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Apostolische Reise
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Apostolische Reise nach Rumänien 2019
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Kultur
Die Nationalkirche der Portugiesen

Wo die Lusitaner in Rom den heiligen Antonius verehren

Blick in der Innenraum
Sie liegt eingeengt im historischen Zentrum: Sant’Antonio in Campo Marzio, auch Sant’Antonio dei Portoghesi genannt. Die mit einem Kulturinstitut verbundene Nationalkirche der Portugiesen in Rom ist ein barockes Juwel mit bewegter Geschichte.

Von Bernhard Hülsebusch

Unzählige Autofahrer in Italien haben an ihrer Windschutzscheibe einen »santino«, ein Heiligenbildchen, des heiligen Antonius von Padua angebracht – weil dieser wundertätige Franziskaner als Nothelfer gegen Unbilden aller Art gilt. Doch nur wenige dieser Autofahrer wissen, dass dieser Ordensmann, dessen Kult zwischen den Alpen und Sizilien sehr populär ist, gar kein Italiener war.

Tatsächlich stammt Antonius (um 1195-1231), mit bürgerlichem Namen Fernando Martins de Bulhões, aus Portugal, konkret: aus Lissabon. 1220 trat er in den Franziskanerorden ein und traf ein Jahr später den hochverehrten Ordensgründer in Assisi. Antonius wurde ein berühmter Prediger und wirkte die letzten Jahre seines Lebens in Padua, wo er in der ihm geweihten imposanten Basilika bestattet ist. Schon ein Jahr nach seinem Tod sprach ihn Papst Gregor IX. heilig. Fortan breitete sich seine Verehrung in der ganzen Weltkirche aus – vor allem in Italien, in Lusitanien (wie man Portugal von alters her oft bezeichnet) – und natürlich auch in der kleinen portugiesischen Kolonie in der Ewigen Stadt.

Gold und Marmor

In diesem Kontext entstand dann auch die hier geschilderte Kirche im historischen Zentrum Roms, genauer: im Stadtviertel Campo Marzio. Gegründet wurde sie 1445 von dem portugiesischen Kardinal Antonio Martinez de Chaves – und zwar just an der Stelle, wo sich bereits ein Hospiz für Pilger aus seiner Heimat mit einer bescheidenen Kapelle befand. Anfang des 17. Jahrhunderts beschloss man, eine neues und größeres Gotteshaus zu errichten. So kam der typisch barocke Neubau zustande, vollendet wurde er 1638 von dem tüchtigen Baumeister Martino Longhi dem Jüngeren. Knapp 20 Jahre später erweiterten andere Architekten, darunter der Österreicher Christoph (»Cristoforo«) Schor, den Sakralbau.

Die nächsten Etappen? Im 18. Jahrhundert, so die Annalen, besuchten mehrere Päpste die Barockkirche – hauptsächlich aus diplomatischen Gründen, als Geste der Reverenz gegenüber den Königen von Portugal. Denn letztere regierten damals ein großes Kolonialreich mit Hunderten von Bollwerken der katholischen Mission.

Im gleichen Jahrhundert ereignete sich zwischen Lissabon und der Kultstätte am römischen Campo Marzio eine höchst ungewöhnliche Episode. 1740 nämlich kam der ebenso prunkliebende wie fromme portugiesische König João V. (Johannes V.) auf die Idee, das Gotteshaus São Roque (Hl. Rochus) in seiner Hauptstadt durch eine großartig geschmückte Kapelle zu verschönern – nach Plänen italienischer Künstler in Rom. [...]
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