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Die Themen
des Osservatore Romano
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Aus dem Vatikan
Ausgewählte Bildaufnahmen und ungekürzte Textabdrucke geben Ihnen einen unverfälschten und lebendigen Einblick in das Zentrum der Weltkirche.

Kirche in der Welt
Begleiten Sie den Heiligen Vater auf seinen Apostolischen Reisen oder zu Großereignissen wie Kirchen- oder Weltjugendtagen.

Dokumentation
Alle Enzykliken, Apostolischen Schreiben, Predigten und Ansprachen des Heiligen Vaters – bis ins Detail genau und ungekürzt in deutscher Sprache.

Kultur
Rom ist nicht nur Mittelpunkt der Weltkirche, sondern auch ein einzigartiges kunstgeschichtliches Zentrum.
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Informationen
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| Dokumentation |
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| Audienz für den Klerus der Diözese Rom |
Das Evangelium verkünden hat Priorität |
| Ansprache von Papst Leo XIV. am 19. Februar |
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| Bei der Begegnung mit dem Klerus des Bistums Rom beantworte Leo XIV. im Anschluss an seine Ansprache Fragen ausgewählter Priester. Dabei ging es um vier große Themen: die Begleitung junger Menschen, die Verkündigung des Evangeliums in einer säkularen Gesellschaft, die priesterliche Brüderlichkeit und der Umgang mit Alter und Krankheit im Klerus. |
Liebe Brüder,
mit großer Freude grüße ich euch und danke euch, dass ihr heute Morgen hier seid. Ich danke dem Kardinalvikar für die Worte, die er an mich gerichtet hat, und ich grüße euch alle herzlich: die Mitglieder des Bischofsrates, die Pfarrer, alle anwesenden Priester. Und ich sage: Auch wenn es stimmt, dass wir am Beginn dieses Weges der Fastenzeit stehen, dann ist das doch kein Akt der Buße – es ist, zumindest für mich, eine große Freude! Und ich sage das aufrichtig.
Zu Beginn des Pastoraljahres haben wir uns von dem Wort inspirieren lassen, das Jesus zur Samariterin am Jakobsbrunnen sagt: »Wenn du wüsstest, worin die Gabe Gottes besteht« (Joh 4,10). Die Gabe ist, wie wir wissen, zugleich eine Einladung, Verantwortung auf kreative Weise zu leben. Wir sind in den Strom der Tradition nicht nur als passive Ausführende einer bereits festgelegten Pastoral eingefügt, sondern vielmehr sind wir mit unserer Kreativität und unseren Charismen berufen, am Werk Gottes mitzuwirken. In diesem Zusammenhang sind die Worte des Apostels Paulus an Timotheus aufschlussreich: »Darum rufe ich dir ins Gedächtnis: Entfache die Gnade Gottes wieder, die dir zuteilgeworden ist!« (2 Tim 1,6). Diese Worte richten sich nicht nur an den Einzelnen, sondern auch an die Gemeinschaft, und heute dürfen wir sie als an uns gerichtet hören: Kirche von Rom, erinnere dich, die Gabe Gottes neu zu entfachen! Was bedeutet es, neu zu entfachen?
Paulus richtet diese Ermahnung an eine Gemeinschaft, die in gewisser Weise die Frische des Anfangs und den pastoralen Schwung verloren hat. Mit dem Wandel der Umstände und dem Fortschreiten der Zeit zeigen sich eine gewisse Müdigkeit, manche Enttäuschungen oder Frustrationen, ein gewisser geistlicher und moralischer Verfall. Und so sagt der Apostel zu Timotheus und der Gemeinschaft: Erinnere dich, die Gabe, die du empfangen hast, neu zu entfachen. Das von Paulus gebrauchte Verb »entfachen« ruft das Bild der Glut unter der Asche hervor und, wie Papst Franziskus sagte, »vermittelt das Bild von jemandem, der auf das Feuer bläst, um seine Flamme zu entfachen« (Generalaudienz, 30. Oktober 2024).
Auch für den pastoralen Weg unserer Diözese können wir sagen: Das Feuer ist entzündet, doch immer wieder muss es neu entfacht werden. [...]
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Meditationen von Papst Franziskus bei den Frühmessen in Santa Marta 2013
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