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Kultur
Studie zur Struktur und Statik der Petersdomkuppel

Wichtige neue Details entdeckt

Wichtige neue Details entdeckt
Die Kuppel des Petersdoms ist eine zweischalig ausgeführte Rippenkonstruktion. Mit der oben aufgesetzten Laterne erreicht sie die beachtliche Höhe von 137,7 Metern.
Im vergangenen Jahrhundert wurden dank der unermüdlichen Forschung der Archäologin Margherita Guarducci genau unter dem Papstaltar die Überreste des hl. Petrus wiedergefunden. Jetzt, 60 Jahre nach jener sensationellen Entdeckung, sind es wiederum zwei Wissenschaftlerinnen, die uns wichtige Neuigkeiten präsentieren. Die jüngsten Untersuchungen nämlich, die Marta Carusi und Barbara Baldrati im Historischen Archiv der Dombauhütte von St. Peter vornahmen, enthüllen uns nicht nur die beim Bau der großen Kirchenkuppel benützten Materialien und Techniken, sondern sie informieren uns auch über den »Gesundheitszustand« der Kuppel.

Die neuen Forschungen konzentrieren sich auf ein Thema, das eigentlich schon erledigt schien: die Kenntnis der Materialien, aus denen die Kuppel des Petersdoms besteht, die von Michelangelo entworfen und von Giacomo Della Porta (1532–1602) fertiggestellt wurde. Die geniale Urheberschaft des zuletzt Genannten ist nie so gewürdigt worden, wie sie es verdient. Tatsächlich brachte Della Porta – obwohl er keine Ausbildung in der damals noch unbekannten Bauwissenschaft hatte – seiner Eingebung folgend ein System zur Strukturverstärkung zustande, das dem modernen Stahlbeton sehr ähnelt. Es stimmt zwar, daß Michelangelo bei seinem Tod 1564 ein sehr detailliertes Kuppelmodell aus Lindenholz (500 x 400 x 200 cm) hinterließ. Es sollte den künftigen Baumeistern als Anleitung dienen. Doch eben dieses in der Dombauhütte von St. Peter aufbewahrte Modell sollte dann Änderungen erfahren.

Als Della Porta den Auftrag übernimmt, wird ihm klar, daß die Krümmung der Kuppelschale, so wie sie Michelangelo geplant hatte, auf der Höhe des Tambours einen starken Druck nach außen erzeugt und somit die ganze Struktur gefährdet hätte. Der Architekt löst das Problem, indem er die vertikale Struktur der Kalotte um sieben Meter erhöht. Er erreicht schließlich, daß das Gewicht der ganzen Struktur nach unten verlagert und somit die Statik gesichert wird. Beim Tod Michelangelos war der Bau der Kuppel nur auf der Höhe des Tambours angelangt. Papst Pius IV. hatte die Fortsetzung der Arbeiten dem Baumeister Vignola übertragen, der jedoch bis zu seinem Tod nur mit der Gestaltung des Inneren der beiden kleineren Kuppeln begann. Diese Kuppeln waren nützlich, um die verschiedenen technischen Möglichkeiten auszuprobieren und dann an den Bau der großen Kuppel heranzugehen.

Somit waren rund 23 Jahre seit dem Tod Michelangelos vergangen, als Giacomo Della Porta, unterstützt von Domenico Fontana, von Sixtus V. den Auftrag zur Vollendung der Kuppel erhielt. Es war der 19. Januar 1587. Della Porta unterschrieb einen Vertrag, der ihm zehn Jahre Zeit gab, um die Arbeiten abzuschließen. [...]
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