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Aus dem Vatikan
Generalaudienz in der »Aula Paolo VI« am 27. Dezember

Die Gnade Gottes ist erschienen in Jesus, dem Antlitz Gottes

Die Gnade Gottes ist erschienen in Jesus, dem Antlitz Gottes
Sieger Köder, Weihnachten.
Liebe Brüder und Schwestern, guten Tag!

Heute möchte ich mit euch über die Bedeutung des Weihnachtsfestes, über die Geburt Jesu, des Herrn, nachdenken, die wir in diesen Tagen im Glauben und in der Liturgie feiern.

Das Aufbauen der Krippe und vor allem die Liturgie mit ihren biblischen Lesungen und ihren traditionellen Gesängen haben uns das »Heute« noch einmal erleben lassen, in dem uns »der Retter geboren« ist, »Christus, der Herr« (Lk 2,11).

In unserer Zeit erleben wir, besonders in Europa, eine Art »Entstellung« des Weihnachtsfestes: Im Namen eines falschen Respekts, der nicht christlich ist und der oft die Absicht verschleiert, den Glauben auszugrenzen, wird jeder Bezug zur Geburt Jesu aus dem Fest entfernt. In Wirklichkeit ist dieses Ereignis jedoch das einzige wahre Weihnachten! Ohne Jesus gibt es kein Weihnachten; es gibt ein anderes Fest, aber kein Weihnachten. Und wenn er im Mittelpunkt steht, dann trägt auch das ganze Drumherum – also die Lichter, die Klänge, die verschiedenen lokalen Bräuche, einschließlich der charakteristischen Speisen –, dann trägt alles dazu bei, die festliche Atmosphäre zu schaffen, aber mit Jesus im Mittelpunkt. Wenn wir ihn wegnehmen, dann verlöscht das Licht und alles wird falsch, bloßer Schein.

Durch die Verkündigung der Kirche werden wir wie die Hirten des Evangeliums (vgl. Lk 2,9) dahin geführt, das wahre Licht zu suchen und zu finden: das Licht Jesu, der ein Mensch geworden ist wie wir und der auf überraschende Weise erscheint. Er wird von einem armen, unbekannten Mädchen geboren, das ihn in einem Stall zur Welt bringt, nur mit Hilfe ihres Ehemannes … Die Welt bemerkt nichts, aber die Engel im Himmel, die davon wissen, jubeln! Und so zeigt sich der Sohn Gottes auch uns heute: als Geschenk Gottes für die Menschheit, die in Finsternis und trägen Schlaf gehüllt ist (vgl. Jes 9,1). Und noch heute erleben wir die Tatsache, dass die Menschheit oft die Finsternis vorzieht, weil sie weiß, dass das Licht all jenes Handeln und jene Gedanken enthüllen würde, die uns erröten lassen oder Gewissensbisse hervorrufen. So bleibt man lieber in der Finsternis und erschüttert nicht die eigenen falschen Gewohnheiten.

Wir können uns also fragen, was es bedeutet, das Geschenk Gottes anzunehmen, das Jesus ist. Wie er selbst uns mit seinem Leben gelehrt hat, bedeutet es, täglich zu einem unentgeltlichen Geschenk für jene zu werden, denen wir auf unserem Weg begegnen. Darum tauscht man am Weihnachtsfest Geschenke aus. Das wahre Geschenk für uns ist Jesus, und wie er wollen wir ein Geschenk für die anderen sein.

Und da wir ein Geschenk für die anderen sein wollen, tauschen wir Geschenke aus, als Zeichen, als Symbol für diese Haltung, die Jesus uns lehrt: Er, der vom Vater gesandt ist, war ein Geschenk für uns, und wir sind Geschenke für die anderen.

Der Apostel Paulus bietet uns einen zusammenfassenden Interpretationsschlüssel, wenn er – es ist ein schönes Wort des Paulus – schreibt: »Die Gnade Gottes ist erschienen, um alle Menschen zu retten. Sie erzieht uns dazu, […] besonnen, gerecht und fromm in dieser Welt zu leben« (Tit 2,11-12). Die Gnade Gottes »ist erschienen« in Jesus, dem Antlitz Gottes, den die Jungfrau Maria zur Welt gebracht hat wie jedes Kind dieser Welt, der jedoch nicht »von der Erde«, sondern »vom Himmel«, von Gott, gekommen ist.

Auf diese Weise hat Gott uns durch die Menschwerdung des Sohnes den Weg des neuen Lebens geöffnet, das nicht auf Egoismus, sondern auf Liebe gründet. Die Geburt Jesu ist die größte Liebesbekundung unseres Vaters im Himmel. [...]
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