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Wir feiern Geburtstag!

50 Jahre Deutsche Wochenausgabe
L'Osservatore Romano


50 Jahre Osservatore Romano

Die Grußworte und Glückwünsche der Bischöfe finden Sie hier.



Lesen Sie hier Beiträge zum 50jährigen Jubiläum der Deutschen Wochenausgabe von L'Osservatore Romano


Apostolische Reise
nach Bahrain 2022

Apostolische Reise nach Bahrain 2022
Lesen Sie hier die Ansprachen und Beiträge zur Reise nach Bahrain


Schätze in der
Vatikanischen Bibliothek

Schätze in der Vatikanischen Bibliothek

Diese Woche

Die West- und Ostindischen
Reisen, einer der bedeutendsten
Reiseberichte der Frühen Neuzeit
von Theodor de Bry
(Cicognara.VI.3970)



Die Themen
des Osservatore Romano


Aus dem Vatikan
Ausgewählte Bildaufnahmen und ungekürzte Textabdrucke geben Ihnen einen unverfälschten und lebendigen Einblick in das Zentrum der Weltkirche.



Kirche in der Welt
Begleiten Sie den Heiligen Vater auf seinen Apostolischen Reisen oder zu Großereignissen wie Kirchen- oder Weltjugendtagen.



Dokumentation
Alle Enzykliken, Apostolischen Schreiben, Predigten und Ansprachen des Heiligen Vaters – bis ins Detail genau und ungekürzt in deutscher Sprache.



Kultur
Rom ist nicht nur Mittelpunkt der Weltkirche, sondern auch ein einzigartiges kunstgeschichtliches Zentrum.


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Dokumentation
Audienz für die Teilnehmer am Kongress der Internationalen Vereinigung christlicher Unternehmer (UNIAPAC)

Eine neue Wirtschaft für das Gemeinwohl

Ansprache von Papst Franziskus am 21. Oktober
Eine neue Wirtschaft für das Gemeinwohl
Liebe Leiter und Teilnehmer am 27. Internationalen Kongress der UNIAPAC!

Zunächst bitte ich um Verzeihung für die Verspätung. Danke, dass ihr geduldig auf mich gewartet habt! Heute waren die Begegnungen länger als vorgesehen, und ich bitte dafür um Verzeihung.

Ich begrüße euch und heiße euch herzlich willkommen zu dieser wichtigen Begegnung, um über euren Einsatz in eurer edlen Berufung als Unternehmer nachzudenken und ihn zu stärken (vgl. Enzyklika Laudato si’, 129). Wir dürfen nie vergessen, dass all unsere Fähigkeiten, einschließlich des geschäftlichen Erfolgs, Geschenke Gottes sind; sie sollten »klar auf die Entwicklung anderer Menschen und auf die Überwindung der Armut ausgerichtet sein, insbesondere durch die Schaffung vielfältiger Beschäftigungsmöglichkeiten« (Enzyklika Fratelli tutti, 123). Veränderung erfordert immer Mut. Der wahre Mut verlangt aber auch von uns, die göttliche Gnade in unserem Leben erkennen zu können. So schreibt der Psalmist: »Hoffe auf den Herrn, sei stark und fest sei dein Herz! Und hoffe auf den Herrn!« (Psalm 27,14).

Soziale Freundschaft


Ich bete dafür, dass ihr in diesen Tagen, die ihr gemeinsam verbringt, und vor allem dann, wenn ihr nach Hause und an eure Arbeitsplätze zurückkehrt, euch stets der Gnade und der Weisheit Gottes in eurem Leben bewusst bleibt, um eure Beziehungen in der Geschäftswelt und mit denen, die für euch arbeiten, von Gott leiten und lenken zu lassen. Wir sind aufgerufen, »schöpferisch Gutes zu tun, indem wir die Güter dieser Welt – nicht nur die materiellen, sondern alle Gaben, die wir vom Herrn erhalten haben – nicht dazu verwenden, uns zu bereichern, sondern um geschwisterliche Liebe und soziale Freundschaft hervorzubringen« (Angelus, 18. September 2022). Soziale Freundschaft entstehen lassen.

Das Thema eures Kongresses stellt euch und viele andere Handlungsträger der unternehmerischen Welt vor eine große Herausforderung: Eine neue Wirtschaft für das Gemeinwohl schaffen. Zweifellos braucht unsere Welt dringend »eine andere Wirtschaft, die leben lässt und nicht tötet, einschließt und nicht ausschließt, humanisiert und nicht entmenschlicht, Sorge trägt für die Schöpfung und sie nicht ausbeutet«.1 Bei der Fortsetzung der Reflexion über eine neue Wirtschaft, aber vor allem, wenn man beginnt, sie in die Praxis umzusetzen, geht es darum, sich vor Augen zu halten, dass »sich die wirtschaftliche Aktivität auf alle Menschen und alle Völker als Subjekte stützen [muss]. Alle haben das Recht, am Wirtschaftsleben teilzunehmen, und alle haben die Pflicht, je nach ihren eigenen Fähigkeiten zum Fortschritt ihres Landes und der gesamten Menschheitsfamilie beizutragen. […] Es ist eine Pflicht der Solidarität und der Gerechtigkeit, aber es ist auch der beste Weg, um die ganze Menschheit voranzubringen«.2

Daher muss jede »neue Wirtschaft für das Gemeinwohl« inklusiv sein. Zu oft wird der Slogan »niemanden abhängen« einfach dahergesagt, ohne jegliche Absicht, Opfer zu bringen und sich zu bemühen, um diese Worte tatsächlich Wirklichkeit werden zu lassen. In seiner Enzyklika Populorum progressio schrieb der heilige Paul VI.: »Entwicklung ist nicht einfach gleichbedeutend mit wirtschaftlichem Wachstum. Wahre Entwicklung muss umfassend sein, sie muss jeden Menschen und den ganzen Menschen im Auge haben« (Nr. 14). Bei der Ausübung eures Berufs seid ihr als Firmenleiter und Unternehmer aufgerufen, als Sauerteig zu wirken, um sicherzustellen, dass die Entwicklung alle Menschen erreicht, vor allem aber die Ausgegrenzten, die Notleidenden, damit die Wirtschaft immer zum ganzheitlichen menschlichen Wachstum beitragen kann. Vergessen wir in diesem Zusammenhang nicht den wichtigen Beitrag, den der digitale Sektor in der Covid-19-Pandemie, die immer noch andauert, leistet. Während des »Lockdowns« haben die digitalen Arbeiter für den größten Teil der Gesellschaft die Bereitstellung und Lieferung der für das tägliche Leben notwendigen Güter sowie die Pflege unserer schwächeren Angehörigen gewährleistet und die grundlegenden wirtschaftlichen Tätigkeiten aufrechterhalten, trotz der Unterbrechung vieler offizieller Tätigkeiten. [...]
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