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50 Jahre Deutsche Wochenausgabe
L'Osservatore Romano


50 Jahre Osservatore Romano

Die Grußworte und Glückwünsche der Bischöfe finden Sie hier.



Lesen Sie hier Beiträge zum 50jährigen Jubiläum der Deutschen Wochenausgabe von L'Osservatore Romano


Apostolische Reise
nach Bahrain 2022

Apostolische Reise nach Bahrain 2022
Lesen Sie hier die Ansprachen und Beiträge zur Reise nach Bahrain


Schätze in der
Vatikanischen Bibliothek

Schätze in der Vatikanischen Bibliothek

Diese Woche

Die West- und Ostindischen
Reisen, einer der bedeutendsten
Reiseberichte der Frühen Neuzeit
von Theodor de Bry
(Cicognara.VI.3970)



Die Themen
des Osservatore Romano


Aus dem Vatikan
Ausgewählte Bildaufnahmen und ungekürzte Textabdrucke geben Ihnen einen unverfälschten und lebendigen Einblick in das Zentrum der Weltkirche.



Kirche in der Welt
Begleiten Sie den Heiligen Vater auf seinen Apostolischen Reisen oder zu Großereignissen wie Kirchen- oder Weltjugendtagen.



Dokumentation
Alle Enzykliken, Apostolischen Schreiben, Predigten und Ansprachen des Heiligen Vaters – bis ins Detail genau und ungekürzt in deutscher Sprache.



Kultur
Rom ist nicht nur Mittelpunkt der Weltkirche, sondern auch ein einzigartiges kunstgeschichtliches Zentrum.


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Dokumentation
Audienz für die jungen Teilnehmer am »Alpha Youth Camp«

Seid keine Fotokopien, sondern Originale

Ansprache von Papst Franziskus am 5. August
Seid keine Fotokopien, sondern Originale
Der Heilige Vater mit den Jugendlichen in der Sala Clementina des Apostolischen Palastes.
Liebe Jungen und Mädchen, guten Tag und herzlich willkommen!

Ich möchte Bischof Camillo Cibotti, dem Bischof von Isernia-Venafro, für seine Worte danken und vor allem dafür, dass er euch zusammen mit zahlreichen Priestern, Erziehern und Alpha-Leitern sowie dem Bürgermeister von Macchia d’Isernia, dem Ort eures Sommerlagers, begleitet hat. »Begleiten« ist ein Schlüsselwort für die Kirche! Begleiten. Für einen Tag habt ihr die Hügel von Molise verlassen, um nach Rom zu kommen und dem Papst zu begegnen. Ich danke euch dafür! Ich empfinde es als ein Geschenk für mich und für die Kirche.

Ihr seid junge Menschen aus Italien und anderen europäischen Ländern. Ihr wurdet in einem Kontext geboren, der als »säkularisiert « definiert wird, das heißt in dem die Kultur nicht von der Dimension des Heiligen, sondern von den Realitäten der Welt beherrscht wird. Doch im menschlichen Herzen wird der Durst nach dem Unendlichen nie gestillt, auch in euch, die ihr mit der Informationstechnologie aufgewachsen seid, tauchen die großen Fragen aller Zeiten auf: Woher kommen wir? Was ist der Ursprung von allem? Was ist der Sinn meiner Existenz? Und warum gibt es so viel Leid? Warum trifft es auch die Kleinen und Wehrlosen?… Ihr sollt wissen, dass Gott die Fragen liebt, sehr liebt; und in gewisser Weise liebt er sie mehr als die Antworten. Warum? Doch das ist klar: da die Antworten geschlossen, die Fragen offen sind. Ein Mensch, der nur von Antworten lebt, ist ein Mensch, der es gewohnt ist, zu schließen, zu schließen, zu schließen. Ein Mensch, der von Fragen lebt, ist es gewohnt, sich zu öffnen, zu öffnen, zu öffnen. Und Gott liebt Fragen. In der Tat wandte sich Jesus eines Tages am Ufer des Jordans an die ersten beiden, die ihm folgten, mit den Worten: »Was sucht ihr?« (Joh 1,38): eine Frage. Bevor wir Antworten geben, lehrt uns Jesus, uns eine wesentliche Frage zu stellen: »Was suche ich?« Und jeder von uns muss sich diese Frage stellen: Was suche ich? Wenn man sich diese Frage stellt, ist man jung, auch wenn man achtzig Jahre alt ist. Und wenn einer nicht danach fragt, ist er alt, auch wenn er zwanzig ist. Seid ihr damit einverstanden?

Letzte Woche war ich in Kanada und habe die Ureinwohner getroffen, deren Vorfahren dieses Land vor der Kolonialisierung bewohnt haben. Sie sind Hüter der überlieferten Werte und Traditionen, leben aber in einem sehr modernen, sehr säkularisierten Land. Wenn ich euch jetzt anschaue, denke ich an die Jugend dieser indigenen Völker. So anders als ihr und doch so ähnlich, ich würde sogar sagen: so gleich. Gleich im Sinne des Menschseins, im Sinne dessen, was unser Menschsein ausmacht, das heißt unsere Beziehung zu Gott, zu den anderen, zur Schöpfung und zu uns selbst in Freiheit, in Unentgeltlichkeit, in der Selbsthingabe. Diese Beziehung drückt eine »Unvollständigkeit « aus, ein Verlangen nach Fülle, Fülle des Lebens, der Freude, des Sinns. Hier ist Jesus Christus die Fülle: Wir sind alle unvollendet, wir sind auf der Straße, auf dem Weg. Und dieses Bewusstsein müssen wir haben.

Deshalb habe ich vor einigen Jahren einen langen Brief an die jungen Menschen der Welt geschrieben, der mit den Worten beginnt: »Christus lebt. Er ist unsere Hoffnung, und er ist die schönste Jugend dieser Welt. Alles, was er berührt, verjüngt sich, wird neu, füllt sich mit Leben. […] Er lebt und er will, dass du lebendig bist! Er ist in dir, er ist bei dir und verlässt dich nie. So sehr du dich auch entfernen magst, der Auferstandene ist an deiner Seite; er ruft dich und wartet auf dich, um neu zu beginnen. Wenn du dich aus Traurigkeit oder Groll, Furcht, Zweifel oder Versagen alt fühlst, wird er da sein, um dir Kraft und Hoffnung zurückzugeben« (Apostolisches Schreiben Christus vivit, 1-2). [...]
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