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Apostolische Reise
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Apostolische Reise ins Baltikum 2018
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Bischofssynode für den Nahen Osten 2010
2. Generalkongregation am Montag, 11. Oktober, nachmittag
 
Der turnusmäßige delegierte Präsident bei der 2. Generalkongregation war Leonardo Kardinal Sandri, Präfekt der Kongregation für die Orientalischen Kirchen. In Anwesenheit von 163 Synodenvätern berichteten sechs Vertreter der Bischofskonferenzen der verschiedenen Kontinente: aus Afrika, Nordamerika, Asien, Europa, Ozeanien und Lateinamerika sowie dem Nahen Osten. Im folgenden eine Zusammenfassung der Referate.

Kardinal Roger Michael Mahony, Erzbischof von Los Angeles (Vereinigte Staaten von Amerika)

Kardinal Mahony verwies auf Chancen wie auf Probleme im Zuge der Zuwanderung von Christen aus dem Nahen Osten. Nicht wenige der Zuwanderer verzichteten bald auf ihre ostkirchlichen Traditionen, paßten sich an und würden »einfach römische Katholiken«. Mitunter fehle dann den römisch-katholischen Ortsgeistlichen die Sensibilität, wenn sie etwa Kindern den Kommunionempfang verweigern, der in den Ostkirchen ab der Taufe möglich ist. »Wie kann man die Seelsorger, Verwalter und Leiter von römischkatholischen Schulen ermutigen, diesen Zuwanderern zu helfen, damit sie ihre Verbindung mit der eigenen Gemeinschaft aufrecht erhalten, ohne ihnen zusätzliche Verpflichtungen aufzubürden, wie etwa die Wahl, entweder Mitglied einer römisch-katholischen Pfarrei zu werden, um den Vorteil der Verringerung der Abgaben in Anspruch zu nehmen, oder Mitglied einer Pfarrei ihrer Herkunftskirche im Orient zu bleiben«, fragte der Erzbischof von Los Angeles. Etwas irritiert äußerte sich Kardinal Mahony zu der mitunter kritischen Haltung ostkirchlicher Zuwanderer zu Ökumene oder Dialog mit dem Islam: »Oft kommen Christen aus dem Nahen Osten nach Nordamerika mit Haltungen und Einstellungen gegenüber Muslimen und Juden, die nicht vereinbar sind mit dem Evangelium oder mit den Fortschritten, die in den Beziehungen der Kirche zu anderen Religionen gemacht wurden«, so der Kardinal. Dennoch hätten gerade die Christen im Nahen Osten ebenso wie die ostkirchlichen Dia - sporagemeinden den besonderen Auftrag, »Zeichen der Versöhnung und des Friedens« zu sein; die »conditio sine qua non« sei für beide Seiten das Verzeihen. Abschließend sagte Kardinal Mahony: »Die größte Herausforderung, der wir uns durch die Zuwanderung stellen – unabhängig davon, ob die Zuwanderer Katholiken aus dem Nahen Osten oder katholische vietnamesische Flüchtlinge in Südkalifornien sind, oder Kubaner, die an die Küsten von Miami flüchten –, ist nicht die Hilfe, die wir leisten, daß Christen und verschiedene christliche Kirchen in Gemeinschaft leben. Die größte Herausforderung liegt darin, daß die Emigranten die Gnade wahrnehmen, Zeugnis vom Evangelium abzulegen und somit jenen Feinden vergeben, die oft der Hauptgrund sind, warum sie ihre Heimat verlassen haben, um Gerechtigkeit und Frieden an unseren Küsten zu finden«. Dabei erinnerte er an das Motto des Weltfriedenstages 2002: Kein Frieden ohne Gerechtigkeit – keine Gerechtigkeit ohne Vergebung.

John Atcherley Dew, Erzbischof von Wellington (Neuseeland), Präsident der Förderation der Katholischen Bischofskonferenzen von Ozeanien (FCBCO)

»Obwohl Ozeanien sehr weit vom Nahen Osten entfernt ist, besteht doch eine enge Verbindung zwischen unseren Regionen«, sagte Erzbischof Dew. Er erinnerte in seinem Referat an die Bischofssynode für Ozeanien im November 1998. Die beiden wichtigsten katholischen orientalischen Kirchen in Australien seien die maronitische und die melkitische, erklärte der Erzbischof, wobei jede eine eigene Diözese (Eparchie) darstelle mit einem Bischof (Eparch), der Mitglied der katholischen Bischofskonferenz von Australien sei und zudem oftmals an den Versammlungen der Konferenz von Neuseeland teilnehme. Außer diesen katholischen orientalischen Kirchen gibt es auch die chaldäische, syrische, syromalabarische sowie die koptische. Die enge Verbindung zwischen Ozeanien und dem Nahen Osten werde insbesondere gestärkt durch die Anwesenheit zahlreicher Pilger in Ozeanien, die das Heilige Land besuchen, durch die Integration von Flüchtlingen, durch Entwicklungsprogramme der Caritas Internationalis und die Präsenz von internationalen Ordensleuten, die im Erziehungsbereich tätig sind und sich an der Erhaltung der heiligen Stätten beteiligen. Erzbischof Dew hat zwei Themen angesprochen: Gemeinschaft und Zeugnis und den Einsatz für die interreligiösen Beziehungen. [...]

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