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Kurz und bündig
Vatikanstadt. Papst Leo XIV. hat am Freitag, 10. April, den Präsidenten der Französischen Republik, Emmanuel Macron, in Privataudienz empfangen. Im Anschluss an die Begegnung mit dem Heiligen Vater führte Macron Gespräche mit hochrangigen Vertretern des vatikanischen Staatssekretariats. Wie das Presseamt des Heiligen Stuhls mitteilte, traf Macron nach seiner Unterredung mit Leo XIV. mit Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin zusammen. An diesem Gespräch nahm auch der Sekretär der zweiten Sektion des Staatssekretariats für die Beziehungen mit den Staaten und den internationalen Organisationen, Erzbischof Paul Richard Gallagher, teil.



Rom. Erzbischof Amel Shamon Nona (58) ist am Sonntag, 12. April, zum neuen Patriarchen von Bagdad der Chaldäer gewählt worden. Die Wahl fand im Rahmen der Synode der chaldäischen Kirche statt, die vom 9. bis 15. April in Rom tagte. Nona wurde zum Nachfolger des seit 2013 amtierenden Patriarchen, Kardinal Louis Raphaël Sako (77), gewählt, der am 10. März 2026 zurückgetreten war. Papst Leo XIV. hatte die Synode am Freitag, 10. April, in Audienz empfangen. Der neu gewählte Patriarch, der den Namen Polis III. angenommen hat, wird selbst beim Papst um die kirchliche Gemeinschaft (communio ecclesiastica) bitten. Mit Blick auf die bevorstehende Wahl des Nachfolgers von Kardinal Louis Raphaël Sako hatte Papst Leo XIV. bei der Audienz ein klares Profil für das künftige Oberhaupt formuliert. Der neue Patriarch solle seinen Worten zufolge ein »Vater im Glauben« und ein Zeichen der Gemeinschaft sein.



Vatikanstadt. Am Morgen des Karfreitag, 3. April, hat Papst Leo XIV. mit Israels Präsident Jitzchak Herzog und mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj telefoniert. Das teilte das vatikanische Presseamt mit. Anlass waren die bevorstehenden Osterfeierlichkeiten. Im Gespräch mit dem Präsidenten Isreals sei erneut die Notwendigkeit unterstrichen worden, alle möglichen Kanäle für einen diplomatischen Dialog zu öffnen, um den schweren Konflikt, der nach wie vor andauert, zu beenden. Ziel sei ein »gerechter und dauerhafter Frieden« im gesamten Nahen Osten. Weiter ging es darum, die Zivilbevölkerung zu schützen und den Respekt vor dem »internationalen Recht und dem Völkerrecht« zu fördern, so das Kommuniqué aus dem Presseamt.



Vatikanstadt. Nachdem Papst Leo XIV. wie gewohnt einen Tag in Castel Gandolfo verbrachte hatte, stellte er sich vor seiner Rückkehr in den Vatikan am Abend des 7. April den Fragen der Journalisten. Er wiederholte seinen Friedensappell: »Ich lade alle ein zu beten, aber auch mit ihren Abgeordneten, mit den Verantwortlichen, zu sprechen und zu sagen, dass wir nicht den Krieg wollen, sondern den Frieden!« Mit Blick auf die Äußerungen des US-Präsidenten fügte er hinzu: »Wie wir alle wissen, hat es heute auch diese Drohung gegen das ganze iranische Volk gegeben, und das ist wirklich nicht akzeptabel«, so der Papst wörtlich. »Bei diesen Fragen geht es nicht nur um das Völkerrecht, sondern mehr noch, in moralischer Hinsicht, um das Wohl des Volkes.« Er fuhr fort: »Ich möchte alle einladen, in ihren Herzen wirklich an all die Unschuldigen zu denken: so viele Kinder und alte Menschen, vollkommen unschuldig, die dieser Eskalation zum Opfer fallen würden – in einem Krieg, bei dem wir schon ganz zu Beginn gesagt haben: Lasst uns zum Dialog, zu Verhandlungen, zurückkehren; schauen wir, wie wir die Probleme lösen, ohne bis an diesen Punkt zu gelangen… Und jetzt sind wir doch an diesem Punkt angelangt.«
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