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50 Jahre Deutsche Wochenausgabe
L'Osservatore Romano


50 Jahre Osservatore Romano

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Apostolische Reise
nach Bahrain 2022

Apostolische Reise nach Bahrain 2022
Lesen Sie hier die Ansprachen und Beiträge zur Reise nach Bahrain


Schätze in der
Vatikanischen Bibliothek

Schätze in der Vatikanischen Bibliothek

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Die West- und Ostindischen
Reisen, einer der bedeutendsten
Reiseberichte der Frühen Neuzeit
von Theodor de Bry
(Cicognara.VI.3970)



Die Themen
des Osservatore Romano


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Dokumentation
Begegnung mit Teilnehmern der Initiative »The Economy of Francesco«

Eine neue Vision von Umwelt und Erde

Ansprache von Papst Franziskus am 24. September
Eine neue Vision von Umwelt und Erde
Bei der Veranstaltung im Lyrick-Theater von Assisi betonte der Heilige Vater, dass er großes Vertrauen in junge Ökonomen und Unternehmer setze. »Ich zähle auf euch! Lasst uns nicht in Ruhe und seid Vorbilder für uns!«, ermutigte er die rund 1.000 Teilnehmer der Initiative »Economy of Francesco«, die in den italienischen Wallfahrtsort gekommen waren.
Liebe junge Leute,
guten Tag!

Ich grüße euch alle, die ihr hierhergekommen seid, aber auch alle, denen dies nicht möglich war und die daheim geblieben sind: ich denke an euch alle! Wir sind vereint, alle miteinander: die einen dort und wir hier.

Ich habe mehr als drei Jahre auf diesen Augenblick gewartet, seitdem ich am 1. Mai 2019 den Brief geschrieben habe, der euch gerufen und dann hierher nach Assisi gebracht hat. Für so viele von euch – wir haben es gerade gehört – hat die Begegnung mit »The Economy of Francesco«, der Wirtschaft im Sinne des heiligen Franziskus, etwas geweckt, das ihr bereits in euch getragen habt. Ihr hattet euch bereits dafür eingesetzt, eine neue Wirtschaft zu schaffen; dieser Brief hat euch zusammengebracht, euch einen weiteren Horizont, das Gefühl gegeben, Teil einer weltweiten Gemeinschaft von jungen Menschen zu sein, die die gleiche Berufung hatten wie ihr.

Und wenn ein junger Mensch in einem anderen jungen Menschen seine eigene Berufung sieht und diese Erfahrung sich dann mit Hunderten, Tausenden von anderen jungen Menschen wiederholt, dann wird Großes möglich – sogar die Hoffnung, ein riesiges, komplexes System wie die Weltwirtschaft zu verändern! Heute von Wirtschaft zu sprechen scheint antiquiert, man spricht von »Finanz«. Und die Finanzwelt ist etwas Flüssiges, Gasförmiges, man kann es nicht greifen.

Eine Wirtschaftswissenschaftlerin von Weltrang hat mir einmal von einer Begegnung zwischen der Welt der Wirtschaft, des Humanismus und der Religion erzählt. Und es lief gut, dieses Treffen. Sie wollte dann das Gleiche mit der Finanz auf die Beine stellen, aber das ging schief. Seid vorsichtig mit dieser »Gasförmigkeit« des Finanzwesens: ihr müsst die wirtschaftlichen Aktivitäten auf ihre Wurzeln zurückführen, auf ihre menschlichen Wurzeln, auf das, wodurch sie entstanden sind. Und ihr jungen Leute wisst mit Gottes Hilfe, wie man dies macht, ihr könnt es schaffen; junge Leute haben es im Lauf der Geschichte bereits geschafft, viele Dinge zu tun.

Eure Jugend fällt in eine Zeit, die nicht einfach ist: erst die Umweltkrise, dann die Pandemie und jetzt auch noch der Krieg in der Ukraine und die anderen Kriege, die seit Jahren in verschiedenen Ländern toben: das alles prägt unser Leben. Unsere Generation hat euch viele Reichtümer hinterlassen, aber wir haben es nicht verstanden, den Planeten zu schützen, und wir schützen den Frieden nicht. Wenn ihr hört, dass die Fischer aus San Benedetto del Tronto in einem Jahr mehr als 12 Tonnen Plastik und Müll aus dem Meer gefischt haben, dann seht ihr, dass wir nicht in der Lage sind, die Umwelt zu schützen! Und folglich schützen wir auch den Frieden nicht! Ihr seid gerufen, Handwerker und Baumeister des gemeinsamen Hauses zu werden: eines gemeinsamen Hauses, das »zerfällt«. Sagen wir es ruhig: genau so ist es. Eine neue Wirtschaft, die von Franz von Assisi inspiriert ist, kann und muss heute eine umweltfreundliche Wirtschaft und eine Wirtschaft des Friedens sein. Es geht darum, eine Wirtschaft, die tötet (vgl. Apostolisches Schreiben Evangelii gaudium, 53), in eine Wirtschaft des Lebens zu verwandeln, und zwar in all ihren Dimensionen. Damit wir zu diesem »guten Leben« kommen – das keine »dolce vita«, kein süßes Leben, oder Wohlstand, ist, nein! Das gute Leben ist diese Mystik, die uns die indigenen Völker im Hinblick auf unsere Beziehung zur Erde lehren. [...]
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