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aktuelle Doppelausgabe 14-15/2026
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Die Themen
des Osservatore Romano
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Aus dem Vatikan
Ausgewählte Bildaufnahmen und ungekürzte Textabdrucke geben Ihnen einen unverfälschten und lebendigen Einblick in das Zentrum der Weltkirche.

Kirche in der Welt
Begleiten Sie den Heiligen Vater auf seinen Apostolischen Reisen oder zu Großereignissen wie Kirchen- oder Weltjugendtagen.

Dokumentation
Alle Enzykliken, Apostolischen Schreiben, Predigten und Ansprachen des Heiligen Vaters – bis ins Detail genau und ungekürzt in deutscher Sprache.

Kultur
Rom ist nicht nur Mittelpunkt der Weltkirche, sondern auch ein einzigartiges kunstgeschichtliches Zentrum.
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Vatikanstadt. Die Palästinenserin Hyam Tannous und die Israelin Catherine Shomali sind beide Christinnen. Gemeinsam mit weiteren 15 Vertreterinnen von »Mothers Call« haben sie an der Generalaudienz teilgenommen. »Wir wollen das sofortige und endgültige Ende der Gewalt und die Aufnahme von Verhandlungen, in denen Frauen, palästinensische und israelische Mütter, gemeinsam eine entscheidende Rolle spielen«, so die Palästinenserin Reem Al-Hajajreh und die Israelin Yael Admi, die gemeinsam »Mothers Call« ins Leben gerufen haben. Die Bewegung »Aufruf der Mütter« organisiert seit einigen Jahren in über dreißig Ländern Märsche, bei denen die Teilnehmer barfuß laufen, um eine Zukunft mit Frieden, Freiheit, Gleichheit, Rechten und Sicherheit für die Kinder und die künftigen Generationen der Nahostregion einzufordern. Der letzte »Barefoot Walk« hatte am Dienstagnachmittag, 24. März, in Rom stattgefunden. Barfuß überreichten die Frauen dem Papst die ihrem Weg zugrundeliegende gemeinsame Erklärung. In dem Text werden die Staats- und Regierungschefs aufgefordert, »Mut und Weitsicht zu beweisen, um den historischen Wandel zu verwirklichen, den wir alle anstreben … und unseren Völkern die Hoffnung zurückzugeben«.
Vatikanstadt/Canterbury. Anlässlich ihrer Amtseinführung als Erzbischöfin von Canterbury hat Papst Leo XIV. der ersten Frau in diesem Amt eine Grußbotschaft übermittelt und Gottes Segen für ihre »hohen Aufgaben« erbeten. Sarah Mullally ist seit Mittwoch, 25. März, 106. Primas der anglikanischen Staatskirche von England. Das Schreiben des Papstes wurde Erzbischöfin Mullally am Donnerstag von Kardinal Kurt Koch, Präfekt des Dikasteriums zur Förderung der Einheit der Christen, in der Kathedrale von Canterbury überbracht und vorgelesen. Zuvor hatte die römisch-katholische Delegation an einem Gebetsgottesdienst im Rahmen der Amtseinführung von Mullally teilgenommen.
Vatikanstadt. »Den Schrei der Armen hören«: Mit diesem Thema hat sich im Prozess der Weltsynode eine eigene Studiengruppe beschäftigt. Den Bericht dieser Studiengruppe hat das vatikanische Synodensekretariat am Dienstag, 24. März, vorgelegt. Sie stand unter der Leitung von Kardinal Michael Czerny, Präfekt des Dikasteriums für die ganzheitliche Entwicklung des Menschen. Das Dokument schlägt zwei Online-Plattformen vor, auf denen best-practice-Beispiele gesammelt werden. »Vertreter vulnerabler Gruppen, Frauen und Persons of color« sollen stärker in kirchlichen Gremien vertreten sein, und für die Unterstützung indigener Völker und von Menschen, die aufgrund des Kastensystems diskriminiert werden, wird der Aufbau »regionaler und internationaler Strukturen« vorgeschlagen. Für Mitarbeiter in der Seelsorge soll es in Fragen sozialer und ökologischer Gerechtigkeit ständige Fortbildungen geben. Das Papier spricht sich auch für die Gründung einer zentralen kirchlichen Behörde (Observatory) für die Seelsorge und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen aus; gemeinsam geleitet von einem Bischof und einer Person mit Behinderung.
Vatikanstadt/New York. Der Heilige Stuhl hat Rassismus in allen Formen erneut »voll und entschieden verurteilt«. Vor den Vereinten Nationen in New York verwies eine Delegation am Montag, 23. März, auf neue Herausforderungen im digitalen Raum. Anlass war eine Gedenksitzung zum Internationalen Tag zur Beseitigung der Rassendiskriminierung, den die UNO vor 60 Jahren eingeführt hat. Rassismus bleibe eine »schwere Ungerechtigkeit «, die die Würde des Menschen verletze und grundlegende Rechte verweigere. Rassismus sei ein anhaltendes Problem, da oft die Einsicht fehle, dass die Würde jedes Menschen nicht von »Nützlichkeit oder Umständen« abhänge. In der Gegenwart trete Diskriminierung auf unterschiedlichen Ebenen auf und kenne inzwischen subtilere Mechanismen, die nicht sofort erkannt würden.
Castel Gandolfo. Er bete dafür, dass der Krieg vor Ostern ende, sagte Papst Leo XIV. am Abend des 31. März vor Journalisten in Castel Gandolfo. Er appellierte an US-Präsident Donald Trump und alle politischen Führer, »eine Lösung zu finden«. »Wir sind in der Karwoche, das Osterfest steht bevor, und es sollte die heiligste, bedeutendste Zeit des ganzen Jahres sein. Es ist eine Zeit des Friedens, eine Zeit tiefer Besinnung«, sagte der Papst am Ende des üblichen eintägigen Aufenthalts vor der Rückkehr nach Rom. Aber man sehe »an vielen Orten viel Leid, viele Tote, auch unschuldige Kinder«: »Wir rufen unablässig zum Frieden auf, aber leider wollen viele Hass, Gewalt und Krieg vorantreiben.« Er lade besonders alle Christen ein, in diesen Tagen zu erkennen: »Christus leidet auch heute noch in den Unschuldigen.« Leo XIV. rief zum Gebet auf: »Beten wir, dass es wirklich einen neuen, erneuerten Frieden gibt, der allen neues Leben schenken kann.«
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Meditationen von Papst Franziskus bei den Frühmessen in Santa Marta 2013
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