zur StartseiteZugang für Abonnenten
Startseite » Archiv » Ausgabe 26/2021 » Dokumentation
Titelcover der archivierten Ausgabe 26/2021 - klicken Sie für eine größere Ansicht

Wir feiern Geburtstag!

50 Jahre Deutsche Wochenausgabe
L'Osservatore Romano


50 Jahre Osservatore Romano

Die Grußworte und Glückwünsche der Bischöfe finden Sie hier.



Lesen Sie hier Beiträge zum 50jährigen Jubiläum der Deutschen Wochenausgabe von L'Osservatore Romano


Apostolische Reise
nach Kasachstan 2022

Apostolische Reise nach Kasachstan 2022
Lesen Sie hier die Ansprachen und Beiträge zur Reise nach Kasachstan


Schätze in der
Vatikanischen Bibliothek

Schätze in der Vatikanischen Bibliothek

Diese Woche

Ein Standardwerk der Botanik
mit vielen erstmals vorgestellten
unbekannten Pflanzen (Pal.I.96)
Lesen Sie hier den Beitrag...



Die Themen
des Osservatore Romano


Aus dem Vatikan
Ausgewählte Bildaufnahmen und ungekürzte Textabdrucke geben Ihnen einen unverfälschten und lebendigen Einblick in das Zentrum der Weltkirche.



Kirche in der Welt
Begleiten Sie den Heiligen Vater auf seinen Apostolischen Reisen oder zu Großereignissen wie Kirchen- oder Weltjugendtagen.



Dokumentation
Alle Enzykliken, Apostolischen Schreiben, Predigten und Ansprachen des Heiligen Vaters – bis ins Detail genau und ungekürzt in deutscher Sprache.



Kultur
Rom ist nicht nur Mittelpunkt der Weltkirche, sondern auch ein einzigartiges kunstgeschichtliches Zentrum.


Links


Hier erhalten Sie weitergehende Informationen
zu unseren Partnerseiten.

<<< zur vorherigen Ausgabe zur nächsten Ausgabe >>>
Dokumentation
Audienz für eine Delegation des Lutherischen Weltbundes

Den Weg vom Konflikt zur Gemeinschaft fortsetzen

Ansprache von Papst Franzikus am 25. Juni
Den Weg vom Konflikt zur Gemeinschaft fortsetzen
Der Präsident des Lutherischen Weltbundes, der nigerianische Erzbischof Panti Filibus Musa, betonte in seinem Grußwort, dass der gemeinsame Weg »unumkehrbar« sei. »Ich bin überzeugt, dass der Weg vom Konflikt zur Gemeinschaft sich immer in ein Geschenk der Gerechtigkeit und des Friedens für diejenigen verwandeln muss, die ein Zeichen der Hoffnung in ihrem Leben erwarten, damit dieser Weg seine tiefste Bedeutung entfalten kann«, so der Erzbischof im Hinblick auf das gemeinsame karitative Engagement.
Liebe Brüder und Schwestern!

»Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserem Vater, und dem Herrn Jesus Christus« (Röm 1,7). Mit diesen Worten, die der Apostel Paulus an die Christen in Rom richtete, möchte ich Sie, die Vertreter des Lutherischen Weltbundes, begrüßen und willkommen heißen; insbesondere den Präsidenten, Erzbischof Musa, dem ich für seine Worte danke, und den Generalsekretär, Pfarrer Martin Junge. Ich erinnere mich sehr gerne an meinen Besuch in Lund – erinnern Sie sich? –, der Stadt, wo der Weltbund gegründet wurde. Bei diesem unvergesslichen ökumenischen Ereignis erlebten wir die dem Evangelium innewohnende Kraft der Versöhnung und wir bezeugten, dass wir »durch Dialog und gemeinsames Zeugnis […] nicht länger Fremde« sind (Gemeinsame Erklärung, 31. Oktober 2016). Nicht mehr Fremde, sondern Brüder und Schwestern.

