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Apostolische Reise
ins Baltikum 2018


Apostolische Reise ins Baltikum 2018
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Schätze in der
Vatikanischen Bibliothek

Schätze in der Vatikanischen Bibliothek

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Das Hexameron
des heiligen
Ambrosius von Mailand
(Inc. III.428)


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Kultur
Spaziergänge durch Rom – Kloster Tor de’ Specchi (Teil 2)

Bilder aus dem Leben einer großen Heiligen

Das Kloster Tor de’ Specchi ist nur am 9. März eines jeden Jahres für Einheimische wie für Romtouristen geöffnet. Seine Kunstschätze, großartigen Fresken sowie die Zelle der heiligen Franziska Romana muss man jedoch gesehen haben. Daher sollte man sich an diesem Tag unbedingt vornehmen, es zu besuchen.

Von Silvia Montanari

Das Kloster besteht im Prinzip aus zwei Bauteilen: dem mittelalterlichen, den man an der Nr. 40 der Via del Teatro di Marcello betritt, und den Gebäuden, welche die Oblatinnen später, vor allem ab dem Seicento, erwarben. Über dem Rundportal der Nr. 40 der Via del Teatro di Marcello prangt eine liebliche, leider sehr verblasste Darstellung der Gottesmutter mit dem Kind. Ihnen huldigen der heilige Benedikt sowie die heilige Franziska mit ihrem Engel. Ein anonymer Meister schuf sie im 17. Jahrhundert. Durch das Portal kommt man in einen Raum, der einst ein Stall war. Die Figurengruppe rechts stellt die heilige Franziska dar und ist eine Kopie der Originalstatue von Giosuè Meli (1866) in der Confessio von Santa Maria Nova. Die übrigen Kammern, denen man hier begegnet, erinnern an die ungemütlichen Zeiten des Mittelalters.

Bemerkenswerte Fresken Eine Treppe geleitet von dem ehemaligen Stall ins mystisch wirkende Innere. Gleich am Anfang erkennt man ein hervorragendes Fresko von Antoniazzo Romano. Es zeigt die vom heiligen Benedikt und der heiligen Franziska umgebene Jungfrau Maria mit dem Kind. Nachdem die Erlaubnis ihrer Verehrung gestattet worden war, konnten die Oblatinnen und die zahlreichen Familien, welche die Heilige noch gekannt hatten, um 1460 mit der Dekoration des Oratoriums sowie des Refektoriums beginnen. Sie betrauten damit einen damals in Rom sehr gefragten Meister: »Antoniazzo, pictor urbis«. Das war Antoniazzo Romano, bisweilen als »Maler der Urbs« bezeichnet.

Nach einigen weiteren Stufen besticht ein Christus, der aus dem Grabe steigt, gemalt vom gleichen Meister (1468), den Betrachter. Die steile Treppe führt zunächst zum Oratorium, von den Ordensfrauen auch »Chiesa vecchia« (alte Kirche) genannt, und wird von drei Fenstern beleuchtet, zwei davon mit Spitzbögen, die man auch von außen (Via Montanara) sehen kann. Es ist gänzlich mit sehr gut erhaltenen Meisterwerken versehen, die Episoden aus dem Leben der Ordensgründerin beschreiben. Sie stammen aus dem 15. Jahrhundert und weisen auf dem letzten Fresko die Jahreszahl mit der Bemerkung »Finis MCCCCLXVIII« (1468 beendet) auf. Wer allerdings der Maler ist, wissen wir nicht. Sie werden Antoniazzo Romano zugeschrieben. Auch Benozzo Gozzoli wird als Autor erwähnt, oder ein Meister aus der Umgebung von Piero della Francesca. Unter allen Bildern gibt es Erklärungen in zeitgenössischem römischen Dialekt, der für Sprachforscher sehr aufschlussreich und interessant ist. Die 25 Fresken sind in zwei Registern übereinander angeordnet, beginnen bei der »Oblation« der Adeligen am 15. März 1425 in Santa Maria Nova und schildern die wichtigsten Ereignisse, wie die Erscheinung von Franziskas Sohn Evangelista mit ihrem Schutzengel, ihre Visionen, Heilungen, Ekstasen und Wunder, ihren Tod und die Bestattung in Santa Maria Nova. [...]
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