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Apostolische Reise nach Thailand und Japan 2019

Apostolische Reise nach Thailand und Japan 2019
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Diese Woche

Das Monumentalwerk der
Kirchengeschichte
»Annales ecclesiastici«
von Cesare Baronio
(Stor.Eccl.Folio.I.1A
13-20; 21:1-2)


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Aus dem Vatikan
Ansprache von Papst Franziskus beim Angelus am Fest der Taufe des Herrn, 10. Januar

In jeder Geste des Dienens offenbart sich Gott

Jesus wird von Johannes im Jordan getauft, das heißt »Gott rettet uns, indem er auf uns zukommt und unsere Sünden auf sich nimmt«, erläuterte Papst Franziskus.
Liebe Brüder und Schwestern, guten Tag!

Heute feiern wir die Taufe des Herrn. Vor ein paar Tagen waren wir noch beim Jesuskind, das von den Sterndeutern besucht wurde; heute finden wir Jesus als Erwachsenen an den Ufern des Jordans wieder. Die Liturgie lässt uns einen Sprung von etwa dreißig Jahren machen, dreißig Jahre, über die wir dies wissen: Es waren Jahre des verborgenen Lebens, die Jesus in seiner Familie verbrachte – zunächst einige Jahre in Ägypten, als Migrant auf der Flucht vor der Verfolgung durch Herodes, und dann mehrere Jahre in Nazaret, wo er den Beruf Josefs erlernte. Er lebte im Kreise der Familie, gehorchte seinen Eltern, lernte und arbeitete. Auffallend ist, dass der Herr den größten Teil seiner Zeit auf Erden auf diese Weise verbracht hat, indem er ein alltägliches Leben lebte, ohne in Erscheinung zu treten. Bedenken wir, dass es gemäß den Evangelien drei Jahre waren, in denen er predigte, Wunder wirkte und viele Dinge geschahen. Drei. Und die anderen, die ganzen anderen Jahre, waren sein verborgenes Leben in der Familie. Das ist eine schöne Botschaft für uns: Sie offenbart uns die Größe des Alltäglichen, die Bedeutung, die jede Geste und jeder Augenblick des Lebens in den Augen Gottes hat, selbst die einfachsten und verborgensten Momente.

Nach diesen dreißig Jahren des verborgenen Lebens beginnt das öffentliche Leben Jesu. Und es beginnt genau mit seiner Taufe im Fluss Jordan. Doch Jesus ist Gott, warum also hat sich Jesus taufen lassen? Die Taufe des Johannes bestand in einem Bußritus, sie war ein Zeichen des Willens zur Umkehr, zur Besserung, der Bitte um Vergebung der Sünden. Jesus bedurfte dessen sicher nicht. Und in der Tat versucht Johannes der Täufer, sich dem zu widersetzen, aber Jesus besteht darauf. Warum? Weil er bei den Sündern sein will: deshalb stellt er sich zusammen mit ihnen an und vollbringt die gleiche Geste wie sie. Er tut dies mit der Haltung des Volkes, mit der Haltung der Leute, die, wie es in einem liturgischen Hymnus heißt, mit »nackter Seele und bloßen Füßen« herangetreten sind. Mit nackter Seele, das heißt, ohne etwas zu bedecken, als einfache Sünder. Das ist die Geste, die Jesus vollzieht; er steigt in den Fluss, um in unseren Zustand einzutauchen. Die Taufe bedeutet nämlich genau dies, ein »Untertauchen«.

Am ersten Tag seines Dienstes legt Jesus uns also sein »programmatisches Manifest« vor. Er gibt uns zu verstehen, dass er uns nicht von oben herab rettet, mit einer machtvollen Entscheidung oder einem Gewaltakt, einem Dekret, nein: Er rettet uns, indem er auf uns zukommt und unsere Sünden auf sich nimmt. So überwindet Gott das Böse in der Welt: indem er sich selbst erniedrigt, indem er es auf sich nimmt. Es ist auch die Art und Weise, wie wir andere aufrichten können: nicht indem wir urteilen, nicht indem wir ihnen sagen, was sie tun sollen, sondern indem wir ihnen nahe sind, indem wir mit-leiden, indem wir Gottes Liebe teilen. Nähe ist der Stil Gottes uns gegenüber. Er selbst sprach zu Mose: »Denn welche große Nation hätte Götter, die ihr so nah sind, wie der Herr, unser Gott, uns nah ist?« Nähe ist der Stil Gottes uns gegenüber. [...]
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