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Apostolische Reise
ins Baltikum 2018


Apostolische Reise ins Baltikum 2018
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Schätze in der
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Die Anthologia Graeca
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Aldus Manutius
(Ald. III 100)


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des Osservatore Romano


Aus dem Vatikan
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Kirche in der Welt
Begleiten Sie den Heiligen Vater auf seinen Apostolischen Reisen oder zu Großereignissen wie Kirchen- oder Weltjugendtagen.



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Aus dem Vatikan
Generalaudienz auf dem Petersplatz am 19. September

Die Eltern ehren führt zu einem glücklichen Leben

Liebe Brüder und Schwestern, guten Tag!

Auf dem Weg durch die »zehn Worte« gelangen wir heute zum Gebot über Vater und Mutter. Es ist die Rede von der Ehre, die den Eltern gebührt. Was ist diese »Ehre«? Der hebräische Begriff verweist auf die Herrlichkeit, den Wert, wörtlich genommen auf das »Gewicht«, die Konsistenz einer Wirklichkeit. Es ist keine Frage äußerlicher Formen, sondern der Wahrheit. Gott ehren bedeutet in der Heiligen Schrift, seine Wirklichkeit anzuerkennen, seine Gegenwart in Rechnung zu stellen. Das kommt auch durch die Liturgie zum Ausdruck, beinhaltet aber vor allem, Gott den rechten Platz im Dasein zu geben. Vater und Mutter ehren heißt also, ihre Bedeutung anzuerkennen, auch mit konkreten Taten, die Hingabe, Zuneigung und Fürsorge zum Ausdruck bringen. Aber es geht nicht nur darum.

Das vierte Wort hat ein besonderes Merkmal: Es ist das Gebot, das ein Resultat beinhaltet. Es lautet nämlich: »Ehre deinen Vater und deine Mutter, wie es dir der Herr, dein Gott, geboten hat, damit du lange lebst und es dir gut geht in dem Land, dass der Herr, dein Gott, dir gibt« (Dt 5,16). Die Eltern ehren führt zu einem langen, glücklichen Leben. Das Wort »Glück« erscheint im Dekalog nur in der Verbindung mit der Beziehung zu den Eltern.

Diese jahrtausendealte Weisheit erklärt das, was die Humanwissenschaften erst seit etwas über einem Jahrhundert erarbeiten konnten: dass die Prägung der Kindheit das ganze Leben zeichnet. Oft ist es einfach zu verstehen, ob jemand in einem gesunden und ausgeglichenen Umfeld aufgewachsen ist. Aber man spürt auch, ob eine Person Erfahrungen mit Verwahrlosung und Gewalt gemacht hat. Unsere Kindheit ist so etwas wie ein unauslöschlicher Stempel; sie kommt im Geschmack, im Verhalten zum Ausdruck, auch wenn einige versuchen, die Wunden ihrer Herkunft zu verbergen.

Das vierte Gebot sagt jedoch noch mehr. Es spricht nicht von der Qualität der Eltern und verlangt von Vätern und Müttern keine Perfektion. Es spricht vom Handeln der Kinder, unabhängig von den Verdiensten der Eltern, und es sagt etwas Außerordentliches und Befreiendes: Auch wenn nicht alle Eltern gut sind und nicht jede Kindheit unbeschwert ist, so können doch alle Söhne und Töchter glücklich sein, denn die Erlangung eines erfüllten und glücklichen Lebens hängt von der rechten Dankbarkeit gegenüber jenen ab, die uns das Leben geschenkt haben. [...]
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