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aktuelle Doppelausgabe 10-11/2026
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Die Themen
des Osservatore Romano
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Aus dem Vatikan
Ausgewählte Bildaufnahmen und ungekürzte Textabdrucke geben Ihnen einen unverfälschten und lebendigen Einblick in das Zentrum der Weltkirche.

Kirche in der Welt
Begleiten Sie den Heiligen Vater auf seinen Apostolischen Reisen oder zu Großereignissen wie Kirchen- oder Weltjugendtagen.

Dokumentation
Alle Enzykliken, Apostolischen Schreiben, Predigten und Ansprachen des Heiligen Vaters – bis ins Detail genau und ungekürzt in deutscher Sprache.

Kultur
Rom ist nicht nur Mittelpunkt der Weltkirche, sondern auch ein einzigartiges kunstgeschichtliches Zentrum.
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| Kurz und bündig |
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Der Prediger des Päpstlichen Hauses P. Roberto Pasolini OFMCap hält an den vier Freitagen im März die Fastenpredigten für die Vatikanmitarbeiter. In der Vatikanischen Audienzhalle wird er über ein Wort aus dem zweiten Korintherbrief (5,17) sprechen: »Wenn jemand in Christus ist, ist er eine neue Schöpfung.« Dabei wird er das Thema unter dem Aspekt der »Bekehrung zum Evangelium nach dem heiligen Franz von Assisi« behandeln.
In der Februarnummer der Zeitschrift »Piazza San Pietro«, die von der vatikanischen Dombauhütte herausgegeben wird, hat der Papst auf den Leserbrief eines Mannes aus Süditalien geantwortet. Der Verfasser fragt sich in einem selbstverfassten Gedicht, ob man als Atheist zugleich Gott lieben könne. Leo XIV. antwortet ihm, dass das »eigentliche Problem des Glaubens« nicht sei, zu glauben oder nicht zu glauben, sondern vor allem Gott zu suchen. »Er lässt sich finden von suchenden Herzen, und vielleicht ist die richtige Unterscheidung nicht so sehr die zwischen Gläubigen und Ungläubigen, sondern zwischen denen, die Gott suchen, und denen, die ihn nicht suchen.« Der Papst fügt hinzu, dass man sich für gläubig halten könne, ohne das Antlitz Gottes zu suchen und ihn somit nicht zu lieben, während man umgekehrt überzeugt sein könne, nicht zu glauben, und dennoch »ein eifriger Sucher seines Antlitzes sein und ihn lieben kann«: »Wir alle sehnen uns nach Liebe, wir alle sind Gottsucher. Darin liegt die Würde und Schönheit unseres Lebens.«
Rom. Das vatikanische Kinderkrankenhaus Bambino Gesù ist laut dem US-Magazin Newsweek das beste pädiatrische Krankenhaus Europas und das sechstbeste weltweit. In der Rangliste »Worlds Best Hospitals 2026«, die gemeinsam mit dem Datenanalyseunternehmen Statista erstellt wurde, wurden 2.500 Kliniken aus 32 Ländern bewertet. Das Ranking basiert auf einer internationalen Befragung von Fachpersonal, unabhängigen Qualitäts- und Sicherheitsdaten sowie klinischen Ergebnissen. »Diese Anerkennung ist das Ergebnis der täglichen Teamarbeit der gesamten Krankenhausgemeinschaft«, erklärte Tiziano Onesti, Präsident des Krankenhauses. Ärzte, Pflegekräfte, Forschende, technisches und administratives Personal sowie Ehrenamtliche trügen gemeinsam dazu bei, hochspezialisierte Medizin mit menschlicher Zuwendung zu verbinden.
Wien. Der vatikanische Außenbeauftragte Erzbischof Paul Gallagher hat vier Jahre nach Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine zu neuen diplomatischen Initiativen und zur strikten Einhaltung des humanitären Völkerrechts aufgerufen. Bei der jüngsten Sitzung des Ständigen Rates der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) in Wien erinnerte der Kurienerzbischof an die moralische Dimension des Konflikts und warnte vor einer wachsenden Logik der Konfrontation.
Kyjiw/Rom. Der Apostolische Nuntius in Kyjiw, Erzbischof Visvaldas Kulbokas, hat zu Gebet, humanitärer Hilfe, Solidarität und tiefer Verbundenheit mit der Bevölkerung in der Ukraine aufgerufen. »Gott wirkt auch dann, wenn es den Menschen nicht gelingt, Frieden zu schaffen«, sagte der Nuntius in einem am Dienstag, 24. Februar, veröffentlichten Interview mit den Vatikanmedien anlässlich des vierten Jahrestags des Beginns des russischen Angriffs auf die Ukraine.
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Meditationen von Papst Franziskus bei den Frühmessen in Santa Marta 2013
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