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Aus dem Vatikan
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Kirche in der Welt
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Paris. Die katholischen Bischöfe Frankreichs haben die teils gewaltsamen Ausschreitungen im Zuge der jüngsten Demonstrationen verurteilt und zur Mäßigung aufgerufen. »Die Szenen dieser Massenunruhen haben das Land in Erstarrung, Angst und Verwüstung gestürzt und damit viele Fragen über die tieferen Hintergründe dieser Krise eröffnet«, heißt es in einer am Montag, 19. Oktober, veröffentlichten Stellungnahme der Französischen Bischofskonferenz. Die Bischöfe rufen alle Bürger Frankreichs auf, sich nicht vom »Radwerk dieser tödlichen Gewalt« mitreißen zu lassen.
London. Für den religiösen Dialog im Zeichen des Friedens hat der Präfekt des Dikasteriums für den interreligiösen Dialog, Kardinal George Jacob Kardinal Koovakad, im Rahmen einer heiligen Messe in der Westminster Cathedral in London geworben. Der Kardinal hielt sich zu einer Reihe von ökumenischen und interreligiösen Veranstaltungen in der britischen Hauptstadt auf. In seiner Predigt rief Koovakad dazu auf, in der eigenen christlichen Identität fest verwurzelt zu bleiben, »damit man anderen ohne Angst oder Verwirrung begegnen kann«. Der Dialog zwischen Menschen unterschiedlicher Glaubensrichtungen ermögliche es, »Unwissenheit und Vorurteile« zu überwinden und gemeinsam an der friedlichen Lösung von Konflikten zu arbeiten, so der Kardinal.
Der Ständige Beobachter des Heiligen Stuhls bei den Vereinten Nationen, Erzbischof Christophe Z. El-Kassis, hat in seinem Beitrag im Rahmen der 81. UN-Generalversammlung weltweite Abrüstung als unaufschiebbare Notwendigkeit bezeichnet. Angesichts der internationalen Spannungen, so der Erzbischof am 14. Oktober in New York, stifte Aufrüstung keinen dauerhaften Frieden, sondern binde essenzielle Ressourcen, die für die globale menschliche Entwicklung benötigt würden. Der Erzbischof sprach sich im Namen des Heiligen Stuhls für ein rechtlich verbindliches Instrumentarium aus, das klare Verbote für autonome tödliche Waffensysteme festlegt und den Einsatz Künstlicher Intelligenz bei Rüstungsgütern strikt reguliert. Dabei müsse die ethische Verantwortung gewahrt und der Schutz von Zivilisten sichergestellt werden.
Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin hat in Begleitung von Erzbischof Paul Richard Gallagher, Sekretär für die Beziehungen zu den Staaten und internationalen Organisationen, am 15. Oktober den Präsidenten der Dominikanischen Republik, Luis Rodolfo Abinader Corona, im Staatssekretariat in Audienz empfangen. Im Verlauf der freundschaftlichen Gespräche, so die anschließende Pressemitteilung, hätten beide Seiten die guten Beziehungen zwischen dem Heiligen Stuhl und der Dominikanischen Republik unterstrichen. Im weiteren Verlauf habe sich der Blick auf die regionale Lage gerichtet, wobei insbesondere die Auswirkungen von Konflikten sowie die grenzüberschreitende organisierte Kriminalität thematisiert worden seien.
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