraus. Auch in der Kirche kommt es manchmal vor, dass eine Gesundheitseinrichtung wegen schlechten Managements wirtschaftlich nicht gut dasteht, und der erste Gedanke, der uns dann in den Sinn kommt, ist, sie zu verkaufen. Aber die Berufung in der Kirche besteht nicht darin, Geld zu haben, sondern darin, den Dienst zu leisten, und der Dienst ist immer unentgeltlich. Vergesst das nicht: die unentgeltlichen Einrichtungen retten.

Ich möchte den Ärzten und allen Mitarbeitern des Gesundheitswesens in diesem und anderen Krankenhäusern meine Wertschätzung und Ermutigung aussprechen. Sie arbeiten so hart! Und lasst uns für alle kranken Menschen beten. Hier sind einige kranke Kinder, Freunde … Warum leiden die Kinder? Warum die Kinder leiden müssen, ist eine Frage, die zu Herzen geht. Sie mit dem Gebet begleiten und für alle Kranken beten, vor allem für die, die sich in einer besonders schwierigen Lage befinden: Möge niemand allein gelassen werden, möge jeder die Salbung des Zuhörens, der Nähe, der Zärtlichkeit und der Fürsorge empfangen. Wir bitten darum auf die Fürsprache Marias, unserer Mutter, Heil der Kranken.

Nach dem Angelus sagte der Papst:

Liebe Brüder und Schwestern!

Heute ist der »Sonntag des Meeres«, der in besonderer Weise den Seeleuten und all jenen gewidmet ist, die für ihre Arbeit und ihren Lebensunterhalt auf das Meer angewiesen sind. Ich bete für sie und fordere alle auf, sich der Ozeane und Meere anzunehmen. Sorge für die Gesundheit der Meere tragen: kein Plastik ins Meer! [...]
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