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aktuelle Doppelausgabe 14-15/2026
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Die Themen
des Osservatore Romano
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Aus dem Vatikan
Ausgewählte Bildaufnahmen und ungekürzte Textabdrucke geben Ihnen einen unverfälschten und lebendigen Einblick in das Zentrum der Weltkirche.

Kirche in der Welt
Begleiten Sie den Heiligen Vater auf seinen Apostolischen Reisen oder zu Großereignissen wie Kirchen- oder Weltjugendtagen.

Dokumentation
Alle Enzykliken, Apostolischen Schreiben, Predigten und Ansprachen des Heiligen Vaters – bis ins Detail genau und ungekürzt in deutscher Sprache.

Kultur
Rom ist nicht nur Mittelpunkt der Weltkirche, sondern auch ein einzigartiges kunstgeschichtliches Zentrum.
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| Dokumentation |
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| Eucharistiefeier am Palmsonntag auf dem Petersplatz |
Der König des Friedens offenbart das sanfte Antlitz Gottes |
Bei strahlendem Sonnenschein hat Papst Leo XIV. mit 40.000 Gläubigen auf dem Petersplatz in Rom am 29. März die Palmsonntagsmesse gefeiert. In seiner Predigt sagte er:
Liebe Brüder und Schwestern,
Jesus geht den Weg des Kreuzes und wir gehen hinter ihm und folgen seinen Schritten. Mit ihm auf dem Weg betrachten wir sein Leiden für die Menschheit, sein gebrochenes Herz, sein Leben, das zur Liebesgabe wird.
Blicken wir auf Jesus, der sich als König des Friedens zeigt, während um ihn herum der Krieg vorbereitet wird. Auf ihn, der in seiner Sanftmut ruht, während sich die anderen in Gewalt ereifern; auf ihn, der sein Leben liebevoll für die Menschheit hingibt, während andere zu Schwertern und Stöcken greifen; auf ihn, der das Licht der Welt ist, während die Finsternis sich über der Erde ausbreitet; auf ihn, der gekommen ist, Leben zu bringen, während er nach Plan zum Tode verurteilt wird.
Als König des Friedens möchte Jesus die Welt zur Versöhnung in die Umarmung des Vaters führen und jede Mauer niederreißen, die uns von Gott und unseren Mitmenschen trennt, denn »er ist unser Friede« (Eph 2,14).
Als König des Friedens zieht er auf einem Esel, nicht auf einem Pferd, in Jerusalem ein und erfüllt damit die alte Prophezeiung, die zum Jubel über die Ankunft des Messias aufgerufen hatte: »Siehe, dein König kommt zu dir. Gerecht ist er und Rettung wurde ihm zuteil, demütig ist er und reitet auf einem Esel, ja, auf einem Esel, dem Jungen einer Eselin. Ausmerzen werde ich die Streitwagen aus Efraim und die Rosse aus Jerusalem, ausgemerzt wird der Kriegsbogen. Er wird den Nationen Frieden verkünden« (Sach 9,9-10).
Als König des Friedens gebietet er einem seiner Jünger sofort Einhalt, als dieser das Schwert zieht, um ihn zu verteidigen, und den Diener des Hohepriesters schlägt: »Steck dein Schwert in die Scheide; denn alle, die zum Schwert greifen, werden durch das Schwert umkommen« (Mt 26,52).
Als König des Friedens, der unsere Leiden auf sich nahm und für unsere Sünden durchbohrt wurde, tat er »seinen Mund nicht auf. Wie ein Lamm, das man zum Schlachten führt, und wie ein Schaf vor seinen Scherern verstummt« (Jes 53,7). Er hat sich nicht bewaffnet, er hat sich nicht verteidigt, er hat keinen Krieg geführt. Er hat das sanfte Antlitz Gottes offenbart, der Gewalt stets ablehnt. Und statt sich selbst zu retten, hat er sich ans Kreuz nageln lassen, um all die Kreuze auf sich zu nehmen, die jemals irgendwo in der Geschichte der Menschheit aufgerichtet wurden. [...]
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Meditationen von Papst Franziskus bei den Frühmessen in Santa Marta 2013
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