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Apostolische Reise
ins Baltikum 2018


Apostolische Reise ins Baltikum 2018
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Kirche in der Welt
Interview mit Pater Scannone, Direktor der Theologischen Fakultät von San Miguel und einstmals Griechischlehrer des jungen Jorge Mario

Mein Schüler Bergoglio

Eingang zur Fakultät für Theologie und Philosophie in San Miguel
Von Cristian Martini Grimaldi, Buenos Aires

Pater Scannone ist 81 Jahre alt. Er ist Direktor des Instituts für Philosophische Forschung der Fakultät für Theologie und Philosophie in San Miguel – derselben Fakultät, deren Rektor Papst Franziskus von 1980 bis 1986 war. Pater Scannone zeigt uns das Innere der Wohnung, die damals von Jorge Maria Bergoglio bewohnt wurde und die heute den Provinzial der Jesuiten beherbergt. »Die Einrichtung hat sich seit damals kaum geändert«, erklärt uns der Ordensmann, während wir Wohn- und Schlafzimmer besichtigen, die sich nach wie vor durch jene einfache, aufs wesentliche beschränkte Atmosphäre auszeichnen, die für Bergoglios Stil typisch ist.

Das Große Seminar und die Fakultät für Theologie und Philosophie liegen 15 Busminuten vom Bahnhof von San Miguel und dreißig Kilometer von der Hauptstadt entfernt. San Miguel wurde 1864 von Adolfo Sourdeaux, einem Argentinier französischer Herkunft, gegründet, der den Ort »San José del Pilar« nannte. Bevor er anfing, die Fakultät von San Miguel zu besuchen, war Bergoglio im Priesterseminar Villa Devoto der Erzdiözese Buenos Aires.

»Im Seminar studierte er bei mir Griechisch und Literatur«, sagt Pater Scannone, »aber kein Latein, auch wenn einige Zeitungen das dieser Tage geschrieben haben. Bergoglio hatte damals bereits sein Diplom. Er kam ins Seminar, um die humanistischen Fächer zu studieren. Aber er war mein Beichtvater, mein Rektor, mein Provinzial, deshalb gab es viele Kontakte zwischen uns.«

Wie lange hatten Sie miteinander zu tun?

Wir hatten mindestens zehn Jahre lang engen Kontakt. Ich habe mich mit Fragen spiritueller Natur an ihn gewandt. Ich war Philosophieprofessor, er Professor für Pastoraltheologie. Bergoglio hat zahlreiche Kontakte zur Fakultät für Theologie und Philosophie von San Miguel und zum Großen Priesterseminar gehabt.

Was sind Ihre Erinnerungen an Bergoglio?

Er ist ein zutiefst spiritueller Mann. Ein mir befreundeter Bischof sagte über Bergoglio, dass er ein Mann sei, der sehr viel betet.

Haben Sie seit jenem schicksalsträchtigen 13. März von ihm gehört?


Er hat mir eine Mail geschickt. Und vor ein paar Tagen hat er einen Mitbruder bei den Jesuiten angerufen, um ihm zum Geburtstag zu gratulieren. Auch wenn er jetzt Papst ist, so ist er doch dieselbe umgängliche Person, derselbe Freund geblieben, der er immer war.

Wodurch zeichnete sich seine Rektoratszeit in San Miguel aus?

In der Leitung hatte er eine große Gabe der Unterscheidung. Er war in erster Linie ein geistlicher Berater. Er war schon immer ein äußerst sparsamer, hochintelligenter Mann, der auch praktisch sehr begabt ist. Er ist zum Beispiel ein hervorragender Autofahrer. Als er Rektor war, verzichtete er auf den Chauffeur. Dasselbe machte er auch, als er Erzbischof wurde. Als Kardinal begleitete er seine Besucher – sei es nun bei offiziellen oder privaten Anlässen – hinterher immer bis zur Tür, erwies ihnen Respekt. Das sind die Gesten eines einfachen, spontanen Menschen und sie spiegeln sehr gut seine Persönlichkeit wider. [...]
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