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Apostolische Reise
nach Chile und Peru
2018

Apostolische Reise nach Chile und Peru 2018
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Schätze in der
Vatikanischen Bibliothek

Schätze in der Vatikanischen Bibliothek

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Ansichten der Stadt Rom
von Matthäus Greuter
(Stamp. Geogr. I 199)


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Aus dem Vatikan
Generalaudienz in der »Aula Paolo VI« am 28. Februar

Der erste christliche Altar war das Kreuz

Vor der Audienz begegnete der Papst Menschen, die unter ALS, einer nicht heilbaren degenerativen Krankheit des motorischen Nervensystems, leiden.
Vatikanstadt. Bei der Generalaudienz am 28. Februar setzte Papst Franziskus seine Katechesereihe über die heilige Messe fort. Aufgrund der hohen Zahl von Pilgern und Besuchern fand der erste Teil der Audienz in der »Aula Paolo VI« statt. Im Anschluss daran begab sich der Heilige Vater in den Petersdom, um die Menschen zu begrüßen, die in der Audienzhalle keinen Platz gefunden hatten. In seiner Ansprache sagte der Papst:

Liebe Brüder und Schwestern, guten Tag!

Wir setzen die Katechese über die heilige Messe fort. Auf den Wortgottesdienst – über den ich in den letzten Katechesen gesprochen habe – folgt der andere grundlegende Teil der Messe: die Eucharistiefeier. In ihr vergegenwärtigt die Kirche beständig das Opfer des Neuen Bundes, der von Jesus auf dem Altar des Kreuzes besiegelt wurde (vgl. Zweites Ökumenisches Vatikanisches Konzil, Konstitution Sacrosanctum concilium, 47). Dies war der erste christliche Altar, der Altar des Kreuzes, und wenn wir zum Altar gehen, um die Messe zu feiern, dann gehen wir im Gedächtnis zum Altar des Kreuzes, wo das erste Opfer dargebracht wurde. Der Priester, der in der Messe an der Stelle Christi steht, vollbringt das, was der Herr selbst getan und den Jüngern beim Letzten Abendmahl anvertraut hat: Er nahm das Brot und den Kelch, sagte Dank, reichte sie seinen Jüngern und sagte: »Nehmet und esset … trinket: Das ist mein Leib … das ist der Kelch, mein Blut. Tut dies zu meinem Gedächtnis.«

Frucht der Erde und der menschlichen Arbeit


Dem Gebot Christi gehorsam hat die Kirche die Eucharistiefeier in Momente aufgeteilt, die seinen Worten und den von ihm am Abend vor seinem Leiden vollzogenen Gesten entsprechen. So werden bei der Gabenbereitung das Brot und der Wein, also die Elemente, die Christus in seine Hände genommen hat, zum Altar gebracht. Im Eucharistischen Hochgebet danken wir Gott für das Werk seiner Erlösung, und die Gaben werden zum Leib und Blut Jesu Christi. Es folgen die Brotbrechung und die Kommunion, durch die wir erneut die Erfahrung der Apostel erleben, die die eucharistischen Gaben aus Christi Hand empfangen haben (vgl. Allgemeine Einführung in das Römische Messbuch, 72).

Der ersten Geste Christi – »er nahm das Brot und den Kelch des Weines« – entspricht also die Gabenbereitung. Sie ist der erste Teil der Eucharistiefeier. Es ist gut, dass es die Gläubigen sind, die dem Priester das Brot und den Wein darbringen, denn sie verweisen auf die geistliche Opfergabe der Kirche, die dort zur Eucharistie versammelt ist. Es ist schön, dass gerade die Gläubigen das Brot und den Wein zum Altar bringen. Wenn auch »heute die Gläubigen Brot und Wein für die Eucharistiefeier nicht mehr, anders als früher, selbst mitbringen, behält diese Handlung doch ihre Aussagekraft und ihre spirituelle Bedeutung« (ebd., 73). Und in diesem Zusammenhang ist es bedeutsam, dass bei der Weihe eines neuen Priesters der Bischof, wenn er ihm das Brot und den Wein überreicht, sagt: »Empfange die Gaben des Volkes für die Feier des Opfers« (Pontifikale – Die Weihe des Bischofs, der Priester und der Diakone). Das Gottesvolk, das die Gaben bringt, Brot und Wein, die große Opfergabe für die Messe! In den Zeichen von Brot und Wein legt also das gläubige Volk die eigene Opfergabe in die Hände des Priesters, der sie auf den Altar oder Tisch des Herrn legt, den »Mittelpunkt der ganzen Eucharistiefeier« (Allgemeine Einführung in das Römische Messbuch, 73). [...]
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