zur StartseiteZugang für Abonnenten
Startseite » Archiv » Ausgabe 37/2018 » Kirche in der Welt
Titelcover der archivierten Ausgabe 37/2018 - klicken Sie für eine größere Ansicht

Apostolische Reise
ins Baltikum 2018


Apostolische Reise ins Baltikum 2018
Lesen Sie hier die Ansprachen und Beiträge zur Reise ins Baltikum


Schätze in der
Vatikanischen Bibliothek

Schätze in der Vatikanischen Bibliothek

Diese Woche

Eine Beschreibung der
Vorratshaltung von
Hieronymus Bock
(Stamp. Pal. IV. 925)


Lesen Sie hier den Beitrag...



Die Themen
des Osservatore Romano


Aus dem Vatikan
Ausgewählte Bildaufnahmen und ungekürzte Textabdrucke geben Ihnen einen unverfälschten und lebendigen Einblick in das Zentrum der Weltkirche.



Kirche in der Welt
Begleiten Sie den Heiligen Vater auf seinen Apostolischen Reisen oder zu Großereignissen wie Kirchen- oder Weltjugendtagen.



Dokumentation
Alle Enzykliken, Apostolischen Schreiben, Predigten und Ansprachen des Heiligen Vaters – bis ins Detail genau und ungekürzt in deutscher Sprache.



Kultur
Rom ist nicht nur Mittelpunkt der Weltkirche, sondern auch ein einzigartiges kunstgeschichtliches Zentrum.


Die Grußworte von

Kardinal Reinhard MarxKardinal Reinhard Marx,
Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz
Erzbischof Dr. Robert ZollitschErzbischof em. Dr. Robert Zollitsch
Bischof Dr. Gebhard FürstDr. Gebhard Fürst,
Bischof von Rottenburg-Stuttgart
Rainer Maria Kardinal WoelkiRainer Maria Kardinal Woelki
Erzbischof von Köln
Kardinal Kurt KochKurt Koch,
Kurienkardinal
Bischof Karl Kardinal LehmannKarl Kard. Lehmann †,
1983-2016 Bischof von Mainz
finden Sie hier.

Links


Hier erhalten Sie weitergehende Informationen
zu unseren Partnerseiten.

<<< zur vorherigen Ausgabe zur nächsten Ausgabe >>>
Kirche in der Welt
Interview mit dem Japaner Thomas Aquino Manyo Maeda

Dichter und Kardinal

Kardinal Maeda bei einem Vortrag an der katholischen Universität von Manila, Philippinen.
»Aus heiterem Himmel / ein Brausen / wie Pfingsten«: Mit diesem Haiku kommentierte Thomas Aquino Manyo Maeda, ein Meister dieser traditionellen japanischen Gedichtform, die Entscheidung des Papstes, ihn in das Kardinalskollegium aufzunehmen. Der in der Erzdiözese Nagasaki Geborene, der auch Bischof von Hiroshima war – den beiden Märtyrerstädten des Atomwaffenwahns – ist seit 2014 Erzbischof von Osaka.

Von Nicola Gori

Was haben Sie getan, als Sie erfahren haben, dass der Papst Ihnen den Purpur gewährt?

Kardinal Maeda: Zunächst war ich perplex und fragte mich staunend: »Warum gerade ich?« Ich bin nicht qualifiziert! Ohne groß nachzudenken habe ich die Zeilen gedichtet: »Aus heiterem Himmel / ein Brausen / wie Pfingsten.« Denn diese Nachricht war wirklich wie ein Blitz aus heiterem Himmel. Ein wenig später habe ich gedacht: Wenn dies das Werk des Heiligen Geistes ist, dann wird mir derselbe Geist auch die Kraft geben, meine Aufgabe zu erfüllen. Und an das Wort aus dem Evangelium denkend: »Auf dein Wort hin werde ich die Netze auswerfen«, habe ich beschlossen, mit Demut die mir angetragene Aufgabe anzunehmen.

Was sind die größten Herausforderungen, die die Kirche in Japan zu bewältigen hat?

Kardinal Maeda: Das dringendste Problem besteht in der Tatsache, dass die Zahl der Gläubigen nicht wächst und die Berufungen zum Priestertum und Ordensleben abnehmen. Um dieser Tendenz entgegenzuwirken, halte ich ein immer größeres Bewusstsein von Seiten der Gläubigen, des Klerus und der Ordensleute für notwendig, dass es wichtig ist, den eigenen Glauben mit Freude zu leben.

Wenn man diese Freude des Glaubens lebt, dann bin ich sicher, dass die Zahl der Katholiken ebenso wachsen wird wie die Zahl der Berufungen zum Priestertum und Ordensleben. Vor allem ist es dringend notwendig, die Gemeinden selbst zu evangelisieren. Denn obwohl sie wissen, wie sie sich verhalten sollen, sind sie aus Mangel an Mut oder aus Scham nicht in der Lage zu handeln. Andererseits halte ich es auch für wichtig, sich in gewisser Weise die in der sogenannten »missionarischen Epoche« angewandte Methode wieder zu eigen zu machen, vielleicht indem man neue Ausdrucksweisen findet sowohl für die missionarische Methode als auch für den missionarischen Eifer jener Zeit.

Welche Rolle spielen Ausbildung und Unterricht im Bereich des christlichen Zeugnisses in einem Land, in dem die Katholiken in der Minderheit sind?

Kardinal Maeda:
Ich denke, dass Bildungseinrichtungen der ideale Ort für die Verbreitung des Evangeliums unter den Jugendlichen sind. In der Vergangenheit, bis vor etwa 40 Jahren, gab es Dank der Schulen eine große Zahl von Taufen. Heute kommt dies selten vor. Nicht nur ist man zurückhaltend, die Sakramente der Initiation zu spenden, sondern man verzichtet auch auf den Religionsunterricht. In der Schule und an den Universitäten wie andernorts ist es notwendig, das Evangelium mit größerem Mut weiterzugeben. Es ist wichtig, zu diesem Zweck qualifizierte katholische Lehrer auszubilden. [...]
Lesen Sie mehr in der Printausgabe.

Zurück zur Startseite

Sonderabonnement

Fünf Jahre Papst Franziskus
fünf Jahre Wegstrecke

Sonderabonnement - Fünf Jahre Papst Franziskus

Sechs Monate lesen
plus
einzigartige Briefmarkenkollektion


Jahresregister 2017

Bestellen Sie das Jahresregister 2017 als gedruckte Version in Original-Zeitungsgröße



Enzyklika »Laudato si«

hier bestellen


Meditationen von
Papst Franziskus
bei den Frühmessen
in Santa Marta 2013

Meditationen von Papst Franziskus bei den Frühmessen in Santa Marta 2013

Jetzt als eBook!



Sonderausgaben
Die neuen Glaubenszeugen unter Papst Benedikt XVI.


Jetzt Teil 2 erhältlich!

Die neuen Glaubenszeugen unter Papst Benedikt XVI.
mehr Informationen zu diesen Sonderausgaben


Unsere Produkte

Wir gehen voran
»Wir gehen voran«
weitere Infos

Unsere neue Dienstleistung für Verlage, die Ihr Abogeschäft in gute Hände geben wollen.


aboservice

mehr
Informationen


L’Osservatore Romano
Telefon: +49 (0) 711 44 06-139 · Fax: +49 (0) 711 44 06-138
Senefelderstraße 12 · D-73760 Ostfildern
Kontakt | Sitemap | AGB | Widerruf | Datenschutz | Impressum