Liebe Brüder und Schwestern, auf dem Weg vom Konflikt zur Gemeinschaft sind Sie am Tag des Gedenkens an die Confessio Augustana nach Rom gekommen, damit die Einheit unter uns wächst. Ich danke Ihnen dafür und bringe meine Hoffnung zum Ausdruck, dass die gemeinsame Reflexion über die Confessio Augustana im Hinblick auf den 500. Jahrestag ihrer Verlesung am 25. Juni 2030 unserem ökumenischen Weg zugutekommen wird. Ich sagte »auf dem Weg vom Konflikt zur Gemeinschaft«, und diesen Weg geht man nur in der Krise: die Krise, die uns dabei hilft, das reifen zu lassen, wonach wir streben. Vom Konflikt, den wir über die Jahrhunderte erlebt haben, zur Gemeinschaft, die wir wollen. Und um das zu tun, begeben wir uns in die Krise. Eine Krise, die ein Segen des Herrn ist. Die Confessio Augustana stellte damals einen Versuch dar, die drohende Spaltung der westlichen Christenheit abzuwenden; ursprünglich als Dokument innerkatholischer Versöhnung gedacht, nahm sie erst später den Charakter eines lutherischen Bekenntnistextes an. Bereits 1980, anlässlich des 450-jährigen Jubiläums, stellten Lutheraner und Katholiken fest: »Was wir in der Confessio Augustana als gemeinsamen Glauben erkannt haben, kann uns helfen, diesen Glauben auch in unserer Zeit gemeinsam neu zu bekennen« (Gemeinsame Erklärung »Alle unter dem einem Christus«, Nr. 27). Gemeinsam bekennen, was uns im Glauben eint. Da kommen einem die Worte des Apostels Paulus in den Sinn, der schrieb: »Ein Leib … eine Taufe, ein Gott« (Eph 4, 5-6).

Ein Gott. Im ersten Artikel bekennt die Confessio Augustana den Glauben an den dreieinen Gott und bezieht sich dabei auf das Konzil von Nizäa. Das Glaubensbekenntnis von Nizäa ist ein verbindlicher Ausdruck des Glaubens nicht nur für die Katholiken und die Lutheraner, sondern auch für unsere orthodoxen Brüder und Schwestern und für viele andere christliche Gemeinschaften. Es ist ein gemeinsamer Schatz. Bemühen wir uns darum, dass der 1700. Jahrestag dieses großen Konzils im Jahr 2025 dem ökumenischen Weg, der ein Geschenk Gottes und für uns ein unumkehrbarer Weg ist, neuen Schwung verleiht. [...]
Lesen Sie mehr in der Printausgabe.

Zurück zur Startseite

Sonderausgaben
Spaziergänge durch Rom


Spaziergänge durch Rom - Teil 1 und Teil 2
Teil I wurde überarbeitet
Teil II jetzt neu erschienen

mehr Informationen zu diesen Sonderausgaben

Jahresinhaltsverzeichnis 2021

Bestellen Sie das Jahresinhaltsverzeichnis 2021 als gedruckte Version in Original-Zeitungsgröße



Enzyklika »Laudato si«

hier bestellen


Sonderausgabe
Die neuen Glaubenszeugen unter Papst Benedikt XVI.


Die neuen Glaubenszeugen unter Papst Benedikt XVI.
Teil 2 noch erhältlich!

mehr Informationen zu dieser Sonderausgabe


Meditationen von
Papst Franziskus
bei den Frühmessen
in Santa Marta 2013

Meditationen von Papst Franziskus bei den Frühmessen in Santa Marta 2013

Jetzt als eBook!



Unsere neue Dienstleistung für Verlage, die Ihr Abogeschäft in gute Hände geben wollen.


aboservice

mehr
Informationen


L’Osservatore Romano
Telefon: +49 (0) 711 44 06-139 · Fax: +49 (0) 711 44 06-138
Senefelderstraße 12 · D-73760 Ostfildern
Kontakt | AGB | Datenschutz | Impressum